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In: Schreiben als Ereignis
In: Hannah Arendt und Giorgio Agamben
In: Prophetie und Prognostik
In: Thomas Mann
Formen und Funktionen im 20. Jahrhundert
Politische Theologie hat im 20. Jahrhundert eine enorme Wirkungskraft entfaltet und besitzt auch heute noch höchste Aktualität. Nach wie vor geht es um die Frage, wie unter den Bedingungen einer weitgehend säkularen Moderne das Verhältnis von Theologie, Religion und Politik bestimmt werden kann. Das von Carl Schmitt in der Weimarer Republik unter dem Namen „Politische Theologie“ lancierte Konzept ist zweifellos der wichtigste, aber keineswegs einzige Versuch, diese Frage zu beantworten. Das Buch analysiert exemplarisch unterschiedliche Formen und Funktionen von politischer Theologie. Den Ausgangspunkt bildet eine kritische Bestandsaufnahme von Schmitts Theorie, die nicht allein unter ideengeschichtlicher Perspektive erfolgt. Vielmehr geht es darum, die mit der politisch-theologischen Redeform verbundene Ästhetik und Rhetorik eingehend zu untersuchen. Vor diesem Hintergrund werden auch solche Positionen politischer Theologie berücksichtigt, die weitgehend unabhängig von Schmitt entstanden sind. Das Spektrum reicht dabei vom akademischen Protestantismus nach 1914 bis hin zur aktuellen Kritik politischer Theologie bei Giorgio Agamben. Die Herausgeber: Jürgen Brokoff, geb. 1968, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Germanistischen Seminar der Universität Bonn. Jürgen Fohrmann, geb. 1953, ist Professor für Neuere deutsche Literatur und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Bonn.
Die in den verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen entwickelten Vorstellungen von Apokaly-pse und Apokalyptik werden hier in ein interdisziplinäres Gespräch gebracht. Bibel- und Religionswissenschaftler, Systematische Theologen, Philosophen, Althistoriker und Literaturwissenschaftler untersuchen das alttestamentliche Buch Daniel sowie Texte der Aufklärungszeit von Kant, Lessing und Herder, in denen signifikant auf die antike Tradition der Apokalyptik Bezug genommen wird. Ziel ist es, zu einer verstärkten Methodenreflexion zu gelangen: Lassen sich die verschiedenen Apokalypsebegriffe gewinnbringend aufeinander beziehen und gibt es jenseits fachspezifischer Semantiken eine Schnittmenge von Strukturmerkmalen, Formelementen und funktionalen Äquivalenzen?
Künste und Kulturen der Schrift
Der Band befragt Formen, Praktiken und Qualitäten von Schriftlichkeit im historischen Wandel. Im Zentrum stehen die sinnlichen und materiellen Dimensionen von Schrift, Facetten von Lesbarkeit und Unlesbarkeit und die Prozesshaftigkeit des Schreibens als körperlicher Akt und raumzeitlicher Vollzug.
Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass der gegenwärtige Umbruch zur digitalen Zeichenpraxis sich als weitreichende Neuorganisation der kulturellen Kommunikation darstellt; Fragen nach Authentizität, Präsenz, sinnlicher Erfahrung oder individueller Gestalthaftigkeit werden auf neue Art und Weise virulent. Dabei zeigen die Beiträge des Bandes ein vielfältiges Bild der literarischen und bildnerisch-künstlerischen Auseinandersetzung mit der Körperlichkeit und Materialität des Schreibens.
Verfügungen über Zukunft in Wissenschaften, Religionen und Künsten
Series:  Trajekte
Jede Prognostik bezieht ihre diskursive Macht aus der Behauptung, in gewisser Weise über die Zukunft verfügen zu können, jede Prophetie versucht in ihren Appellen, die Zukunft zu verändern. In beiden Fällen verschränken sich Formen des Zukunftswissens mit Modi wirksamer Rede. Dabei ist Prophetie nicht einfach eine unwissenschaftliche 'Vorstufe' der Prognostik. Noch die differenzierten Prognosen über Klima, Bevölkerung und Ökonomie, die aus den Zukunftsmodellierungen heutiger Szenariotechnik gewonnen werden, stehen in der Nähe zur Prophetie. Prophetie und Prognostik untersucht diese Wissensformen, Symboliken und Aussageweisen in verschiedenen Religions- und Wissenschaftskulturen, in bildender Kunst und Literatur.