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In: Arbeit und Müßiggang in der Romantik
In: Islam in der deutschen und türkischen Literatur
Die Begegnung mit dem Islam ist in den letzten Jahren in Deutschland zu einem Phänomen geworden, das in der öffentlichen Diskussion eine bedeutende Rolle spielt und das auch in der Literatur zunehmend bedeutsamer wird.
Für das christlich-muslimische Gespräch und das Zusammenleben von Muslimen und Nichtmuslimen in Deutschland können durch die Untersuchung von Neuformatierungen muslimischen Denkens in der gegenwärtigen Literatur neue Impulse entwickelt werden. Aus literatur- und kulturwissenschaftlicher Perspektive stellt sich die Frage, wie insbesondere nach dem 11. September 2001 Diskurse des Fremden und des Eigenen konstruiert werden, in denen der Islam einerseits als Bedrohung und Herausforderung begriffen wird, in dem andererseits aber die deutsche Gesellschaft ihr eigenes Verhältnis zu Religion, Säkularisierung und Modernisierung neu reflektiert.
Der Band erschließt historische Semantiken von Arbeit und Müßiggang. Er verfolgt, wie diese in der Romantik realisiert, erprobt und weiterentwickelt werden.
Die Zeit von der Mitte des 18. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts ist für den modernen Arbeitsbegriff von großer Relevanz. Literatur und Künste bringen in die Auseinandersetzung um die Arbeit spezifische Anregungen ein, weil sie sich nicht auf die aufklärerische Gegenüberstellung von positiv bewerteter Arbeit und negativ bewertetem Müßiggang reduzieren lassen. Häufig werten sie das ›Andere‹ des tätigen Lebens auf oder operieren mit Überblendungen zwischen Arbeit und Nicht-Arbeit. Der Band erkundet die kultur-, sozial- und ästhetikgeschichtlichen Dimensionen dieser Thematik. Er sucht die von den Romantikern bevorzugten Inszenierungsräume von Arbeit und Müßiggang auf und schafft Begegnungen mit romantischen Figuren, die als Fleißige, Faulpelze, Künstler, Taugenichtse, Wanderer oder Mittagsschläfer die imaginierten Welten bevölkern.