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  • Author or Editor: Jan P. Beckmann x
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Angesichts des manifesten Mangels an Organspenden, der viele auf der Warteliste befindliche Patienten eines vermeidbaren Todes versterben lässt und zugleich die Transplantationsmedizin einem ständigen Konflikt mit der Gerechtigkeitsnorm aussetzt, wird seit geraumer Zeit international der Gedanke eines »Marktes für Organe« oder zumindest finanzieller Anreize diskutiert. Der Beitrag schlägt eine Analyse vor, die zunächst Klarheit im Hinblick auf die Frage nach dem Verhältnis des Menschen zu seinem Körper zu schaffen sucht. Anschließend wendet er sich der Frage zu, ob menschliche Körperteile »marktfähig« sein können. Vor diesem Hintergrund prüft der Beitrag, wie ein »Markt für Organe« und wie finanzielle Anreize aus ethischer Sicht zu beurteilen sind.

In: Zeitschrift für medizinische Ethik
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Heute gilt bekanntlich rechtlich wie ethisch, dass ärztliche und pflegerische Maßnahmen, vom Notfall abgesehen, ausnahmslos der vorherigen ausdrücklichen Zustimmung des entscheidungsfähigen Patienten bedürfen (»informed consent«). Das so genannte Patientenverfügungsgesetz von 2009 ermöglicht es, dieses Recht mithilfe einer Vorausverfügung auch für den Fall der Entscheidungsunfähigkeit in Anspruch zu nehmen; dies auch dann, wenn man sich dadurch irreversibel selbst schadet. Grundlage ist der Respekt vor Autonomie und Selbstbestimmungsrecht des Menschen. Nach Klärung des Autonomiebegriffs als Ausdruck unverfügbaren menschlichen Subjektseins und seiner wesentlich die Menschen miteinander verbindenden Form fragt der Beitrag nach der Grenze staatlicher Lebensschutzverpflichtung, stellt Aufgabe und Grenze von Bevollmächtigten bzw. Betreuern vor und macht auf die konstitutive Beziehung zwischen Autonomie und Vertrauen aufmerksam.

In: Zeitschrift für medizinische Ethik
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Die Lebendspende von Organen gerät infolge des Mangels an postmortal gespendeten Organen und der damit verbundenen ethischen Problematik fehlender Hilfe für schwerstkranke und vom Tode bedrohte Patienten z. Zt. zunehmend unter Druck. Sie ist jedoch ihrerseits mit den Problemen der Sicherstellung der Freiwilligkeit, der Schadensminderung und der aufkommenden Debatte um die Einführung finanzieller Anreize und Entgelte konfrontiert. Die Notwendigkeit von Grenzziehungen zwischen Selbstbestimmung und Selbstschädigung, Leiden und Hilfsanspruch, Patientenwohl und Schadenvermeidungspflicht und nicht zuletzt zwischen Folgenausgleich und Entgelt lässt die Restriktion der Lebendspende unter den Kriterien des Notfalls und der Alternativlosigkeit ethisch angezeigt erscheinen.

In: Zeitschrift für medizinische Ethik
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Zusammenfassung

In der modernen Medizin erfahren sich Ärztin wie Arzt als wissenschaftlich ausgebildete Fachleute und zugleich als praxisorientierte Helferinnen und Helfer. Dass dies allen Unterschieden zur heutigen wissenschaftsbasierten Medizin auch schon in der Antike gegolten hat, zeigt ein Blick u. a. auf das Werk Platons und die Methode seines Lehrers Sokrates. Diesem ging es um die Klärung von Begriffen, jenem um den theoretischen Hintergrund. Das galt auch für die »iatriké téchne«, die Heilkunst: Sokrates war es um die Klärung dessen zu tun, was eine gute Ärztin bzw. einen guten Arzt ausmacht, Platon darum, welche Art von Kenntnis die Grundlage dafür bildet. Denn, so beide antiken Denker, Kranksein ist eine Weise menschlicher Existenz, darum werden nicht Krankheiten behandelt, sondern Kranke. Dazu bedarf es sowohl der guten Ärztin und des guten Arztes wie der kenntnisreichen Medizinerin und des Mediziners. Frühe Zeugen für diese Doppelaufgabe sind des Sokrates Arzt und Platons Mediziner.

In: Philosophie der Medizin

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