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In: "Guter" Sex: Moral, Moderne und die katholische Kirche
In: Mission Studies
Siegfried Kracauer im Kontext
Siegfried Kracauer ist trotz der erfreu-lichen Fortschritte, die die Herausgabe seiner Werke in den letzten Jahren gemacht hat, immer noch weit weni-ger bekannt als viele seiner Zeitgenos-sen. Obwohl seine Theorien und Konzepte in jüngster Zeit zunehmen auf Interesse gestoßen sind, bedarf die Eigenart seines philosophischen Den-kens noch immer der genaueren Auf-arbeitung. Diese Besonderheiten werden freilich erst dann hinreichend sichtbar, wenn Kracauers Werk von seinem Kontext her wahrgenommen und untersucht wird: denn die bestehenden Berüh-rungspunkte mit den philosophischen und ästhetischen Konzepten von Ben-jamin, Adorno, Cassirer, Warburg und anderen werfen einerseits die Frage nach Kracauers Selbständigkeit auf und sind andererseits der Schlüssel für deren Beantwortung. Der Band setzt hier an und versucht, in einer verglei-chenden interdisziplinären Perspektive die internen Strukturen und die spezifi-sche Produktivität von Kracauers Schaffen zu klären. Dabei wird ein Realismus sichtbar, der keineswegs ‚wunderlich’ ist, wie Adorno mit kriti-schem Akzent noch in den 60er Jah-ren bemerkte, sondern sich durch eine Nähe zu den Phänomenen und eine ungewöhnliche analytische Schärfe gleichermaßen auszeichnet.
This edited volume addresses important aspects of Paracelsian concepts within the context of contemporary science and literature, emphasizing the international dissemination and propagation of Paracelsian ideas during the 16th and 17th centuries. Its contributions analyse different aspects of Paracelsus's work and influence: for instance, his ideas on magic, medicine, and mantic art; his relation to the Jewish tradition, and the controversies caused by Paracelsian authors. Special attention is given to the impact of Paracelsus on the Rosicrucian movement.
This volume will be of interst to historians of medicine, literature, and culture in the 16th and 17th centuries.

Contributors include: Stephen Bamforth, Udo Benzenhöfer, Lucien Braun, Roland Edighoffer, Frank Hieronymus, Didier Kahn, Joseph Levi, Cunhild Pörksen, Heinz Schott, Joachim Telle, and Ilana Zinguer.
Die gegenwärtige Krise des Kapitalismus hat ein neues Interesse an den Schriften von Karl Marx geweckt. Nach dem Zerfall der (Staats-)Sozialismen scheinen die Bedingungen für eine kritische Neuaneignung günstig. Lange Zeit war die kulturwissenschaftliche Theoriebildung ohne Marx undenkbar, bis er aus verschiedenen Gründen in Vergessenheit oder Misskredit geriet. Der Band macht Marx der kulturwissenschaftlichen Theoriebildung wieder zugänglich.Er nähert sich seinem Werk in drei Zugängen an: Der erste beleuchtet die Eigentümlichkeiten der Marx’schen Philosophie durch Vergleiche mit anderen avancierten zeitgenössischen Denkern (Darwin, Blanqui, Proudhon u.a.). Der zweite geht der Entfremdung der Marx’schen Theorie in der Arbeiterbewegung (bei Lenin u.a.) nach; einen besonderen Schwerpunkt bildet hier die Problematik des Antisemitismus. Im dritten Teil schließlich werden neuere Marx-Lektüren rekonstruiert (Benjamin, Foucault, Derrida, Badiou u.a.). In diesen Perspektiven tritt Marx als ein eminent aktueller Autor hervor, der von großer Relevanz für die Erhellung gegenwärtiger Probleme ist Das Buch, entstanden aus einer Konferenz, die der jüngst verstorbene Heinz Dieter Kittsteiner konzipiert hat, ist seinem Andenken gewidmet.
Das Erzählen in frühen Hochkulturen widmet sich in seinem ersten Band „Der Fall Ägypten“ der Vielfalt erzählerischer Funktionen und Kontexte in der altägyptischen Kultur. Das Erzählen spielte in frühen Hochkulturen wie dem Alten Ägypten eine wesentlich größere Rolle als in unseren modernen Kulturen. Neben dem alltäglichen Erzählen erfuhr das außeralltägliche, besonders geformte Erzählen eine hervorgehobene Bedeutung – beispielsweise im Kontext von Ritualen oder bei der Fundierung religiöser und moralischer Vorstellungen. Überliefert sind uns aus Ägypten nahezu ausschließlich solche außeralltäglichen Erzählungen in Schriftform. Sie sind ein wichtiger Informant für die religiöse, politische und soziale Ideenwelt dieser Kultur und für den Stellenwert des Erzählens in ihr. Das fordert zu einer intensiven Beschäftigung mit den Erzählungen heraus, die sich in der Ägyptologie in den letzten zwei Jahrzehnten in einer verstärkten literaturwissenschaftlichen Herangehensweise niedergeschlagen hat.