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  • Author or Editor: Johannes Süssmann x
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In: Im Namen des anderen
In: Die Academia Theodoriana
This volume explores engagement with Greco-Roman Antiquity across Europe and beyond in the 18th century. Approximately 100 experts, in some 140 articles from “Academy” to “Wallpaper”, show how Classical and rival antiquities were perceived and studied during the age of Enlightenment, revolution and scientific progress, and how they served the formulation and affirmation of new ideals. The survey covers the period between the outbreak of the Querelle des Anciens et des Modernes in France in 1687 and the reorganization of Europe at the Congress of Vienna in 1815.

Articles examine the spheres of society within which engagement with Antiquity took place in the 18th century, the specific subject areas in which it took place, and the media by which it was propagated. Reception of Antiquity in the 18th century was by no means limited to theoretical discourses. On the contrary, the period’s growing interest in sensuality and experience also required the relics of Antiquity and their modern echoes and evocations to be explored with all the senses. Focus therefore widened beyond the canonical bounds of reception in the spheres of culture, education, philosophy, religion, law and economics to encompass the perception of Antiquity in everyday and popular culture.
Zitate sollen nicht nur genau sein, sie sollen 'gerecht' sein, und doch können sie missbraucht werden: Eine Ethik des Zitierens versucht der Verpflichtung fremder Rede 'im Namen des anderen' nachzuspüren. Philologische und linguistische, rhetorische und intermediale Aspekte einer zwischen Fremdbestimmung und Neuinterpretation oszillierenden Zitatpraxis werden hier aus interdisziplinärer Perspektive untersucht. Strategien der Beglaubigung wie des Widerstreits, die mit dem Zitieren seit je verbunden sind, in der Rechtssprechung, der Theologie und der Geschichte, werden mit Analysen der Authentizität sowie des Plagiats gekreuzt, wobei das kulturgeschichtliche Spektrum des Bandes von der Antike bis in die unmittelbare Gegenwart reicht, zur Zitierpraxis des Bundesverfassungsgericht und des Films.
Von der Jesuitenuniversität zur Theologischen Fakultät Paderborn 1614-2014
Die Geschichte der Paderborner Jesuitenuniversität erstreckt sich über 400 Jahre von ihren Anfängen im konfessionellen Zeitalter bis zur Theologischen Fakultät der Gegenwart.
Mit der Gründung der Universität 1614 wollte Fürstbischof Dietrich von Fürstenberg den katholischen Glauben im Bistum Paderborn stabilisieren. Die historische Entwicklung der ersten Universität Westfalens spiegelt exemplarisch das Kräftespiel von kirchlichen und politischen Interessen wider.
Zunächst bis zur Aufhebung des Jesuitenordens, dann bis zur Erhebung zur Theologischen Fakultät gilt besondere Aufmerksamkeit dem Bildungsideal der Jesuiten, Personen wie Friedrich Spee und Franz Stock, dem Kulturkampf, der Antimodernismuskrise, der Zeit des Nationalsozialismus und der Entwicklung nach dem II. Vatikanum, wie auch der Bau-, Kunst- und Bibliotheksgeschichte.