Author: Julia Schmidt
Die überwältigende Teilhabe anderer Autoren durchsetzt das Werk des Wortweltenerbauers Arno Schmidt (1914-1979). Unter dem Oberbegriff Intertextualität sind in der vorliegenden Untersuchung verschiedene Formen nachweisbarer Übernahmen zusammengefasst: Anspielung, Zitat, Parodie u.a.m. Ausgehend von einer rezeptionsorientierten Fragestellung wird der Frage nachgegangen, unter welchen Bedingungen intertextuelle Formen in der Novellen-Comödie Die Schule der Atheisten (1972) erscheinen: Stehen sie im Dienst der monologischen Beweisführung einer psychosexuellen Bedeutung oder sind sie, wie es die formale Bestimmung Comödie nahelegt, humoristisch, d.h. im Sinne eines Bedeutungsspiels dialogisch angelegt?
Author: Julia Schmidt
In The European Union and the Use of Force, Julia Schmidt examines the development and activities of the EU as an emerging international militaryactor. The author offers a comprehensive analysis of the conditions under which the EU can engage in military crisis management operations from the perspective of EU law as well as from the perspective of public international law, with a particular emphasis on the EU’s relationship with the United Nations and the EU’s relationship with its Member States in the context of the use of force.
Throughout the monograph, questions of European integration in the sphere of the common foreign and security policy as well as the EU’s place and role within the international community are put into focus.
In: Picturing America
Photography and the Sense of Place
Picturing America: Photography and the Sense of Place argues that photography is a prevalent practice of making American places. Its collected essays epitomize not only how pictures situate us in a specific place, but also how they create a sense of such mutable place-worlds. Understanding photographs as prime sites of knowledge production and advocates of socio-political transformations, a transnational set of scholars reveals how images enact both our perception and conception of American environments. They investigate the power photography yields in shaping our ideas of self, nation, and empire, of private and public space, through urban, landscape, wasteland and portrait photography. The volume radically reconfigures how pictures alter the development of American places in the past, present, and future.
In: Freie Subjekte in der Welt der Physik
Zur Geschichte eines paradoxen Bedürfnisses
Unsere Gesellschaft will immer sicherer werden, sich schützen und möglichst alle Gefahren verbannen. Und dennoch: Immer wieder geben wir freiwillig unsere Sicherheiten auf, suchen gezielt nach Abenteuern. Ein paradoxes Bedürfnis? Das Buch deckt auf, wie Menschen immer wieder ihre einmal erlangten Sicherheiten preisgaben und preisgeben, um Abenteuer zu suchen. Aber was genau suchten sie eigentlich? Was fanden sie? Diesen Fragen gehen zehn Kapitel über Abenteuer und Abenteurer von den Kreuzzügen bis ins 20. Jahrhundert nach. Es zeigt sich: Das Abenteuer ist auf vielerlei Weise ein Ort der Sinnproduktion – nicht nur für den, der auszieht, es zu suchen, sondern auch für diejenigen, zu denen er es zurückträgt.
Festschrift für Paul Mendes-Flohr
Series:  Makom, Volume: 7
Die exponierten Vertreter des deutsch-jüdischen Denkens tragen Spannun-gen aus, die für die Moderne kenn-zeichnend sind. Die Erfahrung des Lebens innerhalb vielfältiger, oft miteinander konfligie-render Sinnzusammenhänge, wird in diesem Denken zum Ausdruck ge-bracht. Die Forschung Paul Mendes-Flohrs widmet sich der Philosophie, der Literatur und der Kulturgeschichte des deutschen Judentums unter die-sem Aspekt. In diesem Sammelband sind Beiträge enthalten, die das deutsch-jüdische Denken und damit verwandte Themen als Prisma der Moderne betrachten.
Figuren - Theorien - Darstellungsformen
Wie gehen Philosophie und Literatur um 1800 mit Andersheit um – und inwiefern dürfen diese Thematisierungen bis heute Relevanz beanspruchen?
Während man der Literatur gemeinhin ein offenes, dem Heterogenen verpflichtetes Denken zugesteht, sieht sich die Philosophie insbesondere in Gestalt des deutschen Idealismus immer noch häufig dem Totalitarismus-verdacht ausgesetzt, das Andere zugunsten systematischer Einheit zu neutralisieren. Vermag dieser schematische Gegensatz aber zu überzeugen? Die Beiträge dieses Bandes spüren Figuren, Theorien und Darstellungsformen des Anderen von Fichte bis Hegel und von Schiller bis Brentano nach, um das literarisch-philosophische Feld um 1800 jenseits dieser starren Frontstellung interdisziplinär zu erschließen.