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  • Author or Editor: Karol Sauerland x
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In: Der Begriff der Kritik in der Romantik
In: Theater und Krise
In: Der Judenrat von Bialystok
In: Natur, Kunst, Freiheit
Paradigmen der Störung in Dramentexten und Bühnenkonzepten nach 2000
In exemplarischen Studien aus literatur-, theater- und medienwissenschaftlicher Perspektive beleuchtet der Band das wechselseitige Verhältnis von Theater und Krise und rekurriert dabei auf die Tatsache, dass das Drama seit jeher eine Antwort auf kulturelle und gesellschaftliche Krisen darstellt – weist es doch mit der Peripetie ein ästhetisches Modell der Krise auf, in dem das Moment der Entscheidung zwischen Heilung und Katastrophe fokussiert, gespiegelt und verfremdet wird. Zugleich fungiert Bühnenkunst selbst als Motor gesellschaftlicher Emergenz, ist sie doch in der Lage, bestehende Ordnungen in Frage zu stellen, vermeintliche Sicherheiten zu erschüttern und Normalitäten zu stören, um sie auf diese Weise überhaupt ins Bewusstsein zu rufen.
Dokumente aus dem Archiv des Bialystoker Ghettos 1941-1943
Das Buch macht mit den Meldungen und Protokollen der Sitzungen des Bialystoker Judenrats bisher kaum bekannte Quellen zur Geschichte des Holocaust zugänglich. Die Dokumente überstanden die Vernichtung des Biatystoker Ghettos und den Krieg. Sie sind wichtige Zeugnisse jüdischen Lebens und Sterbens unter deutscher Zwangsherrschaft. Der Theologe Dr. Hans-Peter Stähli fertigte auf der Basis einer Edition der jiddischsprachigen Dokumente samt ihrer hebräischen Übersetzung, die 1962 von der Gedenkstätte Yad Vashem herausgegeben wurde, eine deutsche Übersetzung aller erhaltenen Protokolle und Meldungen des Bialystoker Judenrats an. Ergänzt werden die Quellen durch Beiträge von deutschen, polnischen und israeli¬schen Historikern, Soziologen und Literaturwissenschaftlern über den Bialystoker Judenrat und über andere Judenräte im besetzten Polen.
Das romantische Kritikkonzept – Entstehung, Geschichte und Rezeption – und seine hauptsächlichen Vertreter stehen im Zentrum dieser facettenreichen Darstellung. Die romantische Weiterentwicklung aufklärerischer Kritikvorstellungen, auf welche die Gegner der Romantik wiederum reagierten, ist geprägt durch ironische Selbstreflexion, Bemühen um poetische Reorganisation von Wissen und Gesellschaft und ästhetische Kritik des kongenialen, die Geistesgeschichte überblickenden Subjekts. Insbesondere dadurch, dass Friedrich Schlegel die philologische Textkritik in der Untrennbarkeit von Reflexion und Kunstwerk begründete und eine progressive kritische Universalpoesie forderte, wurde zusammen mit der auf Selbstbegründung gerichteten und darum immer vorläufigen und unabschließbaren Reflexionskette die Kritik zum Kennzeichen der Romantik und die Auseinandersetzung mit ihr unabdingbar für Vertreter und Gegner.