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  • Author or Editor: Korinna Zamfir x
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In: Bibel und Patristik
In: Other Worlds and Their Relation to This World
In: Antagonismen in neutestamentlichen Schriften

Abstract

After reassessing the various ways of dealing with the ellipsis in 1 Tim 2:9, it is argued that βoνλoμαι πρoσενχεσαι offers a plausible resolution. Yet the ambiguity of the text suggests that 1 Tim 2:8-15 resulted from using several sources. The intertextual analysis shows that 1 Timothy very likely used as a pre-text the cultic rule found in 1 Cor 11 and its context. A second pre-text consists of a station code tradition and of Neo-Pythagorean exhortations. This complex intertextual enterprise allows 1 Tim to "correct" Paul's more permissive attitude regarding the role men and women can play in public worship.

In: Novum Testamentum
Studien zur Neuformulierung der "Gegnerfrage" jenseits des Historismus
Worüber wird in den Schriften des Neuen Testaments gestritten, und wer streitet mit wem? Zu lange wurde diese Frage als Frage nach den jeweiligen „Gegnern“ bzw. „Opponents“ in einem historistischen Zirkel beantwortet.
Man entwarf Hypothesen über die „hinter“ dem Text stehenden Kommunikationssituationen, konstruierte von da aus „Gegner“, und von diesem Konflikt her interpretierte man dann wiederum die jeweiligen Schriften. Unter Einbeziehung politik- und kulturwissenschaftlicher Theorieansätze stellen die Beiträge dieses Bandes einen theoretisch belastbaren und an Fallstudien (wie etwa Antagonismen in den Evangelien oder Paulus als kontroverser Mediator) überprüften Neuansatz einer neutestamentlichen Konfliktforschung vor. Das Konzept fragt nach im Text beschreibbaren Konflikten und nach der Weise, wie diese inszeniert, gelöst oder offen gelassen werden. Von da aus werden dann hypothetische Schlüsse auf historische Kontexte der Text- und Rezeptionsprozesse gezogen.
Eine Studie zur kulturellen Positionierung des Apostels der Völker
Paulus als interkultureller Vermittler: Wie der Jude Paulus als Christusgläubiger sein Evangelium unter den Menschen aus den Völkern verbreitete. Der als Jude geborene Apostel Paulus sah sich berufen, das Evangelium der Auferstehung Christi unter den Völkern zu vermitteln. Die vorliegende kulturwissenschaftlich geprägte Studie zeigt auf, dass und in welcher Weise Paulus seine bikulturelle Persönlichkeit einsetzte, um die Menschen aus den Völkern für seine Version des Evangeliums von Jesus Christus zu gewinnen. Im Fokus der Untersuchung zu Paulus als Vermittler in einem Kulturtransfergeschehen stehen die paulinischen Selbstbeschreibungen, insbesondere deren „Spitzensätze“ (1 Kor 9,19–23) sowie als beispielhafte Manifestation seiner Adaptabilität die Selbstdarstellung als Wettkämpfer (1 Kor 9,24–27).
Research into the cultural contexts of the Bible has opened new ways of reading and understanding biblical texts as cultural artefacts and witnesses to particular locations, times, and circumstances. The series aims to publish latest research from the areas of cultural - including the: social sciences, scientific, economic, legal, and literary studies as well as hermeneutical approaches dealing with the production and reception of the Bible as a cultural text.
The series focusses predominantly on monographs but is also open to inter- and transdisciplinary scholarly edited volumes about the texts and contexts of individual biblical books, including work drawing from aesthetic, art, and poetry. The series accepts contributions in English, French, and German. All manuscripts are evaluated by a peer reviewing process.


Die Erforschung der kulturellen Kontexte der Bibel hat neue Wege eröffnet, biblische Texte als kulturelle Artefakte und Zeugnisse für bestimmte Orte, Zeiten und Umstände zu lesen und zu verstehen. Ziel der Reihe ist es, neueste Forschungsergebnisse aus den Bereichen Kultur – einschließlich Sozialwissenschaften, Wissenschaft, Wirtschaft, Recht und Literatur – sowie hermeneutische Ansätze zur Produktion und Rezeption der Bibel als Kulturtext zu veröffentlichen.
Die Reihe konzentriert sich überwiegend auf Monographien, ist aber auch offen für inter- und transdisziplinäre wissenschaftliche Sammelbände über die Texte und Zusammenhänge einzelner biblischer Bücher, darunter Werke aus Ästhetik, Kunst und Poesie. Akzeptiert werden Beiträge in Englisch, Französisch und Deutsch. Alle Manuskripte werden in einem Peer-Review-Verfahren bewertet.
Das lukanische Doppelwerk im Kontext paganer Bildungsdiskurse
Author:
Der Verfasser des lukanischen Doppelwerks zählt unangefochten zu den gebildetsten neutestamentlichen Autoren. Doch inwiefern lassen sich seine Texte auch in die paganen Gebildetendiskurse seiner Zeit einordnen?
Matthias Becker geht dieser Frage auf breiter Quellenbasis nach, indem er erstmals das Lukasevangelium und die Apostelgeschichte zu den Schriften des Redners und philosophischen Wanderpredigers Dion von Prusa in Beziehung setzt. Mittels vergleichender Begriffs - und Motivanalysen, verschränkter Lektüren und eines heuristischen Leserkonstrukts arbeitet die Studie diskursive Überschneidungen hinsichtlich rhetorischer, ethischer und theologischer Themen heraus. So wird nicht nur ein neuer Blick auf die Inkulturation des lukanischen Christentums möglich. Die Partizipation an zeitgenössischen Bildungsdiskursen lässt vielmehr auch die Konturen einer Bildungsreligion erkennen, die sich im Doppelwerk ein frühes Denkmal setzt.
Studien zur Exegese und Rezeption von Septuaginta und Neuem Testament. Festschrift für Martin Meiser
Der vorliegende Band bringt die vielfachen Zusammenhänge von Bibelwissenschaft und Patristik neu zur Geltung. Gott „der Allmächtige“, Abraham, die Weisheit Sirachs, Paulus, biblische Stellen und die Rezeption der Bibel bei Taufe und Abendmahl veranlassten ein facettenreiches Nachdenken.
Internationale Beiträger:innen gehen dem von der hellenistischen Zeit bis zum Nachklang der Antike im 8. Jh. nach. Sie setzen Schwerpunkte in der Auslegung (von Sir bis Gal), bei den Kirchenvätern (Hieronymus, Gennadius) bis hin zu Pseudo-Kyrills Judasbild und der Rezeption der Bibel in der Kunstgeschichte (Tassilokelch). Der Band ehrt Martin Meiser, einen Kenner der Septuaginta, des Neuen Testaments und der Patristik.