In: Der Wiener Frieden 1864
In: The Holy Roman Empire, 1495-1806: A European Perspective

Abstract

Once the Sea Powers had shouldered most of the burden of the Nine Years War in the West, the Habsburgs sent three fourths of their army back to the Eastern Front by 1691. Their main goal, though, continued to be defensive: They did not plan to expand into the Balkans but hold on to their recent gains, above all to Transylvania. This is why Temesvar, the fortress threatening the approaches to Transylvania, ranked higher on their list of priorities than Belgrade. After an almost accidental siege of Belgrade in 1693 and a low point of the war effort in 1694, the Elector Augustus of Saxony as a new commander in the East twice tried to conquer Temesvar in 1695 and 1696. With the Ottomans making best possible use of their interior lines of communications and their control of the Danube, both attempts ended in failure (battles of Lugos and on the Becva). Even when the peace of Rijswijk and Eugene’s victory at Zenta in 1697 seemed to open a window of opportunity in the East, the Habsburgs were far more occupied by the looming struggle for the Spanish inheritance than by the prospect of enlarging their Empire in the East.

In: The Treaties of Carlowitz (1699)
»Schicksalsjahr«, »Entscheidungsjahr«, »Epochenjahr«, »Ende des alten Europa« – so lauten einschlägige Urteile der Geschichtswissenschaft über die Bedeutung des preußisch-österreichischen Krieges von 1866. Ob es sich dabei um einen »Bruderkrieg« zweier deutscher Staaten, um einen »Bürgerkrieg« oder gar um einen »Religionskrieg« mit »‚schmalkaldische[r]‘ Perspektive« gehandelt hat, gilt hingegen als weniger sicher.
Die Autoren fragen nach den Ursachen, dem Ablauf wie auch den Folgen der militärischen Auseinandersetzung. Nach der Analyse der Entscheidungsprozesse bei den drei hauptbeteiligten Akteuren Preußen, Österreich und Italien im Sommer 1866 untersuchen die Autoren, wieso die europäischen Großmächte Russland, Frankreich und Großbritannien eine Politik der bewaffneten Neutralität betrieben. Sie erörtern die Charakteristika des Kriegsgeschehens auf den zentralen Schlachtfeldern von Königgrätz und Custozza. Abschließend werden die Konsequenzen des Waffenganges für Deutschland und Europa betrachtet.
Krieg und Militär zwischen staatlichem Monopol und Privatisierung
Spätestens mit dem Krieg der USA im Irak ist die bedeutende Rolle privater Sicherheitsfirmen im modernen Krieg deutlich geworden. Ist die Zeit der großen Armeen zu Ende, kehrt die der privaten 'Unternehmer des Krieges' zurück? Der Band untersucht das historische Spannungsverhältnis zwischen privaten Truppen, Söldnern, Condottieri und Kriegsherren einerseits und der Monopolisierung der bewaffneten Macht, des Krieges und der Kriegführung durch den Staat andererseits, von der Antike bis zur Gegenwart.