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  • Author or Editor: Manfred Spieker x
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Welche Rolle spielt die katholische Kirche in den postkommunistischen Transformationsprozessen Polens, Litauens, Tschechiens und der Slowakei? Jahrzehntelang hat sie dort den kommunistischen Regimen Widerstand geleistet. Hat sie ihren Standort in den neuen Demokratien gefunden? Welchen Reformen musste sie sich selbst unterziehen, um den neuen Weg dieser Länder mitgestalten zu können? Welchen Beitrag leistet sie bei der Rekonstruktion der Zivilgesellschaften und bei der Integration in die EU? Der Band – Ergebnis eines internationalen Forschungsprojekts – beschreibt die Lage der Kirche in diesen vier Ländern, ihre neuen Strukturen, die Reformen in der Priesterausbildung, im Theologiestudium, in der Ausbildung der Laien, in der Errichtung von Räten, im ökumenischen Dialog und in der Caritas. Er untersucht die neuen, erst durch die Wende von 1989 ermöglichten Aktivitäten der Kirche in der Gesellschaft, die neuen Laienverbände, die Bewegungen, die Einführung des Religionsunterrichts in der Schule, das Engagement der Kirche in eigenen und säkularen Medien, ihren Dialog mit den Eliten der Gesellschaft, ihr Verhältnis zu den politischen Parteien, die neuen Verträge zwischen Kirche und Staat und ihre Rolle beim Eintritt dieser Länder zur EU.
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Ursachen und Verlauf eines Konfliktes. 2. Auflage
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Der Konflikt um die Mitwirkung der katholischen Kirche in Deutschland an der nachweispflichtigen Schwangerschaftskonfliktberatung brachte die Kirche an den Rand der Spaltung. Von 1993 bis 1999 wurde die Problematik eines katholischen Beratungsscheins unter den deutschen Bischöfen, zwischen der Mehrheit der Bischöfe und Rom und unter den deutschen Katholiken kontrovers diskutiert. Niemals im 20. Jahrhundert hat ein kirchliches Thema auch derart die Öffentlichkeit beschäftigt. Johannes Paul II. hat sich in fünf Briefen der Mitwirkung der Kirche in Deutschland an der nachweispflichtigen Schwangerschaftskonfliktberatung widersetzt, weil der Schein die zentrale Bedingung der Straflosigkeit einer Abtreibung ist. Die Arbeit zeigt die Ursache und den Verlauf dieses Konflikts bis zur Entscheidung im November 1999 und insbesondere seine Entstehung im Juni 1993. Sie geht den Gründen nach, weshalb die Verteidigung des deutschen Beratungskonzepts gegen Rom immer mehr die Verteidigung der kirchlichen Lehre gegen den Gesetzgeber überlagerte. Sie erörtert die Bedeutung des Beratungsscheins in rechtlicher, moraltheologischer, sozialethischer, pastoraltheologischer und philosophischer Perspektive und die Besonderheiten der deutschen Abtreibungsgesetzgebung. Sie zeigt im neuen Kapitel IV der zweiten Auflage die weitere Entwicklung des katholischen Beratungswesens bis zum Jahr 2007. Im Zentrum dieses Kapitels stehen die Konflikte um den Verein „Donum Vitae“.
Anmerkungen zur Kultur des Todes in Europa. 2. Auflage
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Seit 30 Jahren schleicht die Kultur des Todes durch Deutschland. Sie gibt vor, Leben zu schützen, die Menschenwürde zu respektieren und die Selbstbestimmung zu fördern. In Wirklichkeit ist sie angetreten, Leben zu vernichten, die Menschenwürde zu relativieren und Ungeborene sowie Sterbende, die der Gesellschaft zur Last fallen, zu entsorgen.
Kultur des Todes ist ein sperriger Begriff. Sie hat nichts zu tun mit der ars moriendi, jener Kunst des Sterbens eines reifen Menschen, der dem Tod ebenso bewusst wie gelassen entgegen geht. Sie hat auch nichts zu tun mit Mord und Tot-schlag. Kultur des Todes meint vielmehr ein Verhalten einerseits und gesellschaftliche sowie rechtliche Strukturen andererseits, die bestrebt sind, das Töten gesellschaftsfähig zu machen, indem es als medizinische Dienstleistung oder als Sozialhilfe getarnt wird. Sie bedient sich vieler Tarnkappen. Von ihnen ist in diesem Buch die Rede - nicht ohne einen Blick aber auch auf jene Entwicklungen zu werfen, die Trendwenden zu mehr Lebensschutz signalisieren.
In: Die Würde des Embryos
In: Die Würde des Embryos
In: Vom Sozialismus zum demokratischen Rechtsstaat
In: Vom Sozialismus zum demokratischen Rechtsstaat
In: Vom Sozialismus zum demokratischen Rechtsstaat