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  • Author or Editor: Marcus Düwell x
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In: Autonomie durch Verantwortung
In: Wie funktioniert Bioethik?
Es ist weitgehend undeutlich, was man von Medizin- bzw. Bioethik erwarten kann. Kann Medizinethik als wissenschaftliche Disziplin auftreten? Gibt es im Bereich der Ethik überhaupt etwas zu erkennen, was erforscht werden könnte? Welche wissenschaftlichen Standards sind dann relevant? Ist die Medizinethik eine Subdisziplin der philosophischen Ethik? Oder muss man gerade versuchen, die theoretischen AuseinanderSetzungen der philosophischen Ethik von der Medizinethik fern zu halten? Mit welcher Autorität wird in Fragen der Medizinethik in Kliniken beraten? Ist der Medizinethiker die säkulare Nachfolgeinstanz des Klinikpfarrers, ein Moderator unterschiedlicher Interessen oder eine Variante psychologischer Beratung? Mit welcher Autorität sprechen Ethikräte und Ethikkommissionen ihre Empfehlungen an Parlamente und Regierungen aus? Mit der Autorität der Wissenschaft, die sich dem zwanglosen Zwang des besseren Arguments verpflichtet weiss? Oder sind es Gremien, die schwierige biopolitische Entscheidungen abfedern sollen? Der Band präsentiert Beiträge zu diesen Themen, die im Rahmen einer grossen Tagung der Akademie für Ethik in der Medizin zur Diskussion gestellt wurden.
Festschrift für Willem van Reijen zum 65. Geburtstag
“Die Frage nach Versöhnung, Glück und Heil ist die Folie, vor der sich in der Philosophie, von Anfang an, die Frage nach der Wahrheit artikuluiert.“ (Willem van Reijen) – Mit diesen drei zentralen Themen wird ein Spektrum wissenschaftlicher Bemühungen umrissen, das in ganz unterschiedlichen Kontexten im Hinblick auf Fragen der praktischen und der philosophischen Philosophie und ihrem Verhältnis zu der Idee der Geschichte verfolgt wird. Geschichte ist für van Reijen immer ein wichtiges Thema gewesen, weil er als politischer Philosoph und Sozialphilosoph die Fragen nach Versöhnung und Wahrheit immer auch im Lichte politischer und sozialer Utopien und Zukunftsvorstellungen wahrgenommen hat. Der vorliegende Band versucht historische und systematische Perspektiven miteinander zu verbinden. Während in einem ersten Teil dem Verhältnis von Geschichte, Politik und Philosophie im Hinblick auf verschiedene klassische Autoren von Cicero bis Spinoza nachgegangen wird, lokalisiert der zweite Teil dieses Thema in verschiedenen philosophischen Diskussionen des 20. Jahrhunderts. Der dritte Teil umreißt aktuelle Debatten, in denen uns Phänomene wie hip-hop, Technikethik und Informationstechnologie in teils recht ungewöhnlicher Perspektive entgegentreten.