Bilder des Gefühls

Zum Melodramatischen im Wechsel der Medien

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Maren Butte

In den letzten Jahrzehnten ist das Interesse für das Melodrama, das einst nur als verfehlte Tragödie oder Kitsch galt, angestiegen. Sowohl in wissenschaftlichen Schriften als auch in künstlerischen Arbeiten wird auf eine Gefühlskultur des Melodramatischen Bezug genommen.
Was bedeuten ›Melodrama‹ und ›melodramatisch‹ heute? Trotz seines theaterhistorischen Ursprungs evoziert der Begriff zunächst keine Autoren oder Dramentitel, vielmehr lässt er an Bilder, emotional aufgeladene Situationen und bestimmte Pathos-Gesten denken. Die Studie nimmt in exemplarischen Analysen diese ›Bilder des Gefühls‹ im Wechsel der Medien
in den Blick – von ihren Anfängen im 18. Jahrhundert bis zu ihren Zitaten und Re-Figurationen in der zeitgenössischen Performance.

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Auftakt

Das Melodramatische im Gegenwartstheater

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Gefühl und Verkörperung

Die Grundfiguration des Melodramatischen

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Wechsel der Gefühle

Melodramatische Theaterbilder im 19. Jahrhundert

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Authentische Maskeraden?

Zur Inszenierung von Affekten um 1900

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Bewegungsbilder

Melodramatisches im Film

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Bild und Performance

Melodramatisches in Theater und Kunst der Gegenwart

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