Search Results

In: Septuagint, Sages, and Scripture
In: Lived Religion - Conceptual, Empirical and Practical-Theological Approaches
Author: Markus Witte

Abstract

Ps XLIX bildet, abzüglich der Überschrift und der Glossen in V 9 und V 15* (), eine literarisch einheitliche Meditation über das allgemeine Todesgeschick. Die des Sterbens aller Menschen kontrastiert der Psalmist mit der Hoffnung auf postmortale Auslösung seiner Seele () aus der Scheol. In V 15-6 deutet sich die von der Unsterblichkeit der Seele als eines von der äußeren Gestalt () Menschen zu unterscheidenden, dabei dessen Identität wahrenden Aspekts an. für die Theologie des Psalms ist die Verbindung von Glaube und Einsichtig zu sein () bedeutet, zwischen Leben und Tod bzw. Gottesmacht Menschenmacht differenzieren zu können und angesichts der Rätselhaftigkeit der auf den den Tod überwindenden Gott zu vertrauen. Literatur- und religionsgeschichtlich gehört der Psalm aufgrund seiner Parallelen zu Kohelet und zu Äthhen xcviii wohl in die zweite Hälfte des 3. Jh. v. Chr.

In: Vetus Testamentum
In: Sōtēria: Salvation in Early Christianity and Antiquity
In: Wisdom and Torah
Seit Jahrhunderten haben die vom internationalen Handel der Hafenstädte geprägten Niederlande Einwanderer angezogen. Migration ist hier nicht zuletzt als Gegenwart kolonialer Vergangenheit Teil der Alltagserfahrung.
Die Beiträge setzen sich im Sinne einer Europäischen Ethnologie und Kulturanthropologie mit dem gestiegenen Komplexitätsniveau der niederländischen Gesellschaft auseinander. Ihr besonderes Interesse gilt der Beschreibung und Analyse des Zusammenspiels unterschiedlicher Komponenten von Fremd- und Selbstwahrnehmung, von Identitäten-Generierung und von Formen der Lebensgestaltung. Ihre Analysen knüpfen an aktuelle gesellschaftspolitische Debatten um ‚Zuwanderung‘, ‚Integration‘, ‚niederländische Kultur‘ und ‚kulturelles Erbe‘ an.
Die Sachen(n) der Bildung bezeichnen von je her ihren Anlass, ihre Aufgabe und Verantwortung: Seit Beginn des abendländischen Denkens wird die Sachlichkeit der Gegenstände gegen rhetorische Vereinnahmung und ideologische Besetzung gedacht.
Allerdings lässt sich auch fragen, inwiefern das subjektzentrierte Bildungsverständnis der Moderne den »Sachen« jemals gerecht geworden ist. Mit der Idee von Bildung als Selbstgestaltung werden die Sachen zum Material und Durchgangspunkt der Bildung des Subjekts reduziert. Wenn jüngst nach dem Eigengewicht der Dinge gefragt wird, so steckt darin auch die Frage, wie die Sache(n) der Bildung in ihrer Materialität zu fassen ist bzw. sind.