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In: Dinge im Werk Thomas Manns
In: Theater und Krise
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Abstract

In seinem Roman Stopfkuchen (1891) entwirft Wilhelm Raabe eine einverleibende Daseinsform als kritisches Gegenkonzept zu dichotomischen Erkenntnis- und Existenzformen des Bürgertums und trägt so zur Auseinandersetzung mit den Krisen der Moderne bei. Das auf ahistorischen, materiell körperlichen Einverleibungs- und Ausscheidungsprozessen basierende Existenzkonzept seines Protagonisten Heinrich Schaumann hebt die Trennung zwischen Körper und Geist auf und stellt so ein alternatives Verhältnis zwischen dem Eigenen und dem Fremden dar, das jenseits räumlicher und zeitlicher Relationen gilt. Der Beitrag stellt die Facetten dieses Daseinskonzeptes heraus und beleuchtet seine Konsequenzen für kulturelle Institutionen wie Bildung und Justiz ebenso wie für individuelle Wahrnehmungsformen wie Historizität und Logik, deren Auswirkung bis in die literarische Konzeption des Textes selbst hinein reicht. Vor allem die erkenntniskritische Philosophie Arthur Schopenhauers dient dabei als Relationspunkt, der allerdings mit dem Konzept der einverleibenden Daseinsform in Raabes Roman eine radikale Überschreibung in überzeitlicher Materialität erfährt.

In: Unverfügbares Verinnerlichen
Author:

Abstract

In seinem Roman Stopfkuchen (1891) entwirft Wilhelm Raabe eine einverleibende Daseinsform als kritisches Gegenkonzept zu dichotomischen Erkenntnis- und Existenzformen des Bürgertums und trägt so zur Auseinandersetzung mit den Krisen der Moderne bei. Das auf ahistorischen, materiell körperlichen Einverleibungs- und Ausscheidungsprozessen basierende Existenzkonzept seines Protagonisten Heinrich Schaumann hebt die Trennung zwischen Körper und Geist auf und stellt so ein alternatives Verhältnis zwischen dem Eigenen und dem Fremden dar, das jenseits räumlicher und zeitlicher Relationen gilt. Der Beitrag stellt die Facetten dieses Daseinskonzeptes heraus und beleuchtet seine Konsequenzen für kulturelle Institutionen wie Bildung und Justiz ebenso wie für individuelle Wahrnehmungsformen wie Historizität und Logik, deren Auswirkung bis in die literarische Konzeption des Textes selbst hinein reicht. Vor allem die erkenntniskritische Philosophie Arthur Schopenhauers dient dabei als Relationspunkt, der allerdings mit dem Konzept der einverleibenden Daseinsform in Raabes Roman eine radikale Überschreibung in überzeitlicher Materialität erfährt.

In: Unverfügbares Verinnerlichen
In: Unverfügbares Verinnerlichen
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In: Unverfügbares Verinnerlichen
In: Unverfügbares Verinnerlichen
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