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In: Sprache und Literatur
In: Antike-Philologie-Romantik
In: Athenäum Jahrbuch der Friedrich Schlegel-Gesellschaft
In: Ethik des Verstehens
In: Sprache und Literatur

Abstract

This article reviews attempts to define histories of world literature during the late 19th and first half of the 20th century. It submits that “World Literature” and national philology are two sides of the same coin, in that they serve to produce specific national identities and legitimize colonial hegemonic practices. Astonishingly, some patterns of these early histories of world literature can still be observed in contemporary theoretical debates on the subject. Thus, it is argued that, rather than dismissing this heritage of Western historiography (with or without condemnation), we should strive seriously to come up with alternative histories, wherein “West” is no longer treated as synonymous with “world,” and vice versa. The West should be seen as just one form of society and culture among the many others, all of which are due consideration when invoking the term “world.”

In: Journal of World Literature
Friedrich Schlegels altertumswissenschaftliche Manuskripte
Der Band stellt einen ersten Versuch zur wissenschaftlichen Erschließung zweier nachgelassener Manuskriptkonvolute des jungen Friedrich Schlegel dar, die bisher weder gedruckt noch ediert vorliegen.
Die Studien des Alterthums und die Fragmente zur Geschichte der griechischen Poesie entstanden Mitte bis Ende der 1790er Jahre, in der heißen Phase der Frühromantik. Sie behandeln die antike Literatur und ihr Nachleben genauso wie grundsätzlichere Fragen zur Theorie der Philologie und der Literaturgeschichtsschreibung. Für die Romantikforschung und für die Wissenschaftsgeschichte der Philologie sind sie von richtungsweisender Bedeutung. Dies wird hier in ständiger Rücksicht auf die Bedeutung der Philologie selbst reflektiert.
Athenäum – einst die berühmte Zeitschrift der Brüder Schlegel – steht inhaltlich wie stilistisch für höchste Ansprüche. Insbesondere mit Friedrich Schlegels philologischen und philosophischen Arbeiten hat das Athenaeum die Romantik begründet. Im Athenäum wird Schlegels Impuls für Philologie und Kulturwissenschaften aufgenommen und für die heutige Forschung produktiv gemacht. Über Friedrich Schlegel hinaus rückt die ganze Romantik in den Blick. Die Struktur des Jahrbuchs ist interdisziplinär, sein Stil liberal und agonal.

Aus dem Inhalt:
Heinrich Bosse: Das Dispositiv der Bildung in Jena
Matthias Buschmeier: Spätromantische Interventionen. Friedrich Schlegels Kulturpolitik nach 1809
Britta Herrmann: Für eine wahrhaft deutsche Kunst und Rede. Friedrich Schlegel und Adam Müller
Günter Oesterle: Der Tanz als »untergeordnete Kunst« oder als »Zentrum« und Erneuerer aller Künste
Héctor Canal Prado: Übersetzungen August Wilhelm Schlegels aus dem Spanischen
Monika Tokarzewska: Friedrich von Hardenbergs ›moralische Astronomie‹