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Gesellschaftliche Fragmentierungen - Pädagogische Suchbewegungen
Humanökologisch orientierte Pädagogik sieht Menschen als Akteure in vielfältigsten Lebenskontexten unserer spätmodernen Gesellschaft. Sich hier zurecht zu finden, verantwortlich mitzugestalten und selbst zu entfalten - das markiert die Persönlichkeitsbildung ein Leben lang.
Basierend auf den pädagogischen Grundkategorien Erziehung, Bildung, Lernen thematisiert die vorliegende Festschrift heterogene, bisweilen auch auseinander driftende Anspruchsfelder wie Familie, Elementarpädagogik, Schule, Erwachsenenbildung, interkulturelle, ökologische, politisch-ethische Bildung und die neue Kulturtechnik des Digitalen. Erst im behutsamen Ausbalancieren dieser Diversität auf sinnhaftes Gelingen hin vermag dann der Einzelne seine humane Gestalt zu gewinnen.
Das „Projekt der Moderne“ ist ein Freiheitsversprechen, das nicht ohne seine christlichen Wurzeln verstehbar ist.
Die Umbrüche und Aufbrüche der späten Moderne sind durch tiefe Ambivalenzen gekennzeichnet. Dabei liegen ungeahnte Entwicklungschancen und zunehmende Risiken eng beieinander. Anschaulich wird dies an Phänomenen wie Individualisierung, Beschleunigung, Digitalisierung, Ökonomisierung oder Re-Nationalisierung. Ein Schlüssel, um die damit verbundenen Transformationsprozesse der späten Moderne human zu bewältigen, ist das Verständnis für das Unverfügbare, das sich der unmittelbaren Planbarkeit entzieht. Ohne dieses wandelt sich das Fortschrittsstreben in „rückschlägige Utopien“ (Eugen Biser). Das Christentum kann in dieser Dynamik eine orientierende und befreiende Kraft entfalten, jedoch nur dann, wenn es sich selbst radikal wandelt.
Dortmunder Poetikvorlesungen von Felicitas Hoppe. Schreibszenen und Schrift – literatur- und sprachwissenschaftliche Perspektiven
Im Anschluss an die Poetikvorlesungen der Georg-Büchner-Preisträgerin Felicitas Hoppe analysieren Literatur- und Sprachwissenschaftler den Schreibprozess vom leeren Blatt bis zur Verfilmung der Schreibszene.
Geduld, Ausdauer und Geistesgegenwart nennt Hoppe die Kardinaltugenden der Inspiration, die sie in »drei schreibtechnisch nützliche Synonyme« übersetzt: Warten können; Training und Übung; Timing. Der Band konzentriert sich auf Schreibszenen von in Metaphern der Kreativität gekleideten Gebärphantasien, die den Einfall von Autoren begleiten: über das weiße Blatt, die Frage, wie man einen langen Satz schreibt, bis zur Datierung der Schreibszene und ihrer Darstellung im Film.
Zum Verhältnis von Caritastheologie und Christlicher Sozialethik
Zwei theologische Wissenschaften im Gespräch. Caritastheologie und Sozialethik befassen sich beide mit sozialen Fragen, haben in der gemeinsamen Marschrichtung aber unterschiedliche Wege, um dasselbe Ziel zu erreichen: Das Wohlergehen des Menschen zu steigern.
Ziel des Bandes ist es, die beiden theologischen Disziplinen Caritastheologie und Sozialethik auch auf internationaler Ebene miteinander ins Gespräch zu bringen. Dieses Gespräch ist sehr fruchtbar und behandelt die gemeinsamen biblischen Wurzeln ebenso wie aktuelle Herausforderungen beider Fächer. Dabei werden neben grundsätzlichen Fragen wie etwa nach dem Verhältnis von Liebe und Gerechtigkeit auch konkrete Fragen, z. B. der Verknüpfung von Gemeindepastoral und Caritas erörtert. Auch der mögliche Beitrag der Caritas zur Neuevangelisierung wird diskutiert. Insgesamt wird deutlich, dass sowohl Caritastheologie wie auch Sozialethik das Wohlergehen des Menschen im Blick haben, bei der Verwirklichung jedoch vor unterschiedliche Aufgaben gestellt sind.
Sozialwissenschaftliche und sozialethische Analysen
„Gemeinwohl“ (Common Good) galt über lange Zeit als eine Schlüsselkategorie christlicher Sozialethik. Diese Selbstverständlichkeit ist einem selbstkritischen Sozialkatholizismus sowohl in der Theorie als auch im politisch-ethischen Praxisbezug abhandengekommen. Ist der Appell an die Gemeinwohlverpflichtung mehr als ein diffuses und hilfloses Postulat? Lässt sich, zumal unter den Bedingungen globaler Verflechtungen und Abhängigkeiten, mit dieser Kategorie sozial-ethische Relevanz erzeugen? Wie verhält sich die Vorstellung einer sozialen Ganzheit zu der Pluralität von Vorstellungen des guten Lebens und zu der Vielheit von Interessen? Was legitimiert und welche Akteure tragen eine soziale Ordnung? Wie verhält sich eine Theorie des Gemeinwohls zu Theorien öffentlicher Güter (Commons) – angesichts internationaler Herausforderungen wie Migration, Klimapolitik, Welthandel oder Finanzmarktregulierung? Die Beiträge des Bandes gehen zurück auf die Jahrestagung 2019 der „Arbeitsgemeinschaft Christliche Sozialethik“, die der Frage nach dem „globalen Gemeinwohl“ gewidmet war.
Der erweiterte Designbegriff im Entwurfsfeld der Kulturwissenschaft
Dem Band »Design Kulturen. Der erweiterte Designbegriff im Entwurfsfeld der empirischen Kulturwissenschaft« liegt die Idee einer lexikonartigen Strukturierung von Designkulturen zu Grunde. Es wird davon ausgegangen, dass sich der Wandel von visuellen Kulturen zu Designkulturen in sämtlichen Bereichen des öffentlichen, medialen und gesellschaftlichen Lebens vollzieht. Die alphabetischen Zählreihe von A – Z deutet eine schier unfassbare Emergenz von Designkulturen an und steht symbolisch für deren empirische Vielfalt. In Anlehnung an Beuys’ erweiterten Kunstbegriff, impliziert der erweiterte Designbegriff ebenfalls soziale Prozesse als Designprozesse. Im Unterschied zu Beuys’, oder besser gesagt, nach-Beuys, ist der Status: »Jeder Mensch ist ein Künstler/Designer« nicht mehr nur eine Forderung, sondern in den gesellschaftlichen und Alltagspraxen angekommen.
Festschrift for Patriarch Daniel of the Romanian Orthodox Church
In this volume, distinguished theologians and servants of the Church present their contributions as a sign of appreciation for His Beatitude Patriarch Daniel of Romania, on the occasion of his 70th anniversary.
A prominent personality, professor of Pastoral and Dogmatic Theology, honorary member of the Romanian Academy, a tireless servant of the Church, His Beatitude Daniel is well known worldwide as a vivid witness for a vibrant, dynamic and open theology, one that is profound and accessible, faithful and renovative, mystical and missionary. His extensive theological work deals with most of the fundamental aspects of theology and is grounded on the living connection between theology and spirituality, the liturgical and missionary life of the Church.
Realismus und Normalismus, Interkulturalität und Intermedialität von der Moderne bis zur Gegenwart. Eine Festschrift für Rolf Parr zum 60. Geburtstag
In dem vorliegenden Band, der dem Literatur- und Medienwissenschaftler Rolf Parr als Festschrift zu seinem 60. Geburtstag zugeeignet ist, zeigen knapp fünfzig Kolleginnen und Kollegen die vielfältigen theoretischen, methodologischen und analytischen Anschlüsse an sein umfangreiches Oeuvre.
Eindrucksvoll arbeiten die Autoren das hermeneutische Potential der von Rolf Parr maßgeblich entwickelten Interdiskurstheorie für die Analyse literarischer Texte heraus. In diesem Zusammenhang werden vor allem Fragen des literarischen Realismus diskutiert – insbesondere in Auseinandersetzung mit dem Werk von Theodor Fontane und Wilhelm Raabe.