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  • Author or Editor: Mirjam Zimmermann x
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In: Zuversichtsargumente

Im Kontext der Debatte um § 217 StGB zum Thema Beihilfe zum Suizid wurde auch diskutiert, ob eine pflegerische oder ärztliche Hilfe beim so genannten Sterbefasten bzw. Freiwilligen Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit (FVNF) rechtlich und ethisch möglich sei. Eine Beantwortung dieser Fragen hängt wesentlich mit dem Urteil zusammen, ob FVNF als Selbsttötungshandlung betrachtet wird oder nicht. Der Artikel analysiert die Debatte hinsichtlich des Begriffsgebrauchs, der handlungstheoretischen Voraussetzungen und des phänomenologischen Erlebens. Die Autoren kritisieren die teilweise interessegelenkte Engführung des Diskurses um FVNF auf eine Handlung des selbstbestimmten Sterbens bzw. passiven Suizids. Mit unterschiedlichen Rahmentheorien kann FVNF hingegen als eine Form des einwilligenden Sterbens betrachtet werden, mit dem das in absehbarer Zukunft erwartbare Sterben vorzeitig eingeleitet wird.

In: Zeitschrift für medizinische Ethik
In: Biblische Zeitschrift
Biblische Perspektiven in Krisen und Ängsten unserer Zeit. Band 1
Der Band analysiert, reflektiert und bearbeitet im Gespräch mit biblischen Texten gegenwärtige gesellschaftliche Konflikte und Problemlagen. Der erste von zwei Bänden thematisiert aktuelle gesellschaftliche Gefährdungen und Tendenzen wachsender Diskriminierung und Gewalt.
Theolog:innen verschiedener theologischer Fachgebiete erarbeiten Zuversichtsargumente auf Basis der Interpretation biblischer Texte, Denkweisen, Haltungen und Überzeugungen, die argumentativen Erschließungscharakter in Diskursen und Problemlagen der Gegenwart entfalten. Die Zuversichtsargumente zeigen biblische Perspektiven auf, die angesichts nachvollziehbarer Gefühle von Ohnmacht, Hoffnungslosigkeit, Angst und Verzweiflung, aber auch angesichts von Tendenzen grassierender Irrationalismen, Radikalisierung und Gesprächsverweigerung Kontrapunkte ins Spiel bringen, weil biblisches Denken die Möglichkeit eines Umdenkens (metánoia) und damit Perspektiven für produktive und heilsame Veränderungen eröffnet.
Visuelle Ästhetik der Transgression
Bildern wird überraschend viel zugetraut. Hinter der vielfach erhobenen Rede von der Macht der Bilder steht eine noch wenig erforschte Faszination für die Kraft von Bildmedien, die sich kaum in den engen Grenzen eines Bilderrahmens, einer Kinoleinwand oder eines Bildschirms bändigen lässt. Die Beiträge dieses Bandes, die von der Kunstgeschichte bis zur Kulturwissenschaft, von der Astrophysik bis zur Philosophie und Medienwissenschaft reichen, erörtern die vielfältigen Phänomene einer Transgression solcher Rahmungen. Das gemeinsame Interesse richtet sich hierbei auf Formen der Überschreitung des Visuellen und deren ästhetische, epistemologische, soziale und medientheoretische Funktionen; kurz: auf maßlose Bilder.