The violent religious conflicts that shook Early Modern Europe gave rise to several models for peaceful coexistence with religious pluralism. Ideas of toleration and reunification were more closely interrelated than one may think. A principal proponent of irenicism was the French scholar and diplomat Jean Hotman (1552–1636), who was widely read in the humanist Respublica litteraria. Hotman used a wide and diverse range of media to achieve his goals, which can be regarded as the epitome of scholarly research practices around 1600.

In Reaktion auf die gewaltsamen Konfessionskonflikte, die Europa in der Frühen Neuzeit erschütterten, wurden verschiedene Modelle für einen dauerhaften, friedlichen Umgang mit dem religiösen Pluralismus entwickelt. Dabei erscheinen Vorstellungen religiöser Toleranz und der konfessionellen Reunion eng aufeinander bezogen. Ein maßgeblicher Protagonist der irenischen Debatten war der französische Gelehrte und Diplomat Jean Hotman (1552-1636). Seine Ansätze wurden innerhalb der späthumanistischen Respublica litteraria breit rezipiert. Zur Beförderung seiner Zielsetzungen bediente sich Hotman verschiedener Medienformen, die als Inbegriff gelehrter Sammelpraktiken um 1600 gelten können.

In: Daphnis