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  • Author or Editor: Nicole Dołowy-Rybińska x
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This book deals with the tension between a strategy of language maintenance (protecting and reinforcing the language where it is still spoken by community members) and a strategy of language revitalization (opening up access to the language to all interested people and encouraging new domains of its use). The case study presented concerns a grammar school in Upper Lusatia, which hosts the coexistence of a community of Upper Sorbian-speakers and a group of German native speakers who are learning Upper Sorbian at school. The tensions between these two groups studying at the same school are presented in this book against the background of various language strategies, practices and ideologies. The conflict of interests between the “traditional” community which perceives itself as the “guardians” of the minority language and its potential new speakers is played off on different levels by policy-makers and may be read through different levels of language policy and planning.
In: Deutsch-Polnische Erinnerungsorte
130 Autoren, vier Bände auf Polnisch und fünf Bände auf Deutsch: Das größte gemeinsame deutsch-polnische Projekt im Bereich der Geisteswissenschaften wirft einen neuen Blick auf die nachbarschaftliche Beziehungsgeschichte beider Länder.
Was verbindet Napoleon, Rosa Luxemburg, Flucht und Vertreibung, das Jahr 1989, Solidarnos´c´ und Kreisau? Oder Preußen, die Oder-Neiße-Grenze und Russland? Es handelt sich um (einige) deutsch-polnische Erinnerungsorte.
Erinnerungsorte sind keine topographischen Orte, sondern historische Bezugspunkte der kulturellen Identität einer Gesellschaft. Dies können Personen, Ereignisse oder historische Phänomene sein. Der hier erstmals angewandte bilaterale Ansatz der Erinnerungsforschung hinter-fragt nationale Vorstellungen und entwickelt neue vergleichende Perspektiven.
Deutsche und Polen teilen viele Erinnerungen, die jedoch unterschiedlichen Identitätsbedürfnissen in beiden Gesellschaften entsprechen. Die hier vorliegenden Essays über gemeinsame und geteilte deutsch-polnische Erinnerungsorte erlauben analytische Einblicke in die Erinnerungskulturen beider Länder, in ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Die deutsch-polnische Nachbarschaft bringt es mit sich, dass sich ohne die Kenntnis der polnischen Geschichte die deutsche und umgekehrt ohne die Kenntnis der deutschen die polnische Geschichte nur unvollkommen verstehen lassen.