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In: Inszenierungen der Politik
Der Körper als Medium
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Inszenierungen der Politik – Der Körper als Medium untersucht die Beziehungen zwischen Kör-per, Ästhetik und Politik, die so-wohl im eindeutigen Bereich des Politischen, als auch im schein-bar Unpolitischen zu finden sind. In der mittelalterlichen Symbolik, in der Inszenierung von Ludwig XIV. oder in Zeiten von Wahl-kampagnen – die ästhetischen Darstellungen des Körpers stan-den immer im Mittelpunkt der politischen Repräsentation. Kör-perinszenierungen tragen zu utopischen Entwürfen, gesell-schaftlicher Normierung und Mythoskonstruktionen bei. Sie bieten Projektionsflächen für Identitätswünsche, Sehnsüchte und Ängste, die von politischen Visualisierungsstrategien mobili-siert werden können. Der Band knüpft an die breite Diskussion über die Ästhetisierung von Politik und über die Rolle des Körpers in der politischen Reprä-sentation an und eröffnet einen interdisziplinären Dialog über die Bedeutung des Körpers für politi-sche Praktiken und Diskurse.
In: Inszenierungen der Politik
In: Inszenierungen der Politik
In: Inszenierungen der Politik
Editor:
Körper im Nationalsozialismus. Bilder und Praxen ist ein interdisziplinäres Handbuch, das sich der Untersuchung von Körpervorstellungen, -bildern und -praxen im Nationalsozialismus widmet. Im Nationalsozialismus stand der Körper im Zentrum der Ideologie und politischen Praxis. Die NS-Utopie versuchte ihn zu formieren, zu re/produzieren, und auszugrenzen. Der Körper diente der Machtdarstellung und wurde zur Projektionsfläche für kollektive Wünsche und Ängste. Aber er war auch ein mehrdeutiger und kontingenter Ort. An ihm werden die Stellen deutlich, an denen die politische Macht nicht greifen konnte.
Editor:
Der Körper gehörte zu den zentralen Komponenten der NS-Ideologie. Sie verstand die Gesellschaft als biologischen 'Volkskörper' und arbeitete an Kriterien für einen 'Neuen Menschen', die den Körper als Hauptgegenstand hatten, an Möglichkeiten, ihn zu formieren, zu produzieren/reproduzieren und ggf. zu selektieren. Dem vollkommenen Körper des utopischen Entwurfs 'Arier' entsprach das negative Gegenbild des 'rassisch und biologisch Minderwertigen', den es auszusondern und 'auszumerzen' galt. Der Körper diente der Machtdarstellung und wurde zur Projektionsfläche für kollektive Wünsche und Ängste. Aber er war auch ein mehrdeutiger Ort. An ihm wurden die Stellen deutlich, an denen die politische Macht nicht greifen konnte. Der interdisziplinär angelegte Band füllt eine Lücke in der Erforschung des Nationalsozialismus: Er führt handbuchartig erstmals die verschiedenen Ansätze der Körperforschung zusammen.