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In: Das Versprechen der Rationalität
Author:
Höflichkeit - Manier oder identitätsstiftende Instanz? Imagebewahrung? Oder potentielle Gefahr, das Image zu verlieren? Höflichkeit entsteht aus dem Bedürfnis der sozialen Natur des Menschen heraus, anerkannt zu werden. Sie ist ein konstruktiver Teil der sozialen Ordnung. Aber sie birgt zugleich ein verletzendes Potential in sich, das sich als unvermeidliche Nebenfolge und Dimension von höflichem Handeln identifizieren lässt, die diesem eine spezifische Dynamik verleiht. Die Autorin rekonstruiert das Phänomen der Höflichkeit in ihrer aktuellen Relevanz wie in ihrer historischen Entfaltung unter der Prämisse einer Dysfunktionalität der Höflichkeit - ihrer verletzenden Macht. Somit leistet sie einen genuinen Beitrag zur Höflichkeitsforschung, der Ansätze verschiedener sozialwissenschaftlichen Disziplinen in sich vereint.
In: Das Versprechen der Rationalität
In: Das Versprechen der Rationalität
In: Das Versprechen der Rationalität
In: Das Versprechen der Rationalität
Eine Entstehungs- und Wirkungsgeschichte
Author:
Ende des 18. Jahrhunderts ruft eine Gruppe junger Intellektueller das Zeitalter einer neuen romantischen Poesie aus. Ihre Ausdrucksform ist innovativ: eine Philosophie, die sich statt in systematischer Ordnung in bunt durcheinandergewürfelten Gedankensplittern präsentiert. Der Band liefert auf der Grundlage präziser Einzeluntersuchungen eine Gattungsbestimmung des frühromantischen Fragments und ordnet es in seinen historischen Kontext ein. Die von den Brüdern Schlegel und Novalis begründete Gattung gibt sich revolutionär, steht aber zugleich in der Tradition der Aphoristik, die mit den französischen Moralisten beginnt. Die Frühromantiker selbst weisen auf den Einfluss der pointierten Maximen Chamforts und des geistreichen Schreibstils Lessings hin. Nachfolgende Denker wie Nietzsche, Benjamin und Blanchot führen diese zwischen Aphorismus und Essay changierende Form auf je eigene Weise weiter.
Vittorio Alfieri und das republikanische Tragödienprojekt der Sattelzeit
Author:
Ausgehend von Alfieri setzt sich dieses Buch mit der Tragödie des 18. und frühen 19. Jh.s als aufklärerischem Projekt vor dem nationalen Einigungsprozess auseinander.
Im Prozess der Verbürgerlichung, nationaler Selbstvergewisserung, sich wandelnder Geschlechterbilder und aufkommender Genieästhetik wird die Tragödie diskursiv immer schärfer gegenüber anderen Gattungen abgegrenzt. Sie wird zur aufklärerischen und revolutionären Paradegattung und versinnbildlicht aus Sicht vieler Intellektueller die moralische Integrität und Stärke des Nationaltheaters und der Nation. Im Zentrum stehen Alfieri und andere aufklärerische bis postrevolutionäre italienische Tragödienautoren, u.a. Calzabigi, Maffei, Riccoboni, Salfi und Manzoni. Kontrastive Lektüren (Addison, Goldoni, Gottsched, Metastasio, Schiller und Voltaire) eröffnen eine europäische Perspektive.
Von lebendigen Maschinen im 18. Jahrhundert zur humanoiden Robotik der Gegenwart
Author:
Warum werden lebende Organismen, insbesondere der Mensch, als lebendige Maschinen verstanden? Warum hat der Mensch das Bedürfnis, sich selbst als Maschine nachzubauen?
Das 18. Jahrhundert stand u.a. mit La Mettries Werk L’homme machine (1747) und den »lebendigen« Automaten eines Vaucansons im Zeichen verschiedener »Maschinentheorien des Lebendigen«. Um bis in die Gegenwart anhaltende Tradierungen und Wandlungen des damals fundierten Mensch-Maschinen-Konstrukts erfahrbar zu machen, rückt der Mensch als Forschungsobjekt der KI und der Robotik ins Blickfeld. Es steht zu beantworten, inwieweit die Rede vom Maschinenmenschen und der Bau künstlicher Maschinen dazu verhelfen, Wissen über den Menschen zu erlangen.
In: Andersheit um 1800