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  • Author or Editor: Philipp Krämer x
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In: Wort Macht Stamm
In: Rassedenken in der Sprach- und Textreflexion
Auch im beginnenden 21. Jahrhundert bleiben der Nationalsozialismus und die Shoah in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur präsent. Wie schon in den vorangegangenen Jahrzehnten wandeln sich dabei zugleich die Darstellungen kontinuierlich. Literaturwissenschaftler und Literaturwissenschaftlerinnen aus mehreren Ländern analysieren Schlüsseltexte aus dem ersten Jahrzehnt und ordnen sie in die neuesten Entwicklungen ein. Dabei werden Themen aus der Gedächtnis- und Erinnerungsforschung (z.B. Postmemory, Normierung und Globalisierung der Erinnerung) ebenso angesprochen wie ästhetische Verfahrensweisen (Schreiben zwischen Fakt und Fiktion) und narratologische Fragen (Rekonstruktion versus Reflexion, Familiengedächtnis und Generationenroman).
In: Rassedenken in der Sprach- und Textreflexion
In: Rassedenken in der Sprach- und Textreflexion

This paper shows the first results of the EU-funded research project ‘pH-BB: Precision liming in Brandenburg’. The project aims to develop innovative solutions to adapt the current practice of pH management to the demands of a modern, resource-efficient and yield-optimized agricultural production. In the project, proximal soil sensors are used to rapidly generate high-resolution and cost-effective spatial datasets of soil parameters (i.e. soil pH, soil texture, soil organic matter) relevant for agricultural liming. Sensors include: (1) the Geophilus proximal soil sensing system to map apparent electrical resistivity (ERa) and natural soil-born gamma (γ) emissions; (2) the Soil pH Manager (Veris Technologies) to measure the active soil acidity. The derivation of soil texture maps based on ERa and γ data and first results that are important for a precise liming application are presented in this paper.

In: Precision agriculture '19
Kommentierte Grundlagentexte des langen 19. Jahrhunderts
Die Philologie hat im 19. Jahrhundert wesentlich zum europäischen Rassismus beigetragen, gegen diesen aber auch zentrale anthropologische Wissensbestände behauptet. Der Band zeigt diesen Prozess anhand von Grundlagentexten und erläuternden Kommentaren.
Früher als biologische Rassenlehren lieferte philologisches Wissen grundlegende »Erkenntnisse« über Ursprünge, Wesen und Potenziale menschlicher Kollektive. Die Entdeckungen der Sprach- und Textreflexion erlaubten eine rassenlogische Hierarchisierung des Menschen auf der Grundlage eines Erbfolgedenkens, das für die europäischen Völker eine Vorrangstellung innerhalb der Weltgeschichte beanspruchte. Diese »Erkenntnisse«, abgeleitet an Indizien der Sprach- oder Schriftstrukturen, der Textformen und Überlieferungsströme, sind daher keine weichen Faktoren der Wissenschaftsgeschichte, die harte Wissensbestände ergänzt hätten, sondern stellen Konstruktionsbedingungen für das Erkenntnisobjekt Mensch im 19. Jahrhundert dar.
Rassismus und Determinismus in der Philologie (18./19. Jh.)
Trotz weitreichender Erkenntnisse über die (pseudo)wissenschaftliche Gestalt des europäischen Rassismus ist die Relevanz der Philologie in dieser Frage bisher nicht systematisch erforscht worden.
Wenn die »Ursünde« der modernen Anthropologie nach Claude Lévi-Strauss die Vermengung biologischer Konzepte mit den sozialen und psychologischen Produktionen der verschiedenen Kulturen war, so besteht sie im Fall der Philologie in der Vermengung von sprachlichen, schriftsystemischen und textkulturellen Kategorien mit den kognitiven Potentialen
der Sprecher/Schreiber verschiedener Kulturen. Dieses Buch geht der Herausbildung und der Entwicklung des rassenlogischen Diskurses im langen 19. Jahrhundert nach.