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Author: Pieter C. Emmer

[First paragraph]From a reading of Michael Craton's (1994) recent contribution to this journal on slave emancipation in the Bahamas, one is struck by two things. First, we have come a long way in the historical study of slavery compared with the analysis of the post-emancipation period. Over the past thirty years we have amassed a mountain of materials covering virtually all aspects of the system of slavery. As a consequence we have been able to reach a large degree of consensus on slavery in the U.S. South, the Caribbean, and Brazil. Of course, certain differences of interpretation remain. For example, we still have not solved all the riddles on issues such as the demographic decline of the slave populations in the tropical regions of the New World or the survival of African norms and values in these parts.

In: New West Indian Guide / Nieuwe West-Indische Gids
In: Dutch Atlantic Connections, 1680-1800
Vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart. 2. Auflage
Migration und Integration prägen die europäische Geschichte seit ihren Anfängen. Heute stehen sie aus aktuellen Gründen im Mittelpunkt öffentlicher Aufmerksamkeit. Viele Europäer halten die neuen Herausforderungen für eine historische Ausnahmesituation. Sie irren. Wanderungsbewegungen waren seit jeher Teil der europäischen Geschichte. Viele, die sich gegenwärtig über die Integration von Fremden sorgen, wissen nicht, dass sie selber ferne Nachfahren von Zuwanderern sind. Die Vielfalt der Gruppen, die sich innerhalb Europas bis heute über die Grenzen staatlicher, kultureller und sozialer Räume bewegten oder von außerhalb nach Europa zuwanderten und dies weiter tun, ist nur wenigen bewusst. Dieser Mangel an Information hat deutliche politische und gesellschaftliche Folgen. Das notwendige Wissen über Migration und Integration stellt jetzt die neue Enzyklopädie Migration in Europa übersichtlich, klar und kompetent bereit - von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart. Die Enzyklopädie ist ein Gemeinschaftswerk internationaler Fachleute. Ihr erster Teil behandelt alle europäischen Großregionen und Länder in ausführlichen Überblicksartikeln. Sie beschreiben die Wanderungsgeschichte der jeweiligen Räume und untersuchen die sozialen, wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Rahmenbedingungen von Integration. Diese raumbezogenen, epochenübergreifenden Überblicke bieten den Orientierungsrahmen für die im zweiten Teil der Enzyklopädie folgenden mehr als 220 Lexikonartikel.
Vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart. 2. Auflage
Migration und Integration prägen die europäische Geschichte seit ihren Anfängen. Heute stehen sie aus aktuellen Gründen im Mittelpunkt öffentlicher Aufmerksamkeit. Viele Europäer halten die neuen Herausforderungen für eine historische Ausnahmesituation. Sie irren. Wanderungsbewegungen waren seit jeher Teil der europäischen Geschichte. Viele, die sich gegenwärtig über die Integration von Fremden sorgen, wissen nicht, dass sie selber ferne Nachfahren von Zuwanderern sind. Die Vielfalt der Gruppen, die sich innerhalb Europas bis heute über die Grenzen staatlicher, kultureller und sozialer Räume bewegten oder von außerhalb nach Europa zuwanderten und dies weiter tun, ist nur wenigen bewusst. Dieser Mangel an Information hat erhebliche politische und gesellschaftliche Folgen. Das notwendige Wissen über Migration und Integration stellt jetzt die neue Enzyklopädie Migration in Europa übersichtlich, klar und kompetent bereit – von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart. Die Enzyklopädie ist ein Gemeinschaftswerk internationaler Fachleute. Ihr erster Teil behandelt alle europäischen Großregionen und Länder in ausführlichen Überblicksartikeln. Sie beschreiben die Wanderungsgeschichte der jeweiligen Räume und untersuchen die sozialen, wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Rahmenbedingungen von Integration. Diese raumbezogenen, epochenübergreifenden Überblicke bieten den Orientierungsrahmen für die im zweiten Teil der Enzyklopädie folgenden mehr als 220 Lexikonartikel. Diese Artikel beleuchten das Thema detailliert und in ganzer Breite: Es geht zum Beispiel um afrikanische Sklaven in Europa ebenso wie um philippinische 'Mail-Order'-Bräute, Zwangsarbeiter im Zweiten Weltkrieg oder deutsche Deportierte in der UdSSR nach 1945. Geboten werden beispielsweise Artikel zu albanischen Siedlern in Italien, pakistanischen Einwanderern in Großbritannien, deutschen Siedlern in Russland oder 'deutschstämmigen' Aussiedlern. Einträge zu Glaubensflüchtlingen wie Hugenotten oder Salzburger Protestanten finden sich ebenso wie zu italienischen Saisonarbeiterinnen im Reisanbau, irischen Arbeitern in England, Schweizer Söldnern in Europa oder den verschiedensten Gruppen von politischen Flüchtlingen oder Vertriebenen.
Geteilte Erinnerungen und umkämpfte Geschichtsbilder 1910–1932
Deutsche Migranten in Argentinien: Ein historischer Beitrag zur Migrationsdebatte.
Deutsche, österreichische und schweizer Einwanderer bildeten eine heterogene Gemeinde im Herzen der Metropole Buenos Aires. Sie entwickelten eine gemeinsame Erinnerungskultur, die ihnen Orientierung und Identität gab. Welche Charakteristika hatte diese Erinnerungskultur? Welche geschichtswissenschaftlichen Erklärungen gibt es für deren Herausbildung? Welche Erkenntnisse bringt uns dieser historische Fall für das Verständnis von Migration und Erinnerung in multiethnischen Gesellschaften in einer globalisierten Welt?
Die Autorin zeigt, wie Aneignung und Abgrenzung von Geschichtsbildern in der Migrantengemeinde abliefen, die Entwicklung einer Meistererzählung und das Scheitern von geschichtspolitischen Projekten. Trotz vieler Bezüge zu den Herkunftsländern der Einwanderer war ihre Erinnerungskultur sehr stark von den Gegebenheiten in Argentinien, den Bedingungen vor Ort und der Zusammensetzung ihrer heterogenen Gemeinde abhängig.