Search Results

Restricted Access

Klopffechtereien - Missverständnisse - Widersprüche?

Methodische und methodologische Perspektiven auf die Kant-Forster-Kontroverse

Eine der schärfsten Debatten des späten 18. Jahrhunderts war die Auseinandersetzung zwischen Immanuel Kant und Georg Forster. Gestritten wurde über die Frage, ob Menschenrassen unterschieden werden können und wie sie zu bestimmen sind.
Das hochprekäre Thema wurde in der Folge bis in die Gegenwart hinein zum Streitobjekt der Wissenschaften. Am Ende des 18. Jahrhunderts sollte die Kontroverse sogar die Aufklärung als Ganzes in Frage stellen. Germanisten, Philosophiehistoriker und Philosophen, Wissenschaftshistoriker, Geschichts- und Politikwissenschaftler führen auf der Grundlage der Forster-Kant-Kontroverse eine methodologische Diskussion, in der die Möglichkeiten der jeweiligen disziplinären Zugänge erkennbar werden.
Restricted Access
Wie gelangt Nichtwissen im 18. Jahrhundert zu diskursiver Präsenz?
Es ist die Aufklärung als Avantgarde moderner Wissenskulturen, die das Problem der finis cognitionis - der bestimmbaren Grenze sowohl wie des unvermittelten Endes des Wissens - thematisiert, die zugleich aber vom scheinbar nicht diskursfähigen Nichtwissen bestimmt wird. Widersprüche, Ambivalenzen und Amphibolien sind Spuren dieser Doppelpräsenz des Nichtwissens.