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  • Author or Editor: Ralf Raths x
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In: Vom Umgang mit den Toten
In: "So war der deutsche Landser..."
Schellings Freiheitsschrift 1809-2009
Vor dem Hintergrund des 200. Jahrestages des Erscheinens von Schellings Freiheitsschrift versucht dieser Band, in Auseinandersetzung mit den Erkenntnissen von Schellings Schrift Antworten auf drängende Fragen zu finden, die sich mit dem Problem der Freiheit in der Gegenwart verbinden.
Hier sind zu nennen: Freiheit als Streitgegenstand zwischen Hirnforschung und Philosophie, Freiheit im Prozess der Bildung und Bildungspolitik, Freiheit im Kontext der Religion.
Bei der Verhandlung dieser Fragen wird insbesondere die zentrale Bedeutung der Urteilskraft für Theorie und Praxis der Freiheit erkennbar.

Mit Beiträgen von:
Claudia Bickmann, Ralf Elm, Albert Franz, Carl Friedrich Gethmann, Jean-Christophe Goddard, Christoph Horn, Lutz Koch, Siegbert Peetz, Annemarie Pieper, Matthias Rath, Manfred Spitzer.
Das populäre Bild der Wehrmacht ist auch 70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs positiv besetzt. Im Selbstbild deutscher Familien werden die Väter und Großväter überwiegend als anständige Soldaten gezeichnet.
Populärwissenschaftliche Publikationen zur Wehrmacht, zur Waff en-SS und zum Zweiten Weltkrieg zählen zu den auflagenstärksten Titeln des deutschen Buchmarktes. Ihr Erzählmuster scheint sich seit den 1950er Jahren nicht wesentlich geändert zu haben: Die Wehrmacht wird als hochprofessionelle Armee dargestellt, ihre Generäle als geniale Strategen, die einfachen Soldaten als tapfere Landser. Kriegsverbrechen und Holocaust werden ausgeblendet.
Ausgewiesene Experten zeigen in diesem Buch, wie trotz gegenteiliger Ergebnisse der Geschichtswissenschaft die Legende von der »sauberen« Wehrmacht weiterlebt. Sie gehen Fragen nach, mit welchen Mitteln dies z.B. über Fach- und Sachbücher, Romane, Spielfi lme, TV-Dokumentationen und Neue Medien geschieht und beleuchten, wie in den Medien die »Faszination Wehrmacht« bisweilen instrumentalisiert wird.

Sterben im Krieg von der Antike bis zur Gegenwart
Die Geschichte des Krieges als Geschichte des Todes zu schreiben, führt ins Zentrum einer Militärgeschichte als Geschichte organisierter Gewalt. Das gegenseitige Töten und die Toten bilden eine elementare Herausforderung kriegerischen Planens, Handelns und Denkens. Jede Gesellschaft, heroisch oder postheroisch, ist auf die Unterstützung zumindest eines Teiles ihrer Mitglieder angewiesen, um Kriege zu führen. Der Rechtfertigungsdruck, den Kriege erzeugen, nimmt durch Anzahl und Qualität der Kriegstoten zu. Diese werden heroisiert, marginalisiert, ökonomisiert, kontextualisiert oder geleugnet.