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In: Michel Henry et l'affect de l'art
In: Archive for the Psychology of Religion
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Zusammenfassung

Die klassische Phänomenologie bei Husserl hat sich noch nicht von konstitutiven Vorgaben der Phänomenalisierung wie Anschauung, Ego, Intentionalität etc. lösen können, so dass besonders im französischen Sprachraum weitere Selbstradikalisierungen der Phänomenologie durchgeführt wurden. Neben Levinas, der eine ethische Gegen-Intentionalität einführte, waren es zuletzt Michel Henry und Jean-Luc Marion, welche die husserlsche Reduktion vertieften. Zum einen durch ein selbstaffektives Leben reiner Immanenz und zum anderen durch eine Analyse des Verhältnisses von Gebung/Gegebenheit (Donation), welches sich als unabdingbar ergibt, wenn die Reduktion sowohl hinter Seiendheit wie Sein zurückführt. Die offene Frage ist dabei, welch originärer Phänomenalitätsstatus dem Leib und Affekt zukommt, die sich in keiner Distanz sichtbar machen lassen und auch noch jedem „Anruf“ gemäß Marion vorausliegen.

In: Perspektiven der Philosophie
Ein radikal phänomenologisches Gespräch mit Meister Eckhart
Author:
Es kann nur eine Erfahrung aufgrund des lebendigen Erfahren-Könnens schlechthin geben. Die Differenzdiskurse, die heute legitimierend für Gesellschaft, Religion oder Philosophie in Anspruch genommen werden, stoßen sich an der prinzipiellen „Ungeteiltheit“ solcher Erfahrungsmöglichkeit vor jeder besonderen Erkenntnis. Die radikal phänomenologische Wahrheit solcher Einheit erarbeiten wir daher mit Meister Eckhart als „Ab-Grund“ des Absoluten sowie in Übereinstimmung mit der Lebensphänomenologie Michel Henrys als rein immanente „Praxis“. Dieses philosophisch-mystische „Gespräch“ mit Meister Eckhart versucht aber nicht nur, im anfangslosen Leben und der durch keine weitere Bestimmung verstandenen „Gottheit“ eine strukturelle Übereinstimmung aufzuweisen, sondern daraus zugleich eine notwendige Kulturerneuerung zu gewinnen.

Insofar as phenomenology continues to offer, by virtue of its self-understanding, the best technique provided for philosophical analysis of experience, phenomenology is obligated to respond to the category of mysticism. It is especially with Michel Henry and Meister Eckhart that we see phenomenology and mysticism coincide. They both put into play a radical reduction as a unity of reflection/praxis, which exposes to view how the self-appearance and the self-enactment of life come together in their respective self-affections or “trials of experience.”
In: Art, Intellect and Politics
Author:

Abstract

Within Michel Henry’s work, the question of the radically phenomenological self-giving serves as a central term both from a systematical perspective and a perspective of Henry’s works’ genesis to stringently present the concept of a ‘religious phenomenology’. This begins with the earliest notes of his works and finishes with his late work on the relation between Christianity and the phenomenological life. In this process, the transition from Spinoza and Maine de Biran to Fichte and eventually on to Meister Eckhart and John the Evangelist brings out the increasing clarification of the reality of a purely immanent life. As an absolute principle of revelation, the latter at the same time encompasses the transcendental, phenomenological world. This entity of self-giving can equally be viewed as an inner-affective narrativity insofar as the individual’s subjective practice allows any corporeal or incarnational consummation to also immediately be perceived as life’s (God’s) self-revelation due to protorelational passibility. In this context Henry’s significant Johannine primal intelligibility of this primordial reference also presents itself as religio in the purely phenomenological sense, so that this contribution forms the bases for a renewed phenomenology of both religion and culture.

In: Immanenz & Einheit
Author:

Zusammenfassung

Das „originäre Wie“, welches bei Husserl der „lebendigen Gegenwart“ entspricht, unterstreicht die umfassende Phänomenalisierung aller Ontologie und ihrer metaphysisch gegründeten Prinzipien. Lebens- oder radikalphänomenologisch schließt daher dieses ursprüngliche Wie als Selbsterscheinen des Erscheinens jegliche bloß formale Möglichkeit aus, um stattdessen die rein immanente Potenzialität als Leben in der selbstaffektiven Leiblichkeit eines jeden Individuums verankert zu sehen. Eine solch ursprüngliche Ipseisierung ist deshalb identisch mit der transzendentalen Affektivität, welche als unmittelbar lebendige „Kraft“ nach Michel Henry (1922–2002) jegliches Tun konkret ermöglicht. Der Beitrag bietet eine Analyse dieser Ursprungsverhältnisse, um die unzerstörbare Erprobung solcher Potenzialität als „Ich kann“ im Sinne der ständig wirkenden Selbstgegebenheit des rein phänomenologischen Lebens in uns offen zu legen und von vitalistischen Missverständnissen beispielsweise abzugrenzen. Dadurch ist auch das principium individuationis nicht länger durch die welthaften Kategorien von Raum und Zeit bestimmt, sondern ausschließlich durch den passiblen Ursprungsbezug von Leben/Lebendigem als der Grundrelation allen Erscheinens.

In: Perspektiven der Philosophie
In: Perspektiven der Philosophie
In: The European Image of God and Man
In: Phänomenologie der Sinnereignisse