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In: Wisdom and Torah

Abstract

Die für den ersten Teil des Hoseabuches (Hos i-iii) bezeichnende Ehebruchmetaphorik hat in Hos iv 1-vi 6 unter dem Thema des falschen Kultes eine Entsprechung, wobei traditionsgeschichtlich passend auf Strafvorstellungen zurückgegriffen wird, die aus dem Umkreis der Morivik des verschwundenen (Wetter-) Gottes stammen. Da diese Strafvorstellungen auch eine deutlich textgliedernde Funktion erfüllen, ist damit zu rechnen, daß in Hos iv 1-vi 6 eine schriftliche Komposition mit dem Thema "Kult" vorliegt. Neben dem v.a. thematisch zu erhebenden Anschluß an Hos i-iii läßt sich eine literarische Verzahnung mit dem in Hos v 8ff. zuerst eingeführten Thema "Krieg" feststellen.

In: Vetus Testamentum