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Abstract

Nach Würdigung der bisherigen Bewertung der fünf sog. Amos-Visionen (Am vii 1-3; vii 4f.; vii 7f.; viii 1f.; ix 1-4) erfolgt eine Neubetrachtung aufgrund festzustellender formaler, sprachlicher und inhaltlicher Parallelen zwischen der 3. und 5. Vision. Es wird die These vertreten, dass – falls die letzte eine spätere Hinzufügung sein sollte – zwingend auch die dritte eine zeitgleiche Sekundärbildung darstellen muss. Zudem interpretieren beide Strophen einander, was besonders der Erhellung des Begriffes "an k und des Textverständnisses von ix 1a dient. Andererseits wird aufgezeigt, warum das erste Visionenpaar zusammen mit der abschließenden (vierten!) Gerichtsvision über das Nordreich eine ursprüngliche Einheit, wahrscheinlich noch aus Amos' Feder, bildete. Vor allem die postulierte Abhängigkeit von der Berufungsvision Jes vi legt es nahe, Vision 3 und 5 frühestens ins ausgehende 7. Jh. v. Chr. zu datieren und als Ansage des Untergangs Jerusalems und des Südreiches zu werten.

In: Vetus Testamentum
In: Vetus Testamentum
In: Vetus Testamentum
In: Journal for the Study of Judaism