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  • Author or Editor: Sinah Kloß x
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Clothes are a means to demonstrate wealth, status, and socio-religious hegemony. Practices of consuming and exchanging clothing enhance or lower one’s status by displaying and creating taste and capital. In Guyana, many Hindus relate charitable clothing distributions exclusively to Christian missions. They commonly state that the distribution of used clothing is a means to convert Hindus to Christianity. While indeed in the past only Christians were able to conduct such distributions due to their links to colonial powers, today and as a result of transnational migration to North America Guyanese Hindus also organize distributions of clothing. For this purpose, migrants collect used clothes and ship them to Guyana. This article proposes that as Hindus remain a minority in Guyana, the practice of and discourse about charitable distributions are a means to counter and resist the perceived ‘threat’ of conversion. It demonstrates how charitable distributions thereby influence the local socio-religious hierarchy and challenge established power structures.

In: Social Sciences and Missions
Die Bedeutung von materiellen Artefakten, die in ihrer Form unverändert bleiben, kann sich durch räumliche Bezüge und durch den Wechsel des Kontexts verändern. Durch die räumliche Zuordnung inszeniert, können Artefakte inhaltlich festgelegt oder akzentuiert werden bzw. eine neue Bedeutung erlangen. Inhaltlich festgelegte Artefakte können durch ihre Aufstellung einen Raum, manchmal eine ganze Landschaft, neu und spezifisch deuten. Dabei lassen sich verschiedene Ausprägungen von Kontextwechseln finden. In diesem Band werden räumliche, historische, topographische und diskursive Kontextwechsel in Fallbeispielen analysiert und deren Bedeutungen und Überschneidungen kritisch reflektiert. So zeigen Artefakte der Antike, wie Bildwerke gezielt aus ihren urspr ünglichen Aufstellungskontexten herausgelöst und neu integriert worden sind, wobei dies entsprechend oder entgegen der älteren Verwendung geschehen konnte. Für die Neuzeit lässt sich zeigen, dass sich durch die Sammlung und die Anordnung von Artefakten Wissenssysteme etablieren und stabilisieren lassen. Hier schließen sich Fragen an: etwa nach der Verwendung von Gegenständen, die eigens für Reisen und den Transfer in andere kulturelle Bereiche geschaffen worden sind; oder nach der Rolle von durch Migrant:innen mitgebrachten Objekten als Identitätsmarker.