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Abstract

This contribution deals with the relationship between national historiographies and national stereotypes in twentieth-century Europe. It argues that this relationship was extraordinarily diverse and complex and produced a range of different scenarios. After briefly recalling the role and function of stereotypes and after providing the briefest of introductions to national history writing, it presents five brief case studies. They are, first, the contributions of British and German historians to national stereotyping during the First World War. Secondly, the contribution recalls the stereotyping that followed from the research of so-called Volksgeschichte in Germany during the interwar period. Thirdly, the need to nationalise territories in East-Central and Eastern Europe that had previously not belonged to the nation state gave rise to the formation of new national stereotypes after the end of the Second World War. Fourthly, the hypernationalism of the first half of the twentieth century threw a range of national historical master narratives into a severe crisis after 1945 and created the need to reframe those narratives in the post-Second World War world. The final case study deals with a similar need to recast national historical master narratives after the end of the Cold War from the 1990s onwards.

Open Access
In: National Stereotyping, Identity Politics, European Crises
Schriftenreihe des Fritz-Hüser-Instituts für Literatur und Kultur der Arbeitswelt
Die von Iuditha Balint herausgegebene Reihe des Fritz-Hüser-Instituts fokussiert literatur- und kulturwissenschaftliche Fragestellungen im Spannungsfeld von Literatur und Ökonomie: Erforscht werden dabei Darstellungen von ökonomischen Prozessen oder Phänomenen, von Ökonomie als gesellschaftliche Sphäre, von Ökonomien des Stils, der Rhetorik oder der Form; beleuchtet werden aber auch theoretische und methodische Überlegungen zum Zusammenhang von Ökonomie, Literatur und Kultur.
Das Reformationsjubiläum im Jahr 2017 ging mit einer ‚kulturellen Wende‘ in der Forschung einher. Musik, Literatur, Kunst, Alltags- und Frömmigkeitskultur werden mit wachsender Selbstverständlichkeit als reformationsrelevante Gegenstände behandelt. Der vorliegende Band untersucht zum einen, wie sich Reformationspolitik, konfessionelle Propaganda, Mission und Kolonialisierung in den verschiedenen Künsten und Kulturformen widerspiegeln, zum anderen wie diese Künste und Kulturformen ihrerseits den Prozess der Reformation prägten. Im Zentrum des Bandes steht die Musik, ihr zur Seite stehen theologische, alltagshistorische, literatur- und kunstwissenschaftliche Beiträge.
in Deutschland und Frankreich
Erstmals in der deutschen Historiographie liegt ein Sachbuch vor, das die Themen jüdische Soldaten und jüdischer Widerstand in Deutschland und Frankreich umfassend darstellt und dabei Schlussfolgerungen für beide Länder und den weiteren Weg der europäischen Einigung zieht. Wenn europäische »aufgeklärte« Nationalstaaten Juden aus ihrem Nationalstaatsverständnis herausdefinierten, wofür kämpften dann jüdische Soldaten Seite an Seite mit ihren nichtjüdischen Kameraden? Wofür kämpfte der jüdische Widerstand? Wie wird heute diese Vergangenheit im Sinne eines Erinnerns zur Gegenwart? Diesen Fragen gehen die Herausgeber mit vielen renommierten Mitautoren in einer umfangreichen Fallbeispielsammlung nach.