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  • Author or Editor: Stefan Siegel x
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This introduction outlines the six articles in this special issue, which analyse the early years of language contact in different locations where a language contact variety emerged. The questions this issue aims to address are first, whether the sociolinguistic conditions in the early period of language contact differed significantly from those of later periods, and if so, whether these conditions had a crucial and disproportionate influence on the contact language that later emerged. Epistemological problems in trying to answer these questions are described: namely, the great time depth in most contexts, and the scarcity of reliable linguistic resources. The solution adopted is to take a wider socio-historical approach. This involves examining population movements, demography and the nature of social interactions, rather than relying primarily on language documentation and/or linguistic texts. The articles generally support the view that significant differences existed between sociolinguistic conditions in the early years and those later on, but the two periods most often do not conform to the common view of earlier small homesteads versus later large plantations. Rather a variety of other distinctions are described. The articles also support a broader view of the Founder Principle: that the varieties spoken by all the earliest inhabitants in each location, including speakers of not only the lexifier but also substrate languages (both imported and indigenous), had a disproportionate impact on the contact language that emerged. In addition, the articles demonstrate commonalities in all six locations in the mechanisms involved in language contact in the early years: borrowing and/or incomplete language acquisition (in varying degrees). The diverse outcomes, however, are largely the consequence of the differing sociolinguistic conditions in the various locations in the later years.

In: Journal of Language Contact

Abstract

Aufbauend auf einem bio-psycho-sozialen Modell von Geschlecht werden Vorschläge für die Verwendung und Abgrenzung der Begriffe „inter-geschlechtlich“, „trans-geschlechtlich“ und „cis-geschlechtlich“ gemacht. Mit Blick auf die Gesundheitsversorgung werden die Unterschiede, insbesondere mit Blick auf die Indikationsstellung für körperverändernde medizinische Maßnahmen, dargestellt und diskutiert.

In: Zeitschrift für medizinische Ethik
Neue Perspektiven auf den Tempel am Garizim, den Jerusalemer-Tempel und das Artemision in Ephesos
Überregionale Tempel waren in der Antike nicht nur bedeutende religiöse Zentren, sondern auch wirtschaftliche und politische Faktoren.
Das Heiligtum am Garizim, der Jerusalemer-Tempel und das Artemision in Ephesos haben Vieles gemeinsam. Besonders hervorzuheben ist ihre überregionale Bedeutung aufgrund einer politisch aktiv vorangetriebenen Kultzentralisation, die der jeweiligen Stadt dann erhebliches Ansehen, Pilgertum und somit wirtschaftliche Vorteile verschafft hat. Der Band geht aus der Perspektive unterschiedlicher Fachrichtungen erstmals Konstellationen der Tempelwirtschaft am Garizim, in Jerusalem und in Ephesos nach und stellt Gemeinsamkeiten und Unterschiede heraus. Neu ist auch das Miteinander von archäologischen, literaturwissenschaftlichen, exegetischen und wirtschaftsgeschichtlichen Forschungsbeiträgen.
Daguerre, Talbot und die Veröffentlichung der Fotografie im Jahr 1839
Series:  Photogramme
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»Es ist«, schrieb Alexander von Humboldt Ende Februar 1839 an Carl Gustav Carus, »eine der erstaunenswürdigsten Entdeckungen neuerer Zeit.«
Sieben Wochen zuvor war in Paris die Daguerreotypie öffentlich vorgestellt geworden – und mit ihr zum ersten Mal die Möglichkeit, fotografische Bilder herzustellen. Die Nachricht von dieser Erfindung verbreitete sich in Windeseile in aller Welt und forderte weitere Erfinder dazu heraus, ihre eigenen fotografischen Forschungen öffentlich zu machen. 1839 ist das Jahr, in dem sich das Nachdenken und Sprechen über die Fotografie formieren.
Die in diesem Band versammelten Texte geben die Bahnen vor, auf denen sich fortan die Diskurse zur Fotografie bewegen. Für sie galt es, Metaphern und Begriffe zu prägen, Vergleiche und Argumentationen auszubilden – kurz: Standards des Sprechens zu etablieren. Formuliert werden dabei weit ausgreifende Fantasien, aber auch ernsthafte Befürchtungen. Und stets ging es hierbei um nichts weniger als die Zukunft der Bildenden Kunst.
Bild, Text, Paratext
Die Bildwerke des US-amerikanischen Künstlers Cy Twombly (1928–2011) gelten noch heute als schwer zugänglich. Bleistiftgekritzel, Farbballungen, taumelnde Linien, einander überlagernde Farbschichten, geometrische Figuren, Zahlenreihen und anderes mehr stellen vor ganz besondere Herausforderungen.
Getreu seiner interdisziplinär-transkulturellen Forschungsmethode lud das Internationale Kölner Kolleg Morphomata 2012 neben Kunsthistorikern namhafte Fachleute aus den Bereichen Ägyptologie, Archäologie, Germanistik, Gräzistik, Anglistik und Japanologie, d.h. all jenen Fachgebieten, die eine Inspirationsquelle für das Œuvre Cy Twomblys darstellten, zu einem Kongress ein. Durch umfassende Deutungen berühmter Einzelwerke und Werkgruppen in sämtlichen von Twombly angewandten künstlerischen Medien erschließt der Band einen Zugang zur assoziativ-referentiellen Bildsprache Cy Twomblys.