Search Results

You are looking at 1 - 10 of 10 items for

  • Author or Editor: Steffen Dietzsch x
  • Search level: All x
Clear All
Philosophische Versuche von diesseits und jenseits der Fakultät
In: Mystik und Romantik
In: Nietzsche im Horizont der Literatur
In: Athenäum Jahrbuch für Romantik
In: Asozialität und Aura
In: Perspektiven der Philosophie
Belegt werden soll, wie Nietzsche die Literatur beeinflusste und wie seine Themen literarisch umgesetzt wurden. In Rede stehen dabei Robert Musil, Stefan George, Rainer-Maria Rilke, Heimito von Doderer, Else Lasker-Schüler, Hermann Broch und auch neuere Literaten: Bertolt Brecht, Thomas Bernhard, Heiner Müller, Martin Walser und Durs Grünbein. Abgesehen von den neueren Autoren, die bisher nicht in diesem Zusammenhang thematisiert wurden, eröffnen auch die Beiträge über die ältere Rezeption neue Perspektiven, sodass hier für beide Perioden neue Erkenntnisse bezüglich Nietzsches Einfluss auf sie vorgelegt werden. Zudem treten die beiden Rezeptionsphasen in einen Dialog, der verdeutlicht, welche Veränderungen sich ergeben haben und der damit die Forschung bereichert. Eine Bereicherung, die auch Auswirkungen auf die Germanistik und die philosophische Nietzscheforschung haben wird
Das Fortleben der Romantik bis heute steht außer Frage – der vorliegende Band erkundet vor allem das Romantische als Praxis um 1800 und im 19. Jahrhundert.
Anders als Ideen- und Sozialgeschichte es getan haben, sollte »Romantik« diachron diskursgeschichtlich und praxeologisch erforscht werden. Wahrnehmbar werden dann eine noch vorterminologische Praxis des Romantischen bereits im 18. Jahrhundert, sodann aber ein »Nachleben« im 19. Jahrhundert, das Praktiken des Romantischen tradiert, obgleich es nicht selten »die Romantik« als Anachronismus und ideologisches Ärgernis ablehnt – und schließlich auch Praxisbezüge, die von den so theoriefreudigen Romantikern um 1800 selbst schon ins Spiel gebracht werden.
Im Mittelpunkt des Bandes steht die Diskussion von Fallstudien zu einer Rekonstruktion historischer Semantiken des Romantischen.
Wolfgang Hilbig und die Romantik
Wolfgang Hilbigs Beziehung zur Romantik ist facettenreich – der vorliegende Band geht anlässlich des
10. Todestages des Autors unterschiedlichen Spuren nach, die ihn mit der Zeit um 1800 ins Gespräch bringen.
Auch wenn die Einflüsse der symbolistischen und klassischen Moderne prägend gewesen sein mögen – ohne den Bezug zur Romantik lässt sich das Werk Hilbigs nur schwer verstehen. Noch vor der Rehabilitation romantischer Schreibweisen in der DDR-Literatur der 1970er Jahre und in seiner Radikalität einzigartig entdeckt Hilbig Autoren wie E.T.A. Hoffmann und Novalis für sich und anverwandelt deren Stimmen in seiner Lyrik und Prosa. Im Ergebnis spiegelt Hilbigs hier erstmalig ausführlich diskutierte Geisteshaltung und Lebensform der Asozialität die identitätsskeptische und gesellschaftskritische Attitüde der Romantiker um 1800 in den deutsch-deutschen Abenteuern des späten
20. Jahrhunderts: grotesk, sprachbewusst und bildversessen.