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Abstract

In the following review article, we aim to summarize the current research progress in the field of evolutionary and behavior genetics studies on human religiousness and religious behavior. First, we provide a brief (and thus incomplete) overview of the historical discussions and explain the genetic basis of behavior in general and religious behavior in particular, from twin studies to molecular data analysis. In the second part of the paper, we discuss the potential evolutionary forces leading to human religiousness and human religious behavior, emphasizing the emergence of “axial age” and the so called “big gods” in the relatively recent history of humans.

Open Access
In: Interdisciplinary Journal for Religion and Transformation in Contemporary Society
Programme und Theorien zu Literatur, Kunst und Fotografie seit 1700
Author: Susanne Knaller
Susanne Knaller diskutiert Programme und Theorien zu Literatur, Kunst und Fotografie, die sich dem Verhältnis von Realität und Künsten stellen. Sie macht einen Vorschlag, den Zusammenhang von Kunst und Wirklichkeit in der Moderne neu zu fassen. Knaller zeigt, dass die wechselvolle, sich ständig verändernde Relation von Realität und Künsten zugleich immer auch bestimmte Konstanten aufweist. Anhand von wichtigen Schlüsselbegriffen wie z. B. Mimesis, Realismus, Illusion, Authentizität, Dokumentation, Kopie, Original und Materialität wird erstmalig dieses Spannungsverhältnis anhand von Programmatiken zu Literatur, Kunst und Fotografie vom 18. Jahrhundert bis heute untersucht. In diesem Buch artikuliert sich folglich nicht nur ein historisches, sondern auch ein theoretisches Interesse. Es macht einen Vorschlag, den Zusammenhang von moderner Kunst und Realität neu zu sehen.
Eine Einführung
Diese Einführung erklärt systematisch und anschaulich, wie im Film erzählt wird. Ausgehend von einer transmedialen Konzeption von Erzählen wird übersichtlich dargelegt, wer oder was im Film erzählt, wie filmisches Erzählen perspektivisch aufgebaut ist, welche narrativen Funktionen die visuellen und auditiven Elemente erfüllen und wie diese sich zueinander verhalten. Zudem werden exemplarisch komplexe Ebenen- und Zeitstrukturen analysiert. Kapitel zur erzählerischen Unzuverlässigkeit, Metafiktionalität und zu den Grundlagen filmischer Adaptionen runden die Einführung ab. In einem Forschungsüberblick werden außerdem aktuelle Beiträge sowie Klassiker der Filmnarratologie vorgestellt und kritisch kommentiert.
Einführung in seine Filme und Filmästhetik. 2. Auflage
Series:  directed by
Sind Tarantinos Filme bloß Zitatcollagen oder zeichnen sie sich durch eine eigene, charakteristische Ästhetik aus? Tarantino ist bekannt dafür, zahlreiche Filmstellen und Filmgenres in seinen Filmen zu zitieren. Seine spezielle Komik besteht darin, Genremuster zu bedienen und der Handlung dann eine unerwartete Wendung zu geben. Alltäglichen und scherzhaften Dialogen lässt er dabei viel Raum. Dieses Buch erklärt Tarantinos Filmästhetik und stellt sich auch der Frage nach der Ästhetisierung von Gewalt. Es werden alle Filme Tarantinos analysiert: Reservoir Dogs, Pulp Fiction, Jackie Brown, Kill Bill: Vol. 1, Kill Bill: Vol. 2, Death Proof, Inglourious Basterds, Django Unchained und The Hateful Eight. Darüber hinaus werden auch Filme in den Blick genommen, bei denen Tarantino am Drehbuch oder an der Regie beteiligt war wie True Romance, Natural Born Killers, From Dusk till Dawn oder Sin City. Die Interpretationen liefern Informationen zu den Produktions- und Rezeptionshintergründen der Filme sowie eingehende Analysen der Handlung (einschließlich der wesentlichen Referenzen auf die Vorläuferfilme) und der audiovisuellen Gestaltung. Jedes Film-Kapitel wird zudem mit einer detaillierten Szenenanalyse abgeschlossen.
Das Sehen in Kunstgeschichte und Visual Culture Studies
Kunstgeschichte und Visual Culture Studies haben das Sehen als Grundlage wissenschaftlichen Handelns gemeinsam. Mit diesem Fokus betrachtet Susanne von Falkenhausen erstmals Kunstgeschichte und Visual Culture Studies in vergleichender Perspektive.
Seit dem Aufkommen der Visual Culture Studies um 1990 ist ihr Verhältnis zur Kunstgeschichte geprägt von Grenzpatrouillen im gemeinsamen Feld des Visuellen: Debatten, Polemik, Abgrenzungsrhethorik. Mit einer Lektüre elementarer Texte aus beiden Gebieten lässt Jenseits des Spiegels diese konfrontative Dynamik hinter sich. Die Frage nach dem Sehen als wissenschaftliches Handeln zieht sich durch die vergleichenden Analysen. Im Fokus stehen der Umgang mit visuellen Ordnungen wie der Zentralperspektive, die Auffassungen des Verhältnisses von Sehen und Wirklichkeit, von Sehen und Fremdheit/Alterität, Sichtbarkeit als politische Ressource, das Konzept der Identität und die Denkfigur des Lacan’schen Blickregimes, des Gaze. Im Ergebnis stellt sich die Frage nach einer Ethik des Sehens.
Eine rechtshistorische und kirchenrechtliche Untersuchung
Author: Susanne Ganster
Disparitas Cultus seit den Anfängen des Christentums bis zur heutigen kirchenrechtlichen Normierung - die rechtsgeschichtliche Entwicklung des Ehehindernisses.

Obwohl im CIC/1983 beide unter der Überschrift »Mischehen« normiert werden, müssen die religionsverschiedenen Ehen von den konfessionsverschiedenen Ehen klar unterschieden werden. Zum Wohl der Ehepartner und deren Familien, aber auch zum Wohl der Kirche erfordern beide Fälle eine differenzierte Ehevorbereitung und pastorale Ehebegleitung. Das Ehehindernis der Religionsverschiedenheit entsteht bei Eheschließungen zwischen Katholiken und Ungetauften, die entweder einer anderen oder keiner Religion angehören. Weil die Zahl solcher Eheschließungen auch in Deutschland zunimmt, gewinnt dieses Ehehindernis zunehmend an Bedeutung.
Frühe Schriften aus dem Nachlass
Baggersee versammelt frühe, unveröffentlichte Texte aus dem Nachlass Friedrich Kittlers. Die zwischen Mitte der 60er und Mitte der 70er Jahre verfassten Essays entstanden im Kontext neuer Freiräume. Am titelgebenden Baggersee, einer Kiesgrube bei Niederrimsingen in der Nähe Freiburgs, verbrachte Friedrich Kittler lange Sommer mit Schwimmen, Sonnen, Denken, Lesen, Diskutieren, Lieben und Grenzerfahrungen machen. Die Themenvielfalt der hier versammelten frühen Texte verdankt sich nicht zuletzt den Sommertagen am Baggersee. Die Essays kreisen um Gegenstände des Alltags, Lektüren, Reisebeobachtungen, Naturphänomene, Sinneswahrnehmungen, Körperfunktionen, Wiedergänger, Natur und Kultur, Tod und Leben. Friedrich Kittler schreibt über Haare, Tiere, Filme, Spielautomaten, Kreuzworträtsel, Spiegel, Popmusik, Technik, Rauchen, Rausch und Mode. Am Ende der Studentenbewegung war auch in Freiburg der Aufbruch zu einem neuen Denken spürbar. Das Bewusstsein einer Veränderung oder Krise eröffnete Raum für ein Schreiben, in dem Gedankengespinste, Beobachtungen, systematische Erörterungen und solitäre Einfälle zusammentreten.
Meridiane zwischen Jünger, Schmitt, Heidegger und Celan
Author: Michael Auer
Das Planetaritäts-Narrativ, das um 1920 im Niemandsland zwischen Literatur, Rechtsgeschichte und Technikphilosophie entsteht, unterbricht die an der Kugelform des Globus ausgerichtete Vorstellung von Bewegungen, die zu sich selbst zurückkehren. Michael Auer rekonstruiert die Genealogie des ›Planetarischen‹ bis hin zum Postkolonialismus. Dass sich nationalstaatliche, gesellschaftliche und sogar kontinentale Grenzen auflösen, ermöglicht neuartige Begegnungen mit Anderen, die keine Rückführung auf Eigenes zulassen. Dabei umfasst die Dimension, in der diese gleichermaßen gefährlichen wie gefährdeten Begegnungen stattfinden, die ganze Erde. Der Versuch, dieser Erfahrung die (Linien-)Treue zu halten, führt Autoren radikal divergierender politischer und ästhetischer Provenienz zum Meridian.
Wilde, Kinder und Wahnsinnige in der literarischen Moderne (Müller, Musil, Benn, Benjamin)
Author: Nicola Gess
Nicola Gess liefert eine beeindruckende Explikation des »primitiven Denkens« im Spannungsfeld zwischen Wissenschaft, Kunsttheorie und Literatur und entlang der Figuren des »Wilden«, des Kindes und des »Wahnsinnigen«.
Sie rekonstruiert erstens die Geschichte des Diskurses vom primitiven Denken in Ethnologie, Entwicklungspsychologie und Psychopathologie um und nach 1900, sie arbeitet zweitens die Bedeutung dieses Diskurses für Theorien der Kunst und der künstlerischen Sprache heraus und untersucht drittens an Robert Müller, Robert Musil, Gottfried Benn und Walter Benjamin das Phänomen eines literarischen Primitivismus, der das primitive Denken wiederzugewinnen, kritisch zu reflektieren oder im Sinne einer »anderen Rationalität« produktiv weiterzuentwickeln trachtet.
Wie verstehe ich die Welt? Wie lebe ich den Alltag? Religion als gefühltes, den Alltag prägendes Selbstverständnis bestimmt Grundhaltungen, Verstehensmuster, Bindungen und Handlungsimpulse. Für die Erziehung zu Religion werden im christlichen wie im jüdischen Kontext biblische Texte und Tradition vermittelt.
Ausgewählte Beispiele geben Einblick in die Erziehungswelt jüdischer Kinder. Sie regen an, vertraute biblische Figuren einmal ganz anders zu betrachten und in weitgehend unbeachteten Texten der christlichen Bibel jüdische Texte voll Leben zu sehen. Dabei wird in Reflexion der eigenen Tradition christlichen Lesern jüdisches Selbstverständnis und jüdische Lebensweise nahegebracht. Durch den vergleichenden Blick ist dies ein Buch für christliche wie für jüdische LeserInnen.