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In: Contesting Europe
In: Contesting Europe
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Daß Rubens sich intensiv mit der Stoa befaßte, ist lange bekannt. In Abwehr der Annahme, daß er von dieser Bewegung durchgehend und widerspruchsfrei geprägt war, meint man aber immer wieder, eine antistoische Schicht in seinem Leben, seiner Korrespondenz und seinen Werken aufdecken zu können. Da man sich dabei im Kern auf Rubensbriefe beruft, in denen der Künstler von Trauer spricht, muß die Revision dieser These mit einer philologisch und philosophisch genauen Relektüre dieser Briefe beginnen. Hieraus ergeben sich weitreichende Konsequenzen nicht nur für das Verständnis von Rubens’ Persönlichkeit und Werk, sondern auch zur Rekonstruktion einer wesentlichen Komponente frühneuzeitlicher Sozialdisziplinierung.

In: Daphnis
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Abstract

Der Beitrag weist anhand von Beispielen der Geschichte der Bautechnik (Filippo Brunelleschi), der Oper wie auch der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus darauf hin, daß sich frühneuzeitliche Innovationsimpulse nicht selten produktiven Mißverständnissen wie auch insbesondere dem Studium antiker Quellen verdanken. Im Anschluß an die moderne Kreativitätsforschung wird dargelegt, daß jegliche Innovation Bereitschaft zum Irrtumsrisiko und Frustrationstoleranz schlichtweg voraussetzt. In diesem Zusammenhang wächst in modernem Kontext der antik-stoischen Philosophie neue Bedeutung zu, insofern sie dazu anleitet, jegliche Angst um das eigene Leben – und damit erst recht die vor dem Scheitern inventiven Denkens oder innovativen Handelns – zu relativieren. Zugleich bindet diese Betrachtung den Handelnden in den Zusammenhang der gesamten stoischen Lehre ein, aus der sich zugleich ethische Konsequenzen wie die Selbstverpflichtung zur Standhaftigkeit ergeben.

In: Innovation durch Wissenstransfer in der Frühen Neuzeit
Author:

Abstract

Der Beitrag weist anhand von Beispielen der Geschichte der Bautechnik (Filippo Brunelleschi), der Oper wie auch der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus darauf hin, daß sich frühneuzeitliche Innovationsimpulse nicht selten produktiven Mißverständnissen wie auch insbesondere dem Studium antiker Quellen verdanken. Im Anschluß an die moderne Kreativitätsforschung wird dargelegt, daß jegliche Innovation Bereitschaft zum Irrtumsrisiko und Frustrationstoleranz schlichtweg voraussetzt. In diesem Zusammenhang wächst in modernem Kontext der antik-stoischen Philosophie neue Bedeutung zu, insofern sie dazu anleitet, jegliche Angst um das eigene Leben – und damit erst recht die vor dem Scheitern inventiven Denkens oder innovativen Handelns – zu relativieren. Zugleich bindet diese Betrachtung den Handelnden in den Zusammenhang der gesamten stoischen Lehre ein, aus der sich zugleich ethische Konsequenzen wie die Selbstverpflichtung zur Standhaftigkeit ergeben.

In: Innovation durch Wissenstransfer in der Frühen Neuzeit
In: Die Stimmen der Fächer hören
In: Die Stimmen der Fächer hören