Search Results

In: Performing the Future
In: Essays zur Film-Philosophie
In: Prometheische Kultur
In: "Es ist, als ob"
In: Essays zur Film-Philosophie
In: Essays zur Film-Philosophie
Vier Leitkonzepte der Film-Philosophie werden vorgestellt: der Affekt, die Agentur, die Aufhebung und das Außen. Entwickelt und erprobt werden diese Konzepte in der Auseinandersetzung mit verschiedenen Filmen, insbesondere mit einer der spektakulärsten Filminstallationen der letzten Jahre, Christian Marclays »The Clock«.
Film-Philosophie hat es mit zweierlei Problemstellung zu tun: Zum einen mit Fragen, die den Status des bewegten Bildes als eines eigenwilligen Gegenstands der Wahrnehmung und der Erfahrung betreffen sowie die Natur des kinematographischen Raums und der filmischen Zeit, die Spezifik der filmischen Logik oder der audiovisuellen Argumentation. Zum anderen mit weiter ausgreifenden Fragen, wie derjenigen nach dem Menschen, nach dem Ästhetischen, nach dem Wissen oder der Geschichte, nach der Ordnung der Dinge. Am Kreuzungspunkt dieser beiden Tendenzen sind die hier versammelten Essays und ihre Leitkonzepte situiert.
Erkenntnis und Ästhetik der Illusion
Series:  Film Denken
Author: Christiane Voss
Das Zeitalter der Illusionskritik ist zu Ende. Die Befreiung des schönen Scheins aus dem Geist der humorlosen Vernunft gebiert vor allem im Kino heutzutage Abenteuer, die es auch philosophisch neu zu erkunden gilt. Diesen Pfaden folgt das Buch. Die Monographie beleuchtet aus philosophischer Sicht die längst totgeglaubte ästhetische Illusion neu anhand des Kinofilms. Dabei wird den Spuren der affektiven Verführung ebenso analytisch nachgegangen wie der resistenten Freude an der Verstrickung mit der Fiktion. Eine Philosophie des Kinos wird hier ausformuliert, die zugleich eine Philosophie des Körpers und seiner polymorphen Wandlungsfreiheit ist. Anstatt Illusion als zu entlarvende Täuschung abzuwehren, gilt es vielmehr, so das Credo des Buches, die Bereitschaft zur Hingabe an die durchschaute Fiktion im Sinne einer ästhetischen Freiheit auch philosophisch neu zu verteidigen.
Ästhetische Erfahrung im Kino
Series:  Film Denken
Filme kommen durch eine mechanische Bewegung zustande, doch erst durch die Körper der Zuschauer werden sie lebendig. Mehr noch: Die ästhetische Erfahrung im Kino enthält das Potenzial, unsere Aufmerksamkeit auf das unscheinbare Off der Geschichte zu lenken – als Erfahrung verlorener Möglichkeiten.
Vor dem Hintergrund neuerer Philosophien des Lebens skizziert das Buch aus film-, medien- und kulturtheoretischer Sicht eine alternative Genealogie des Kinos am Leitfaden der Erfahrung. Mechanische Verlebendigung widmet sich Filmen u.a. von Rainer Werner Fassbinder, Alexander Kluge, Hito Steyerl und Todd Haynes, die den Verlust von politischen Lebensformen nach 1968 thematisieren. Die Kinoerfahrung wird dabei zum Ereignis, in dem die einstigen sozialen Bewegungen nach ihrer Stillstellung verlebendigt werden.
Eine Philosophie des Films
Series:  Film Denken
Author: Josef Früchtl
Nichts geht ohne Vertrauen. Aber so fundamental es ist, so unsicher ist es auch. In diese Doppelperspektive übt die Kunst schon lange ein. Speziell der Film hat dazu aber als Medium der Moderne eine eigene Variante entwickelt. Das Vertrauen ist zunächst in der Moral-, Sozial- und Politischen Philosophie zuhause. Die vorliegende Arbeit richtet demgegenüber das Augenmerk auf die ontologische und existenzielle Dimension. Und sie tut dies aus der Perspektive einer Philosophie des Films. Sie versucht zu zeigen, in welchem Sinne der Film den zweifelnden Zeitgenossen der Moderne die Gewissheit zurückgeben kann, dass sie "in die Welt passen". Dazu muss man nicht im neufranzösischen Stil die Metaphysik zu neuen Ehren kommen lassen. Es reicht vielmehr, Kant als Theoretiker der ästhetischen Erfahrung mit dem philosophischen Pragmatismus zusammenzubringen. Der Film erweist sich dann als zeitgemäße Variante einer "rückhaltlosen" Lebensbejahung. Er bietet Evidenzerfahrung der Existenz.