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Schreibweisen der obscuritas als problematisiertes Weltverhältnis bei Johann Fischart, Johann Georg Hamann, Franz Kafka und Paul Celan
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Poetik der Unverständlichkeit liest literarische Schreibweisen der Unverständlichkeit als Ausdruck eines prekär gewordenen Weltverhältnisses.
In vier exemplarischen Lektüren wird die Konstellation zwischen Text- und Weltverstehen bei Autoren aus dem 16. bis zum 20. Jahrhundert ausgelotet, wobei sich für jeden Autor eine sprachliche Grundfigur unverständlichen Schreibens bestimmen lässt: Die ruminatio (Fischart), der Vergleich (Hamann), die Frage (Kafka) und die Ellipse (Celan). Ausgehend von den Schreibweisen und ihren Darstellungslogiken werden die tragenden Themen und Problemhorizonte sowie die poetologischen Reflexionen über Unverständlichkeit im jeweiligen Werk untersucht.
In: Dinge im Werk Thomas Manns
In: Poetik der Unverständlichkeit
In: Poetik der Unverständlichkeit
In: Poetik der Unverständlichkeit
In: Poetik der Unverständlichkeit
In: Poetik der Unverständlichkeit
In: Poetik der Unverständlichkeit
Author:

Abstract

Ausgehend von den frühromantischen Konzeptionen von Liebe, Sexualität und Nahrungsaufnahme sowie vom Konzept einer auf Formen des Märchens gründenden neuen, europäischen Mythologie liest der Beitrag Clemens Brentanos unvollendet gebliebener und in der Forschung bisher wenig beachteter Märchenzyklus Die Mährchen vom Rhein mit Blick auf die poetologische Funktion der beiden Einverleibungsszenen, die am Anfang der histoire und am Anfang des discours stehen. Es kann gezeigt werden, wie die an einem Staren sowie an einem Starenei vollzogene doppelte Einverleibung einen zyklischen Handlungsverlauf entwirft, der poetologisch zugleich der Funktion dient, unterschiedlichste europäische Märchenstoffe zu integrieren. Der verzehrte Star erweist sich dabei als Figur des Dritten, die über den Akt der Einverleibung einer dyadischen Struktur eingegliedert wird und dergestalt gleichermaßen Denkmodelle des Dritten als Eröffnung einer Vielzahl wie des Dritten als Ausgeschlossenen unterläuft.

In: Unverfügbares Verinnerlichen
Author:

Abstract

Ausgehend von den frühromantischen Konzeptionen von Liebe, Sexualität und Nahrungsaufnahme sowie vom Konzept einer auf Formen des Märchens gründenden neuen, europäischen Mythologie liest der Beitrag Clemens Brentanos unvollendet gebliebener und in der Forschung bisher wenig beachteter Märchenzyklus Die Mährchen vom Rhein mit Blick auf die poetologische Funktion der beiden Einverleibungsszenen, die am Anfang der histoire und am Anfang des discours stehen. Es kann gezeigt werden, wie die an einem Staren sowie an einem Starenei vollzogene doppelte Einverleibung einen zyklischen Handlungsverlauf entwirft, der poetologisch zugleich der Funktion dient, unterschiedlichste europäische Märchenstoffe zu integrieren. Der verzehrte Star erweist sich dabei als Figur des Dritten, die über den Akt der Einverleibung einer dyadischen Struktur eingegliedert wird und dergestalt gleichermaßen Denkmodelle des Dritten als Eröffnung einer Vielzahl wie des Dritten als Ausgeschlossenen unterläuft.

In: Unverfügbares Verinnerlichen