Search Results

You are looking at 1 - 9 of 9 items for :

  • All: "Epigramm" x
  • Verlag Ferdinand Schöningh x
Clear All

Ossip Mandelstams letzte Jahre

Verfemung, Verbannung und Tod eines Dichters 1932–38

Pavel Nerler (Polian)

Der russisch-jüdische Dichter Ossip Mandelstam, 1891 in Warschau geboren, ist einer der bedeutendsten Lyriker des 20. Jahrhunderts. Sein tragisches Schicksal im Stalinismus steht exemplarisch für das Los der Intellektuellen und Künstler in den Diktaturen der Moderne.
Der extrem sensible, eigensinnige, demonstrativ individualistische Mandelstam war zwar in der Sowjetunion bis hin zu Stalin selbst als herausragender Poet anerkannt. Letztlich aber wurde dem Dichter seine Unangepasstheit zum Verhängnis: Nach einem Epigramm auf Stalin in das Mahlwerk von Miliz und Geheimdienst geraten, wurde Mandelstam bestraft, verbannt, rehabilitiert, wieder verhaftet und am Ende in den sibirischen Gulag deportiert, wo er durch die Strapazen des Lagerlebens umkam. Pavel Nerler, wohl der beste Mandelstam-Kenner der Gegenwart, hat in langjährigen Recherchen aus den Archiven unbekanntes Material zusammengetragen und kann so die letzten Lebensjahre des Dichters in erschütternder Anschaulichkeit schildern: die Intrigen der Kollegen, aber auch die Versuche ihn in die Sowjetgesellschaft einzubinden, die Verhöre, die Widrigkeiten der Verbannung, die psychischen Zusammenbrüche und am Ende den Tod in Sibirien.

Verspäteter Petrarkismus?

Lyrikhistorische und rezeptionstheoretische Überlegungen zu den Anfängen des deutschsprachigen Sonetts

Joachim Knape

herausragenden Gattung. Mit dieser Sammlung liegt zugleich die erste nennenswerte Epigramm-Anthologie vor. 17 Opitz und Zinkgref haben sich umgeschaut und auch ein deutsches Sonett des neulateinischen Dichters Paul Schede Melissus von ca. 1579 gefunden sowie ein 1616 veröffentlichtes Sonett des Ernst Schwabe

Medienanthropologie

Historische und kulturanthropologische Perspektiven

Christoph Wulf

geschwunden und ein junges Prekariat entstanden ist. Mit der Produktion von Videofilmen versuchen Jugendliche, ihre politische, ökonomische, soziale und emotionale Lage auszudrücken. In einem Epigramm eines digitalen Films heißt es dazu: ›I do not hope for everything, I am not afraid of anything, I am free

Volume-editor Mario Gotterbarm, Stefan Knödler and Dietmar Till

sich ihm mit ähnlichen Qualitäten höchstens das Epigramm zur Seite stellen. Dieser starke Verweischarakter des Sonetts auf andere Sonette mag auch damit zusammenhängen, dass seit dem Beginn der Rezeption des Sonetts im deutschen Sprachraum (oder in jedem anderen) die Übertragung und die Nachahmung der

Series:

Harald Schulze

Herodes Atticus in Loukou auf der Peleponnes, die im zweiten Jahrhundert nach Christus von dem aus Marathon stammenden Finanzmagnaten mit zahlreichen retrospektiven Kunstwerken ausgestattet worden war. Das Fragment aus pentelischem Marmor nennt die Phyle Erechtheis, preist in einem vierzeiligen Epigramm

Series:

Roland Färber

Instandhaltung und Kontrolle der cura operum oblagen. Für die Lokalisierung und Charakterisierung eines Gerichtsortes oder gar Amtssitzes taugt diese Quelle jedenfalls nicht. Damit verbleiben noch fünf Zeugnisse: Ein Epigramm des Martial (ca. 40–102), ein Gedicht des Statius (ca. 40–96) und eine Satire des

Marie-Elizabeth Ducreux

argumentiert hat, veränderte Sobek ein bekanntes Epigramm, das die humanistische Tradition Vergil zuschrieb. 80 Er beschloss nun seinen Diskurs mit diesem panegyrischen Monostichon, das ihm die mittelalterliche staatliche Konzeption des Königreiches Böhmen in Erinnerung zu rufen ermöglichte: „Der Kaiser teilt

Poetische Arbitrarität

Zum Sonett der Scuola siciliana (nebst einigen gattungssystematischen Schlussfolgerungen)

Andreas Kablitz

Stück weit essentialistisch. Gegen Grebers These sprechen vor allem zwei Dinge. Zum einen ist durchaus fraglich, ob ein solches Prinzip hinreichend distinktiv ist. Ließe sich von der Ballade oder dem Epigramm nicht Ähnliches sagen? Zum anderen spricht die Gattungsentwicklung, zu der gerade auch Phasen

Die Gefäßmetapher in 1 Thess 4,4

Ein neuer Versuch zur Deutung von 1 Thess 4,4f.

Matthias Konradt

; Epiktet, Diss 2,4,4f.; 3,24,33; 3,26,25<!--GreaterThan-->. 20 Siehe zum einen das Epigramm des Antistios (1. Jh. n. Chr.) in AnthGraec 16,243 („Hier im reichen Gefild des Phrikon steh ich als Flurschütz, ich behüte das Haus und die ­Gewächse des Herrn und verkünde es jedem: Betrachte mich nur, und