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  • All: "Reformation" x
  • Verlag Ferdinand Schöningh x
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Edited by Heinz-Dieter Heimann

Der zweite Band der »Geschichte der Sächsischen Franziskanerprovinz von der Gründung bis zum Anfang des 21. Jahrhunderts« deckt den Zeitraum von der Reformation bis zum Kulturkampf (15001870) ab.
Die Beiträge behandeln die Ordensspaltung im 16. Jh. und ihre Folgen (B. Schmies), die Stellung der sächsischen Franziskaner zur Reformation und ihre Auseinandersetzung mit der Reformation (K.B. Springer, P. J. Schlageter OFM). Die Situation des Ordens und der Klöster in und nach der Reformation, strukturelle und wirtschaftliche Probleme sowie Chancen durch Aufhebung und Wieder bzw. Neugründung - auch der franziskanischen Frauengemeinschaften - werden
durch die Beiträge von Chr. Loefke, G. Gleba und R. Butz beleuchtet. Weitere Kapitel sind der Entwicklung von Bildung und Wissenschaft vom 17.19. Jh. in der Saxonia (D. Burkard/Br. A. Fieback OFM), dem saxonischen Selbstverständnis und der Seelsorge (P. W. Einhorn OFM) sowie der Alkantarinerbewegung unter G. Janknecht (K. Schmies) gewidmet.

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Edited by Roland Pieper, Giancarlo Collet, Volker Honemann, Heinz-Dieter Heimann, Johannes Meier and Joachim Schmiedl

In diesem Band wird erstmals die Darstellung von Entstehung und früher Geschichte der größten Provinz des Franziskanerordens (1223-1517) aufbereitet.
Der Band beschäftigt sich mit der Entstehung der Sächsischen Franziskanerprovinz (Saxonia) und ihrer frühen Geschichte bis zum Beginn der Reformation.
Dabei behandelt er zunächst Organisation und Aufbau, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte und die Seelsorgetätigkeit in dieser bald größten Provinz des Ordens. Ein eigener Bei-trag widmet sich den Klarissenklöstern. Mit Beiträgen zur Liturgie, der Theologiegeschichte, der Geschichtsschreibung, dem Schrifttum und dem Bibliothekswesen liegt ein besonderer Akzent auf dem Geistesleben der Provinz. Beschlossen wird der Band durch eine Darstellung der spätmittelalterlichen Reformbewegungen in der Saxonia.

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Christian Hillgruber

Die Reformation ist zunächst eine kirchliche Erneuerungsbewegung gewesen. Indem Luther die geistliche Gewalt entmachtete, hat er jedoch zugleich die weltliche Gewalt außerordentlich gestärkt.
Der Reformator hat aus seinem Glaubensverständnis heraus eine spezifische Einstellung zur weltlichen Ordnung und ihrem Recht gefunden, die sehr wirkmächtig geworden ist. Ihren Mittelpunkt findet Luthers Staatsauffassung in seiner Lehre von den zwei Reichen und zwei Regimenten. Dem „Reich der Welt“ kommt dabei in erster Linie die Funktion der zwangsweisen Durchsetzung einer äußeren Rechts- und Friedensordnung zu. Eine christliche Obrigkeit hat darüber hinaus die Aufgabe einer umfassend verstandenen Gemeinwohlförderung. Dies schließt insbesondere Armenfürsorge, Krankenpflege und ein öffentliches Bildungswesen ein. Hier liegen die Anfänge des modernen Wohlfahrtsstaates.

Der katholische Luther

Begegnungen - Prägungen - Rezeptionen

Daniela Blum

Von den Katholiken gehasst, kritisiert, aber auch gewürdigt.
Dieses Buch nähert sich Martin Luther über seine Begegnungen mit »Katholiken«. Das »Katholische« meint hier keine Konfessionsbezeichnung, sondern einen »Lebenszusammenhang«. Denn Luther war geprägt von antiken und mittelalterlichen Theologen wie Johannes Tauler und Johann von Staupitz. Er selbst begegnete hochrangigen katholischen Theologen seiner Zeit, darunter dem berühmten Johannes Eck. Schließlich wurde Luther von Katholiken in den 500 Jahren seit der Reformation ganz unterschiedlich aufgenommen.
Das Buch zeichnet die »katholischen« Prägungen, Begegnungen und Rezeptionen Luthers in einem ideengeschichtlichen Bogen nach – vom Kirchenvater Augustin im 4. Jahrhundert bis zum 2014 verstorbenen katholischen Theologen Otto Hermann Pesch. Auf diese Weise wird Luthers Biographie anders geschrieben, nämlich orientiert an seiner geistigen Herkunft, an den theologischen Diskursen und Kontroversen seiner Zeit und an seiner Wahrnehmung.

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Paolo Astorri

Editorial-board Herman J. Selderhuis, Wim Deckock, Igor Kakolewski, Heiner Lück and Tarald Rasmussen

It is clear that the Lutheran Reformation greatly contributed to changes in theological and legal ideas – but what was the extent of its impact on the field of contract law? Legal historians have extensively studied the contract doctrines developed by Roman Catholic theologians and canonists; however, they have largely neglected Martin Luther, Philip Melanchthon, Johann Aepinus, Martin Chemnitz, Friedrich Balduin and many other reformers. This book focuses on those neglected voices of the Reformation, exploring their role in the history of contract law. These men mapped out general principles to counter commercial fraud and dictated norms to regulate standard economic transactions. The most learned jurists, such as Matthias Coler, Peter Heige, Benedict Carpzov, and Samuel Stryk, among others, studied these theological teachings and implemented them in legal tenets. Theologians and jurists thus cooperated in resolving contract law problems, especially those concerning interest and usury.

Hadrian VI.

Ein deutscher Papst am Vorabend der Reformation

Markus Graulich

1459 in Utrecht geboren, das zum Gebiet des Heiligen Römischen Reich deutscher Nation gehörte, wurde Adrian Florensz 1522 in einer für die katholische Kirche höchst brisanten Epoche zum Papst gewählt. Sowohl die aufkeimende Reformation als auch die Bedrohung des Westens durch die islamischen Türken und innerkirchliche Widerstände ließen sein kurzes Pontifikat, das aus heutiger Sicht als Vorläufer einer pastoralen Auffassung des Petrusamtes betrachtet wird, zu seinen Lebzeiten wenig erfolgreich sein. Zum 450. Geburtstag Papst Hadrian VI. zeichnet diese Biografie die Stationen seines Lebens als Professor in Löwen, Erzieher und späterer Mitarbeiter Kaiser Karl V. und schließlich als Papst nach. Im Anhang findet sich der vollständige Text des berühmten Schuldbekenntnisses, das Hadrian vor dem Reichstag in Nürnberg ablegen ließ.

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Edited by Görres-Gesellschaft, Christiane Wiesenfeldt and Stefan Menzel

Das Reformationsjubiläum im Jahr 2017 ging mit einer ‚kulturellen Wende‘ in der Forschung einher. Musik, Literatur, Kunst, Alltags- und Frömmigkeitskultur werden mit wachsender Selbstverständlichkeit als reformationsrelevante Gegenstände behandelt.Der vorliegende Band untersucht zum einen, wie sich Reformationspolitik, konfessionelle Propaganda, Mission und Kolonialisierung in den verschiedenen Künsten und Kulturformen widerspiegeln, zum anderen wie diese Künste und Kulturformen ihrerseits den Prozess der Reformation prägten. Im Zentrum des Bandes steht die Musik, ihr zur Seite stehen theologische, alltagshistorische, literatur- und kunstwissenschaftliche Beiträge.

Konfessionskulturen

Die Europäer als Protestanten und Katholiken

Michael Maurer

Katholisch oder evangelisch? Die Reformation trennte die europäischen Gesellschaften seit dem 16. Jahrhundert in zwei feindliche Blöcke. Doch seit der Aufklärung im 18. Jahrhundert schienen die Religion und auch die Konfessionen zunehmend belanglos zu werden. Aber stimmt dieser Eindruck wirklich?
Betrachtet man die in Europa teils bis heute herrschenden Einstellungen zu Kunst und Musik, zu Literatur und Sexualität wird allenthalben deutlich, dass sich unterschiedliche Zugänge je nach konfessioneller Prägung erkennen lassen. Die Aufklärung, die das Konfessionelle Zeitalter überwand und die Vorherrschaft einer protestantischen Kultur etablierte, war nicht das letzte Wort der Geschichte. Auf die Entkonfessionalisierung im „Zeitalter der Vernunft“ folgte im 19. Jahrhundert eine erneute Bekräftigung der Gegensätze zwischen Protestanten und Katholiken –
mit Nachwirkungen bis heute.
Michael Maurer verfolgt Aufstieg, Niedergang und Wandel der Konfessionskulturen in Europa vom 16. Jahrhundert bis heute –
eine Entdeckungsreise, die auch denjenigen, die sich religiös nicht gebunden fühlen, unerwartete Einsichten über die eigenen Prägungen eröffnen kann.

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Klaus W. Niemöller and Klaus Wolfgang Niemöller

Die Reformation zeitigte auf dem Gebiet der Kirchenmusik weitreichende Folgen, die weit über den Einfluss der 36 deutschen Lutherlieder hinausgehen. Die Weitertradierung kunstvoller lateinischer Kirchenmusik durch die lutherischen Lateinschulen entspricht der Musikanschauung der Reformatoren. Die differente interkonfessionelle Praxis in den evangelischen und katholischen Territorien wird besonders am Beispiel bikonfessioneller Reichsstädte wie Augsburg und Regensburg verdeutlicht.

Edited by Tobias Winnerling and Christoph Nonn

Die Neuzeit ohne Martin Luther Der 20jährige Krieg Die glorreiche Revolution von 1848 Deutschland ohne Hitler Die deutsche Wiedervereinigung 1953 … In diesem Buch fragen renommierte Historiker: Wären Alternativen zur deutschen Geschichte, wie wir sie kennen, möglich gewesen? Die letzten 500 Jahre stehen auf dem Prüfstand: Was war notwendig? Unvermeidlich? Alternativlos? Welche anderen Entwicklungen wären möglich gewesen? Die Autoren des Bandes machen historisches Nachdenken öffentlich. Sie regen zum eigenen Nachdenken darüber an, was wir für selbstverständlich im Lauf der Geschichte halten.