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Prinzip, Erfahrung, Reflexion

Urteilskraft in der Angewandten Ethik

Sabine Salloch

Das Vermögen zu urteilen gehört zu den grundlegenden menschlichen Fähigkeiten. Erst das Urteil ermöglicht uns die Orientierung in der Welt und den handelnden Umgang mit moralisch anspruchsvollen Situationen, die uns im Alltag, aber auch in der Wissenschaft und Berufspraxis begegnen. Der Abstand zwischen abstrakten ethischen Prinzipien und den empirisch komplexen Sachlagen des »wirklichen Lebens« ist oft groß. Praktische Urteilskraft stellt als Vermögen die Verbindung zwischen normativen Orientierungsmaßstäben und lebensweltlichen moralischen Herausforderungen her. Wie genau die Urteilskraft hierbei verfährt und worin der Anspruch auf eine intersubjektive Gültigkeit des moralischen Urteils begründet ist, liegt oftmals im Dunkeln. Unter Bezugnahme auf Kants Theorie der Reflexion unternimmt das Buch den Versuch, die »black box« praktischer Urteilskraft zu erhellen. Dabei wird die spezielle Situation Angewandter Ethik in den Blick genommen, die sich als praxisorientiertes Arbeitsfeld mit spezifischen Anforderungen konfrontiert sieht. Das Buch entwickelt ein eigenes Modell praktischer Urteilskraft für die Angewandte Ethik, das an einem medizinethischen Beispiel illustriert wird.

Sprache, Beweis und Logik. Band I

Aussagen- und Prädikatenlogik

John Barwise and John Etchemendy

Band I: Aussagen- und Prädikatenlogik Mit Sprache, Beweis und Logik liegt nun die auf zwei Bände angelegte deutsche Über-Set-zung des erfolgreichen Lehrbuchs Language, Proof and Logic vor. Band I führt in die klas-si-sche Aussagen- und Prädikatenlogik ein und übertrifft dabei andere Logikeinführungen an Aus-führ-lichkeit und Praxisnähe bei weitem. Den Text zeichnen u.a. die fol-gen-den Punkte aus: Der Text zeigt zahlreiche interdisziplinäre Anknüpfungspunkte zu Philosophie, Sprach-wis-senschaft, Mathematik und Informatik auf. Es handelt sich um ein vielerprobtes Standardwerk, dessen hervorragende didaktische Qua--lität sich oftmals unter Beweis gestellt hat. Der vorgestellte Kalkül des natürlichen Schliessens ist praxisnah und ver-ständ--lich. Er wird auf-bauend auf informelle Argumentationsmuster eingeführt, die den Stu--dierenden im-pli-zit bereits vertraut sind. Begleitend zum Text gibt es eine umfangreiche Software-Unterstützung, die sehr zur Ver-an-schaulichung des Stoffes beiträgt. Studierende können so selb-ständig mit den Be-weis--tech-niken experimentieren und erhalten unmittelbares Feed-back für viele Übungen. “It’s as if the tea-ching of logic moved from black-and-white to Technicolor”. (Tom Burke, University of South Carolina)

Ruth Rebecca Tietjen

any warning, just as if it came out of the darkness, a horrible fear of my own existence. Simultaneously there arose in my mind the image of an epileptic patient whom I had seen in the asylum, a black-haired youth with greenish skin, entirely idiotic, who used to sit all day on one of the benches, or