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  • All: "Epigramm" x
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Andrej Petrovic

The work concerns 15 epigraphic and/or verse inscriptions, handed down from the writers of the 5th and 4th centuries BC. These inscriptions were probably commissioned from Simonides of Keos. The commentaries on the individual verse inscriptions form the centre of the investigation. Each commentary is introduced by a text for the sake of orientation concerning the epigram in question, by a brief apparatus criticus, and by a review of the relevant secondary literature. The historic, literary, and, when possible, architectural contexts are taken into consideration in the interpretations.
The first part of the book includes studies on the archaic and classical epigram in the public space, on the sources and transmissions of the oldest Simonidean verse inscriptions, and on the status quaestionis regarding the authenticity of the claims of authorship. The concluding observations deal with epigrammatic competitions and with the historical reception of the verse inscriptions in the public space.

Die Arbeit widmet sich 15 epigraphisch und/oder bei Autoren des 5. und 4. Jhs. v. Chr. überlieferten Versinschriften, die vermutlich bei Simonides von Keos in Auftrag gegeben wurden. Den Kern der Untersuchung bilden die Kommentare zu einzelnen Versinschriften. Ein zur Orientierung gedachter Text des jeweiligen Epigramms, ein knapper kritischer Apparat und ein Überblick über die Sekundärliteratur leiten die einzelnen Kommentare ein. In der Deutung werden die historischen, literarischen und, wenn möglich, architektonischen Kontexte berücksichtigt.
Der erste Teil des Buches umfasst Studien zum archaischen und klassischen Epigramm im öffentlichen Raum, zu den Quellen und zur Überlieferung der ältesten simonideischen Versinschriften und zum status quaestionis bezüglich der Zuschreibungen. Der abschließende Ausblick gilt epigrammatischen Wettbewerben und der historischen Rezeption der Versinschriften im öffentlichen Raum.

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Christine Luz

Technopaignia is the first comprehensive collection and scholarly analysis of a corpus of literary phenomena whose particularity consists in the artistic play with formal features (acrostics, anagrams, palindromes etc.). The study both discusses each phenomenon separately as a part of the history of ancient literature and touches upon more fundamental questions about the conception of language, the interaction of literary production and reception, the relation of literary and non-literary forms of writing, the nature of art etc. It thus combines a literary approach with issues from other fields of classical studies. Furthermore, most technopaignia have enjoyed a long tradition of imitation and revival, hence this book provides a basis for reception studies and the study of modern literatures.

Die griechischen Technopaignia, eine Gruppe von literarischen Formspielen (Akrosticha, Anagrammen, Palindromen, Isopsepha, Figurengedichten u.ä.), werden hier erstmals systematisch zusammengestellt und besprochen. Neben der Untersuchung der einzelnen Phänomene und ihrer Bedeutung für die Literaturgeschichte wirft die Studie auch grundsätzlichere Fragen zur Konzeption von literarischem Spiel, den Grenzen und Möglichkeiten von Sprache, der Wechselwirkung von literarischer Produktion und Rezeption, dem Verhältnis von Literatur und Subliteratur oder dem Wesen von Kunst auf und verbindet damit den literarhistorischen mit einem kulturwissenschaftlichen Ansatz. Die antiken Technopaignia sind außerdem Vorläufer einer literarischen Tradition, die bis in die heutige Zeit lebendig bleibt. Ihre Untersuchung bietet dadurch einen Ausgangspunkt für das Studium ihrer Rezeption und für komparatistische Fragestellungen.

Schuld und Sühne? 2

Kriegserlebnis und Kriegsdeutung in deutschen Medien der Nachkriegszeit (1945-1961) Internationale Konferenz vom 01.-04.09.1999 in Berlin

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Edited by Ursula Heukenkamp

Der Beginn des Zweiten Weltkrieges liegt mehr als 50 Jahre zurück. Bis heute haben aber die Fragen, mit denen dieses katastrophale Ereignis alle Deutschen konfrontiert, nicht an Bedeutung und Aktualität verloren. Vielmehr fordert das öffentliche Gedächtnis mit jedem Generationswechsel neue Bilder von diesem Krieg. Im Rückblick auf den Zeitraum seit 1945 läßt sich ein Zyklus von Erinnern, Verstummen und erneutem Erinnern ausmachen, der bereits dreifach durchlaufen worden ist. Insofern ist der Umgang mit dem Thema in den deutschen Medien gleich nach Kriegsende auch für die Gegenwart aufschlußreich. Deutungen und Formen des Gedenkens, die heute praktiziert werden, haben selber inzwischen eine Geschichte. Mehrfach glaubte man bereits in beiden Teilen Deutschlands, daß die Schuldfrage gelöst sei und die Kriegserfahrung bewältigt. Jedesmal stellte sich heraus, daß die Deutschen
noch immer in der Schuld sind, nicht nur aus der Perspektive ihrer europäischen Nachbarn. Die Beiträge in diesem Band gehen auf den Anfang eines unabgeschlossenen Prozesses zurück. Die Befragung gilt nicht den Menschen, sondern den Medien. Gefragt wird, wie in der Literatur, in der Presse, im Fernsehen und Film in den 40er und 50er Jahren mit dem Krieg umgegangen worden ist, welche Bilder davon die Literatur, die Presse, Fernsehen, Film und Hörspiel anzubieten hatten und welche Tendenzen sich dabei in den beiden deutschen Staaten, in Österreich, Polen und Frankreich nachweisen lassen. Eine Reflexion auf die neunziger Jahre macht das Thema spannend, denn dadurch wird den Bildern vom Krieg, die im wiedervereinigten Deutschland im Umlauf sind, ihr Ort im Zyklus zugewiesen: Ein Beitrag zur wieder nötig gewordenen Orientierung.