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Ernst Ludwig Dietrich

. a. O. Aber wie wenig diesseitsfreudig muten schon weite Partien der Weisheitsliteratur des AT an (Qohelet, Hiob), die die Rabbinen fortsetzen, wenn sie unter Hillel und Schammai sich iber die Frage streiten, ob der Mensch besser nicht erschaffen worden ware 'Erub. 13; wie trau- rig-dister nimmt sich

Arnold Goldberg

die Schrift (Qohelet 5, 5): Laf3 deinen Mund nicht dein Fleisch vers3ndigen. Wie dies? Er sah Meta- tron, dem war Erlaubnis gegeben, sich niederzusetzen und die Verdienste Israels aufzuschreiben. Er sprach: Es wird gelehrt, dai3 es oben46 kein Sitzen, keinen Streit und keinen Riicken 47 und keine Erm3

Ernst Ludwig Dietrich

Qohelet, bei dem zwar die Gebote Got- tes, d. h. die Vorschriften der Tora, noch respektiert werden, der aber im ganzen eine gewisse Traditionslosigkeit und religiose Ver- dunnung aufweist. Bei ihm fehlt die exklusive Haltung ganzlich; er scheint auf Ereignisse auBerhalb Israels anzuspielen El, die konsti

Ernst Ludwig Dietrich

Gerichts2), daB der Mensch mit Gott nicht rechten darf3). Eine Erscheinung fiir sich ist Qohelet: anstelle der Streitrede zwischen Mensch und Gott findet sich da die reflektierende Weisheit, der Ver- 1) Z. B. Hiob 13.3; vgl. auch Jes. 1,18 u. 6. 2) Z. B. Jes. 2,11 u. 17. a) Z. B. Jes. 29,16, bes. 49