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Strategien literarischer Erkenntnis bei Rainald Goetz
Author: Glenna Sinning
Goetz’ wildes Denken zwischen Friedrich Nietzsche und Niklas Luhmann setzt sich mit der Kommunikation der Gesellschaft auseinander – bruchstückhaft, radikal subjektiv, fast schon universalpoetisch.
Seine erkenntnispoetische Literatur versteht sich als Kunst, die das Aufbrechen des Verstehens in einer unübersichtlichen Welt des Geredes begreiflich macht, indem sie das Unbestimmte, das Vieldeutige und das Widersprüchliche einschließt. Die literarische Anverwandlung philosophischer Ansätze u.a. von Nietzsche, Luhmann, Adorno und Derrida bildet das Fundament des ekstatischen Denkens bei Rainald Goetz. Grundlegend für die literarische Erkenntnis ist das dialektisch angelegte Wechselspiel zwischen dionysischer Leidenschaft und apollinischer Analyse. Durch das Offenhalten des Sinns versteht sich der Text als dialogischer Beitrag zur gesellschaftlichen Reflexion im Sinne der Aufklärung.
Volume Editors: Jeffrey L. High and Sophia Clark
In an authorial class with dramatists and authors of literary prose such as Goethe, Schiller, Thomas Mann, Brecht, and Kafka, Heinrich von Kleist (1777-1811) remains prominent in international evaluations of artistic genius when measured by enduring popular and artistic reception; legal, philosophical, and scientific criticism; and resonance of political rage. Scholars have long been fascinated by Kleist’s biography and works, in no small part due to his influence on authors, philosophers, political thinkers, and filmmakers, who regard Kleist as among the most accessible of “classic” artists — one whose relevance requires neither theoretical introduction nor literary-historical justification. The present volume addresses two centuries of engagement with Kleist and his works from an angle that has proven most important to their popular canonical status — his artistic and political legacies. What mattered to Kleist has mattered to centuries of readers, and thus all the more to artists and thinkers with similarly urgent messages to convey.

. 2 Schulze discusses dialogue extensively, throughout his book but also with regard to the Baroque ( Metamorphosen des Echos , 150–156 and 161–162). 3 On the adaptation, see Max Rubensohn, Studien zu Martin Opitz , ed. Robert Seidel (Heidelberg: Winter, 2005), 39 and 55—originally “Der

In: Baroque
Author: Jorg Wesche

kurzer Seitenblick in seine Lysistrata -Adaptation Weiberherrschaft (1971) veranschaulichen: Den Langmut der Athenerin Glyke unterstreicht in diesem Stück beispielsweise die Regiebemerkung »Gähnt den Vers voll« (sprachersetzende Funktion des Verses); 56 über einen lüsternen Jüngling heißt es sodann

In: Der Vers im Drama
Author: Rüdiger Campe

Adaptation der romantischen Komödie. Die zweite Szene des ersten Akts ist die erste der Volksszenen, wie man sie danach wie einen roten Faden die vier Akte des Dramas hindurch wiederfindet. Drei Episoden und eine zum Anfang zurückkehrende Reprise machen diese Szene im ersten Akt aus. Die drei Episoden

In: Athenäum Jahrbuch der Friedrich Schlegel-Gesellschaft, Sonderheft
Author: Christoph Rauen

Beschreibung. Das subtile Mit- und Ineinander von traditionalen ‚irrationalen‘ Denkmustern und deren aktualisierender, z.B. allegorisierender ‚säkularer‘ Adaptation an ein modernes Weltbild ist typisch für klassisch-romantische Texte. Es wäre unangemessen simpel, die Spannung zwischen beidem zugunsten einer

In: Athenäum Jahrbuch der Friedrich Schlegel-Gesellschaft, Sonderheft

der Erkenntnis. Mimetisches Lernen führt zur Adaptation sozialer Praktiken und Modelle, eröffnet aber unter Umständen zugleich die Möglichkeit, diese durch Wiederholung zu verschieben und zu durchqueren. Somit kann mimetisches Lernen auch die Basis für widerständige Praktiken sein und dazu beitragen

In: Anthropologie und Ästhetik
Author: Katrin Max

Erbe erweist sich so die Adaptation bürgerlichen Bildungs- und Besitzstrebens. Was den ‚Besitz‘ betrifft, hat schon Emmerich darauf verwiesen, dass das Konzept des ‚Erbes‘ so, wie es in der DDR auf die Kulturgüter des Bürgertums angewandt wurde, „dem bürgerlichen Rechtsdenken“ zuzuordnen ist und „in

In: Bürgerlichkeit und bürgerliche Kultur in der Literatur der DDR
Author: Johann Kreuzer

-)Notizen – beispielsweise im Homburger Folioheft oder auf dem Stichwortzettel Tende Strömfeld Simonetta… . 141 Geht es hierbei um historische Stoffe und Gestalten und um die Vorgeschichte der eigenen Gegenwart, so dürfte Hölderlin in der christlichen Adaptation platonisch-neuplatonischer Denkmotive auch der Sinn für

In: Erinnerung