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On the Margins

Jews and Muslims in Interwar Berlin

Series:

Gerdien Jonker

This study addresses encounters between Jews and Muslims in interwar Berlin. Living on the margins of German society, the two groups sometimes used that position to fuse visions and their personal lives. German politics set the switches for their meeting, while the urban setting of Western Berlin offered a unique contact zone. Although the meeting was largely accidental, Muslim Indian missions served as a crystallization point. Five case studies approach the protagonists and their network from a variety of perspectives. Stories surfaced testifying the multiple aid Muslims gave to Jews during Nazi persecution. Using archival materials that have not been accessed before, the study opens up a novel view on Muslims and Jews in the 20th century.

Geschichte eines Lebens

Autobiographie

Ludwik Hirszfeld

Edited by Robert Traba

Eine der großen Autobiographien des 20. Jahrhunderts wird mit diesem Buch erstmals auf Deutsch vorgelegt: Die Lebensbeschreibung des Mediziners Ludwik Hirszfeld, der als Mitentdecker des Systems der Blutgruppen in die Geschichte eingegangen ist.
Ein weltberühmter Forscher, Experte für Hygiene und das menschliche Immunsystem – und Autor einer packend geschriebenen Autobiographie. In ihr spiegeln sich die Widersprüche des 20. Jahrhunderts: Als Jude geboren und zum Katholizismus übergetreten, verstand sich Hirszfeld als Humanist und als Pole. Er polarisierte durch kritische Kommentare zum Judentum. Dass er versuchte, das System der Blutgruppen des Menschen mit dem Konzept der Rasse in Beziehung zu setzen, ist unlängst Gegenstand einer öffentlichen deutsch-polnischen Kontroverse geworden.
Er hatte in Deutschland studiert, war international vernetzt und musste erleben, wie die deutschen Besatzer sich seines Labors und seiner Forschungsergebnisse bemächtigten. Im Warschauer Ghetto schuf er sich unter schwierigsten Bedingungen Möglichkeiten, wissenschaftlich weiterzuarbeiten. Durch den tragischen Tod seiner Tochter in eine Krise gestürzt, fand er nach Kriegsende dennoch die Kraft, weiter zu arbeiten und baute das heute weltweit anerkannte Institut für Immunologie in Wroclaw auf.

Nietzsche, the Aristocratic Rebel

Intellectual Biography and Critical Balance-Sheet

Series:

Domenico Losurdo

Perhaps no philosopher is more of a conundrum than Nietzsche, the solitary rebel, poet, wayfarer, anti-revolutionary Aufklärer and theorist of aristocratic radicalism. His accusers identify in his ‘superman’ the origins of Nazism, and thus issue an irrevocable condemnation; his defenders pursue a hermeneutics of innocence founded ultimately in allegory. In a work that constitutes the most important contribution to Nietzschean studies in recent decades, Domenico Losurdo instead pursues a less reductive strategy. Taking literally the ruthless implications of Nietzsche's anti-democratic thinking – his celebration of slavery, of war and colonial expansion, and eugenics – he nevertheless refuses to treat these from the perspective of the mid-twentieth century. In doing so, he restores Nietzsche’s works to their complex nineteenth-century context, and presents a more compelling account of the importance of Nietzsche as philosopher than can be expected from his many contemporary apologists.

Originally published in Italian by Bollati Boringhieri Editore as Domenico Losurdo, Nietzsche, il ribelle aristocratico: Biografia intellettuale e bilancio critico, Turin, 2002.

Moderne Antimoderne

Arthur Moeller van den Bruck und der Wandel des Konservatismus

Volker Weiß

Das Leben und Werk Moeller van den Brucks (18761925) sind in den letzten Jahrzehnten in Vergessenheit geraten, dabei war der Kulturkritiker eine der Schlüsselfiguren im Radikalisierungsprozess des deutschen Nationalismus.
Moeller van den Bruck, Bohemien und Faschist. Als Kunsttheoretiker nahm er regen Anteil an der Avantgarde des Kaiserreichs und der Weimarer Republik, als Autor des Buchs »Das dritte Reich« entwarf er die Programmatik der »Konservativen Revolution« und bereitete so den Weg für den Aufstieg der NSDAP. Wie kaum ein anderer steht er für eine »alternative Moderne von rechts«, die sich jenseits einer liberal-fortschrittlichen Demokratisierung entwickelte. Dem Leben und Werk dieses Schriftstellers, der Autoren wie Oswald Spengler, Hans Grimm und Carl Schmitt beeinflusste, wird mit dieser Arbeit erstmals vollständig Rechnung getragen. Sie bietet eine umfassende Einbettung des Autors in den ästhetischen und politischen Diskurs seiner Zeit und zeichnet durch die Auswertung bislang unbekannter Archivquellen ein völlig neues Bild von der Rezeption Moeller van den Brucks während der Zeit des Nationalsozialismus.