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] stellten die Fundamente ( qawāʿid ) und die Säulen ( arkān ) dieser Disziplin ( fann ) dar. Diese vier Werke wurden von zwei Vortrefflichen ( faḥlān ) der späteren Theologen zusammengefasst – nämlich Imām Faḫr ad-dīn [ ar-Rāzī ] ibn Ḫaṭīb im Kitāb al-Maḥṣūl und Sayf ad-dīn al-Āmidī [gest. 631/1233] im

In: Sprachphilosophie in der islamischen Rechtstheorie
Zur avicennischen Klassifikation der Bezeichnung bei Faḫr ad-dīn ar-Rāzī (gest. 1210)
In Sprachphilosophie in der islamischen Rechtstheorie untersucht Nora Kalbarczyk das bedeutende rechtstheoretische Werk al-Maḥṣūl fī ʿilm uṣūl al-fiqh von Faḫr ad-dīn ar-Rāzī (gest. 1210). Anhand einer detaillierten Analyse der sprachtheoretischen Abhandlung dieses Werks beleuchtet sie den Einfluss der philosophischen Tradition auf die islamische Rechtstheorie ( uṣūl al-fiqh) in der sogenannten post-avicennischen Ära (11.-14 Jh.). Im Zentrum steht dabei eine Klassifikation der Bezeichnung ( dalāla), die sich auf Ibn Sīnā (lat. Avicenna, gest. 1037) zurückführen lässt: Ein Wort kann eine Bedeutung auf dem Wege der Kongruenz ( muṭābaqa), der Inklusion ( taḍammun) oder der Implikation ( iltizām) bezeichnen. Die Autorin zeigt auf, wie Faḫr ad-dīn ar-Rāzī auf der Grundlage der avicennischen Bezeichnungstheorie ein hermeneutisches Instrumentarium entwickelt, das nicht nur für die arabische Philosophie selbst relevant ist, sondern auch für verschiedene Fragestellungen der islamischen Rechtstheorie fruchtbar gemacht wird.

In Sprachphilosophie in der islamischen Rechtstheorie Nora Kalbarczyk examines the influential jurisprudential work al-Maḥṣūl fī ʿilm uṣūl al-fiqh (d. 1210). By means of a detailed analysis of the linguistic treatise of this work she highlights the impact of the philosophical tradition on Islamic legal theory (uṣūl al-fiqh) in the so-called post-Avicennian era (11th-14th c.). Her main focus lies on a classification of signification ( dalāla) that can be traced back to Ibn Sīnā (lat. Avicenna, d. 1037): a word may signify a meaning by way of congruence ( muṭābaqa), containment ( taḍammun) or implication ( iltizām). The author shows how Faḫr ad-dīn ar-Rāzī develops – on the basis of the Avicennian theory of signification – a hermeneutic toolbox which is not only relevant in the context of Arabic philosophy but also useful for different questions of Islamic legal theory.

. The present paper aims to inquire into the different stages which lead up to this “standard” Šāfʿī approach to implicit signification and argues that there are two scholars who had a major impact on this development. The first is the Šāfiʿī Faḫr ad-dīn ar-Rāzī (d. 606/1210) with his work Maḥṣūl fī

In: Oriens

causally explanatory knowledge. 3 By contrast, the interpretation followed below of a competing philosophical approach, namely that of Faḫr ad-Dīn ar-Rāzī (d. 1210), has yet to be elaborated. 4 Indeed, that Rāzī advances a philosophical system, much less one that serves as a competitor or

In: Oriens
In: Islamic Philosophy, Science, Culture, and Religion

: Der Körper, der Schwärze besitzt, muss ein Körper sein. 11 Die Argumentation ist identisch mit der, die uns bereits in den logischen Texten Ibn Sīnās und Faḫr ad-dīn ar-Rāzīs begegnet ist: Der sprachliche Ausdruck ist eigentlich gar nicht für die Bedeutung, die wir letztlich darunter

In: Sprachphilosophie in der islamischen Rechtstheorie

sie die Werke des bedeutenden post-avicennischen Gelehrten Faḫr ad-dīn ar-Rāzī (gest. 606/1210) zum Ausgangspunkt nimmt. Faḫr ad-dīn ar-Rāzī, der u. a. auf dem Gebiet der Theologie, Rechtstheorie, Philosophie, Logik und Grammatik versiert gewesen ist und dem nachgesagt wird, ein grantiger Kritiker Ibn

In: Sprachphilosophie in der islamischen Rechtstheorie

diese Klassifikation in den unterschiedlichen logischen Schriften einnahm, herauszufiltern. In einem zweiten Schritt wurde die Entwicklung dieser Klassifikation in den Schriften Faḫr ad-dīn ar-Rāzīs nachgezeichnet, wobei insbesondere die Darstellung im Maḥṣūl analysiert wurde. Schließlich wurde die

In: Sprachphilosophie in der islamischen Rechtstheorie

rechtstheoretischen Implikationsverhältnisse in Faḫr ad-dīn ar-Rāzīs Maḥṣūl und al-Ġazālīs Mustaṣfā Faḫr ad-dīn ar-Rāzī: al-Maḥṣūl , Bd. 1, S . 232, Z . 9– S . 234, letzte Zeile Al-Ġazālī: al-Mustaṣfā , Bd. 3

In: Sprachphilosophie in der islamischen Rechtstheorie

Phenomenology“. Da das Hauptziel Ibrahims eine Untersuchung nicht von Avicenna, sondern von Faḫr ad-Dīn ar-Rāzī (g. 1210) ist, ist seine Analyse der Essentialität bei Avicenna nur umrissen. 6 Di Vincenzo, „Differentia Specifica“.

In: Essentialität und Notwendigkeit: Avicenna und die Aristotelische Tradition