Author: Henner Gött

invaluable contribution that international law and international legal scholarship can make. * Dr. iur. Henner Gött, LL.M. (Cantab.), Senior Research Fellow, Jean Monnet Chair for European Union and Global Sustainable Development Through Law, Institute of International and European Law

In: International Organizations Law Review
Author: Peter Rohs
Gegenstand des Buches sind die Bedingungen, denen theistische Überzeugungen genügen sollten, um unter den Vorgaben der Moderne als mit mündigem Denken vereinbar gelten zu können. Bedingungen ontologischer Art betreffen das Verhältnis von Gott zu Raum und Zeit. Gott sollte nicht als eine transzendente und unveränderliche Macht gedacht werden, sondern als freie Person, die tätig ist und darum auf Zukunft hin ausgerichtet. Andere Bedingungen ergeben sich aus dem Postulat der absoluten Heiligkeit Gottes. Sie schränken nicht nur ein, welche Antworten auf den Einwand der Theodizee denkbar sind, sondern legen auch nahe, dass das Zentrum eines theistischen Glaubens in der Hoffnung auf eine postmortale Fortexistenz moralischer Wesen und eine ideale Verwirklichung von Gerechtigkeit gesehen werden sollte.
Ein fragmentarischer Versuch
Author: Dieter Burkert
‚Theologie‘ ist zwar einer der ältesten Kulturbereiche überhaupt; nichts-destoweniger ist er wissenschaftlich immer wieder umstritten. Deshalb bedarf er grundlegender Absicherung (Fundamentierung), aber auch Verdeutlichung (Strukturierung). Dies geschieht methodisch durch Sichtung und Beschreibung, didaktisch durch dadurch mögliche Wahl von Gegenstandsbereichen. – Als Grundlage der Grundlagen (fundamentum fundamentorum) gilt dem glaubenden Menschen Gott, dem Christen in Leben, Tun und Leiden Jesu Christi erkennbar, bezeugt in der Heiligen Schrift (Bibel), zumal den Evangelien (im Neuen Testament). Die seit Luther basale Position der Bibel berechtigt, von ‚protestantischer‘ Fundamentaltheologie zu sprechen.
Theologische Skizzen zu Christentum, Judentum und Islam
Author: Dieter Burkert
Der Autor stellt sich die Frage, was solch unterschiedliche Skizzen wie ‛Gott in der Philosophie’, ‛Universumsvorstellung’, ‛Jesu Titel’, ‛Judentum’, ‛Islam’ und andere eigentlich zusammenhält. Antwort: eine Suchbewegung, die ‛Gott’, den Einen, in dem Vielen von Welt zu finden hofft. Dies geschieht in der Zuversicht auf Zuspruch und bleibenden Halt angesichts all der Vergänglichkeit. Insofern geht es um Fundamentaltheologie – unabhängig von Religion, Konfession und Denotation, um auferlegten Anspruch im Sinne reflektierter Impulse hinsichtlich der „Sache mit Gott“ (Jörg Zink).
Gottesglaube in einer von Naturwissenschaften und Religionskonflikten geprägten Welt
Author: Hans Kessler
Wissenschaftliche Weltsicht und gewaltsame Religionskonflikte machen es heutigen Menschen schwer, an Gott zu glauben. Hans Kesslers Buch nimmt mit auf die Suche nach dem verborgenen Gott. In drei großen Teilen mit insgesamt 17 Kapiteln werden brennende Fragen im Gespräch mit Naturwissenschaften einerseits und Religionen andererseits in einem umfassenden Spannungsbogen nachvollziehbar durchdacht. - Grunderfahrungen in den Religionen und die Frage nach dem dreieinen Gott. Evolution: Schöpfung neu denken im Dialog mit heutiger Naturwissenschaft. Was heißt dann: Gott wirkt in der Welt? Und wo bleibt Gott im Leid der Geschöpfe? Was verbindet/unterscheidet Mensch und Tier? - Gott in Jesus Christus finden? Was ist erlösend am Leben und Sterben Jesu? Kann der Kreuzestod als Opfer, Sühne, Stellvertretung verstanden werden? Wie kann Auferstehung – biblisch und mit heutiger Naturwissenschaft vereinbar – gedacht werden? Inwiefern ist Christus einzigartig inmitten der vielen Heilbringer und Heilswege der Religionen? - Das Wirken des Gottesgeistes in anderen Religionen und die Aufgabe der Kirche. Was monotheistische Religionen pluralismusfähig und authentisch macht. Impulse zu einem besseren Miteinander von Juden, Christen und Muslimen. Die Erlebnisgesellschaft und die Sehnsucht nach Erfüllung.
Denkwege mit C.S. Lewis und Josef Pieper
»Christliche Philosophie« steht in dem Verdacht, weder Philosophie noch christlich zu sein. Ob dieser Vorbehalt zu Recht besteht, entscheidet sich an der Frage nach der Weite der Vernunft. Wo nur das als vernünftig anerkannt wird, was die Naturwissenschaften von der Wirklichkeit erfassen, bleibt die Vernunft hinter ihren Möglichkeiten zurück. Das Bedürfnis der Vernunft, Sinn und Ziel des Ganzen als Zusammenhang von Gott, Welt und Mensch zu verstehen, bleibt dann unerfüllt. Aber welche Möglichkeiten hat die Vernunft, ihrem Erkenntnisbedürfnis zu folgen? Eine Leitthese des Buches wird sein, dass die philosophische Einsicht im gleichen Maße zunimmt, wie sie im Hören auf die christliche Offenbarung vom Anfang und Ende aller Dinge mitbegründet ist. Pieper und Lewis waren überzeugt, dass im verstehenden Nachvollzug des Gehörten mehr Licht auf die großen Lebensfragen des Menschen fällt, als dies im modernitätstypischen Kontext einer selbstreferentiellen Vernunft der Fall sein kann. Ihre Denkwege sind eine für jeden nachvollziehbare Herausforderung, seine Grundoptionen angesichts der Wirklichkeit im Ganzen zu überprüfen.
Author: Jean-Luc Marion
Translator: Alwin Letzkus
»Gott ohne Sein« meint nicht, dass Gott nicht ist oder dass Gott nicht wirklich Gott ist, sondern weist hin auf seine absolute Freiheit hinsichtlich jeder begrifflichen Bestimmung, einschließlich der des Seins. Welcher Name oder welcher Begriff aber bleiben dann noch übrig, wenn Gott außerhalb der Frage nach dem Sein gedacht werden soll? Zweifellos nur einer, die Liebe, als die sich Gott im Neuen Testament selbst offenbart hat - »Gott ,ist’ die Liebe« (1 Joh 4,8). Warum die Liebe? Weil über diesen Ausdruck, den die gesamte Metaphysik im Hinblick auf das Sein stets als zweitrangig betrachtete, noch nicht ausreichend nachgedacht wurde, um das Denken Gottes aus jeder Idolatrie zu befreien. Die gewaltige, weil so noch nie in Angriff genommene Aufgabe besteht also darin, sich mit der Liebe begrifflich so auseinanderzusetzen (und umgekehrt jeden Begriff selbst von der Liebe her so zu bearbeiten), dass sich deren spekulative Kraft vollständig entfalten kann. Dieses zentrale Werk Marions, das sich auf der Grenze von Philosophie und Theologie bewegt und so disparate Denker wie Dionysios Areopagita, Thomas von Aquin, von Balthasar, Nietzsche, Heidegger, Levinas und Derrida miteinander ins Gespräch bringt, bereitet einen neuen Denkhorizont für eine zeitgenössische christliche Theologie vor, den man zugleich als prä- und postmodern bezeichnen könnte. Prämodern deshalb, weil die Selbstoffenbarung Gottes in der Liebe die unhintergehbare Voraussetzung jeder wahren Theologie bleiben muss; postmodern insofern, als diese Selbstoffenbarung Gottes nur außerhalb des Horizontes des Seins zu denken möglich ist. »Gott ohne Sein« ist der faszinierende Entwurf einer offenbarungszentrierten postmetaphysischen Theologie, in der es vor allem um eines geht: das rein Gegebene zu denken geben.
Reflexionen zum Theodizeeproblem im Anschluß an Hans Jonas
Author: Wolfgang Baum
Wo war Gott in Auschwitz? Wo war er in Hiroshima? Und wo ist er jetzt in den Kriegen dieser Welt? Seitdem es monotheistische Religionen gibt, die sich zu einem allmächtigen und gütigen Gott bekennen, wird die Frage gestellt, wie denn ein solcher Gott das unermeßliche Leid in seiner Schöpfung zulassen kann. Das so als „Theodizee“ bezeichnete Problem stellt(e) die Theologie vor die wahrscheinlich größte denkerische Herausforderung – von der Antike bis in die Gegenwart, und erst recht nach den an die Wurzeln der Humanität gehenden Erfahrungen des 20. Jahrhunderts. Vorgelegt wird hier eine kritische Auseinandersetzung mit der Theodizeeproblematik, die aus der persönlichen Beschäftigung mit dem Werk des Philosophen Hans Jonas (1903-1993) heraus entstanden ist. In einer seiner letzten, auch über den Kennerkreis hinaus viel beachteten Veröffentlichung mit dem Titel: „Der Gottesbegriff nach Auschwitz“ stellt Jonas erneut die Frage nach der göttlichen Allmacht angesichts des Übels in der Welt. Jonas beruft sich in seiner „Lösung“ des Problems auf die Kabbala, die die Schöpfung durch einen vorher erfolgten Rückzug Gottes in sich selbst erklärt. Die Welt ist zwar nicht völlig „gott-los“, aber „gott-fern“. Ähnlich klingende Ansätze sprechen vom „Tod Gottes“ oder vom „Fall der Welt“. Das Ziel der Untersuchung soll nicht nur die Rekonstruktion dieser, sich gleichsam im „Schatten“ von Hans Jonas bewegenden kosmologischen Theorien sein. Vielmehr wird auch ein eigener Versuch gewagt, sich theologisch verantwortbar der Theodizeeproblematik zu nähern. Dabei werden auch Seitenblicke auf die Kunst und Literatur geworfen, die auf ihre spezifische Weise die Theodizeefrage thematisieren.
Theologie populärer Filme. 2. Auflage
Gott in Hollywood - Religion im populären Film. Die Filmindustrie »ist nur religiös, wenn sie einen Markt dafür sieht. Die produziert nur die Kekse, die auch gegessen werden« (Regisseur Paul Verhoeven).
Auch Gott und Religion sind solche »Kekse«! Offenkundig handelt es sich bei Unterhaltungsfilmen mit religiösen Motiven um Produkte, die das große Publikum interessieren. Sie haben den unschätzbaren Vorteil, dass Gott und die Fragen nach dem »greater mystery out there« (Star Wars-Regisseur George Lucas) auf unterhaltsame und verständliche Weise präsentiert werden. Dies macht sich der vorliegende Band zu nutze, indem er die Filme zum Ausgangspunkt nimmt, um zentrale theologische Inhalte aufzubereiten.
In der erweiterten und aktualisierten Auflage werden auch neue Filme wie etwa »Illuminati« und »Avatar« theologisch aufgearbeitet.