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Religiöse Identität bei John Rawls als Paradigma einer theologischen Ethik
Ist es notwendig, Gott zu denken, um ethisch zu handeln? Ist ohne Gott wirklich alles erlaubt? Die vorliegende Arbeit möchte anhand des Doppelbegriffs von Genese und Geltung diesen Fragen nachgehen.

Sie zeichnet zunächst historisch nach, wann und warum Gott aus dem öffentlichen, politischen Diskurs ausgeklammert wurde. Die historische Darstellung konzentriert sich dabei exemplarisch auf das Denken Hugo Grotius' und das konfessionelle Zeitalter.

In einem zweiten Schritt wird das Verhältnis von Genese und Geltung im Kontext des Gesamtwerkes von John Rawls erörtert, der in seinem Frühwerk eine dezidiert christliche Ethik vorgelegt hat. Inwiefern sind Früh- und Spätwerk Rawls aufeinander bezogen und wie können theologische Begriffe wie Sünde säkular verstanden werden?

Schließlich nähert sich die Arbeit damit der Herausforderung, wie heute von ethischen Überzeugungen, die im Gottesglauben gründen, in der Öffentlichkeit gesprochen werden kann und welche Aufgabe dies für eine theologische Ethik beinhaltet.
In: Handeln Gottes - Antwort des Menschen
Das Erbe Abrahams irritiert: Gott stellt Abraham auf die Probe. Er fordert das Opfer des Sohnes. Dass Gott die Hingabe des Kindes letztlich verhindert, beruhigt nur vordergründig. Die Forderung allein wirft Fragen auf: Darf man einen Gott verehren, der eine solche Forderung erhebt? Oder verbrämt die Erzählung religiösen Wahn, der Abraham beinahe sein eigenes Kind töten lässt? Das Motiv des Sohnesopfers wurde in jüdischer und christlicher Deutung, in Philosophie, Literatur, Kunst und Musik vielfältig aufgegriffen; es berührt Gottesfrage und Theodi-zee und nicht zuletzt das Verständnis von Kreuzestod und Eucharistie.

Holm Tetens attempts to define ‘god’ as part of his rational theology. The term ‘god’ is supposed to be defined as ‘the infinite I-subject’. This should be achieved through the customary definition of a singular term by description. However, definitions of this kind have to meet certain formal requirements, which a Rational Theology should adhere to. This paper aims to show that Tetens’ definition faces problems with these requirements since vital arguments are either missing or incomplete in a substantial way. In the process, possible approaches to remedy the outlined problems are hinted at. Overall, this paper raises the question of an alternative interpretation of his definition of god, which is central to the author’s project.

In: Grazer Philosophische Studien
In: Hölderlin-Jahrbuch
Author: Thomas Schieder
Heideggers Stellung zur gewandelten Seins- und Gottesfrage
Author: Claudius Strube

. Selbst aus abseitig ersdieinenden Gedanken vermochte er noch einen sinn- vollen Kern herauszuarbeiten. Ihm lag an der ,Rechtfertigung der Reli- gion" angesichts ihrer Bestreitung durdi Atheisten und Anhinger eines fiir die Gottesfrage stumm gewordenen Sikularismus, der nach seiner Umber- zeugung doch

In: Zeitschrift für Religions- und Geistesgeschichte

, wegen ihrer ‚Gottlosigkeit‘ als nicht wählbar, ja nicht einmal als politikfähig. Umso bedeutsamer ist die Bemühung um die Rekonstruktion der Freidenker-Argumentation im Kontext ihrer Zeit, weil diese u. a. belegen, welchen intellektuellen und emotionalen Stellenwert die ‚Gottesfrage‘ zwischen der Mitte

In: Church History and Religious Culture
Author: Josef Loessl

Hang zur Beliebigkeit, zur Aus- klammerung der Wahrheits- und Gottesfrage getragen zu sein.14 Doch hatte schon Cicero die kultischen Begriffe sanctitas und religio mit dem profan-ethischen pietas in Verbindung gebracht, womit innerhalb der stoischen Tradition auch bereits auf die Gottesfrage verwiesen

In: Vigiliae Christianae