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In Gott denken argumentiert Holm Tetens dafür, dass es nicht unvernünftig ist, auf Gott zu hoffen ( Tetens 2015 , 7). Er stellt dieses Vorhaben unter den Anspruch, „fundamentale Prinzipien vernünftigen Denkens“ ( Tetens 2015 , 8) zu beachten, wozu er etwa Widerspruchsfreiheit zählt. Das Buch

In: Grazer Philosophische Studien
Gibt es gute Gründe für den (A)theismus?
Menschen glauben aus den unterschiedlichsten Gründen an Gott. Aber ist dieser Glaube rational gerechtfertigt? In diesem Band streiten führende Religionsphilosoph/-innen um die Frage, ob die besten Gründe für oder gegen den Theismus sprechen.
Einige Beiträge unterziehen klassische Argumente für bzw. gegen die Existenz Gottes einer neuen Betrachtung. Andere gehen der Frage nach, welche Bedingungen eigentlich erfüllt sein müssen, damit die Überzeugung, Gott existiere, als vernünftig angesehen werden kann. Gelten hier dieselben Standards wie bei Überzeugungen über die Existenz von Quasaren? Oder haben religiöse Überzeugungen einen besonderen epistemologischen Status? Und ist es rational zulässig, religiöse Erfahrungen oder tradierte Offenbarungen als Gründe für religiöse Überzeugungen anzuführen?

Mit Beiträgen von Ansgar Beckermann, Katherine Dormandy, Franz von Kutschera, Winfried Löffler, Herman Philipse, Peter Schulte, Holm Tetens und Christian Weidemann.
Hauptvorträge und Kolloquiumsbeiträge zu GAP.5 /Main Lectures and Colloquia of GAP.5
Man kann die Vielfalt und Dynamik der gegenwärtigen Analytischen Philosophie kaum besser unter Beweis stellen als durch sachorientierte Streitgespräche zwischen ihren herausragenden Vertretern. Die Kolloquien der GAP.5-Konferenz waren solche Streitgespräche. In ihnen haben international renommierte Philosophinnen und Philosophen über aktuelle Fragen aus dem Spektrum der Analytischen Philosophie debattiert - von Willensfreiheit bis Wohlfahrt und Armut, von Bedeutung und Normativität bis Feministische Wissenschaftstheorie, von Philosophie als Wissenschaft? bis Physikalismus. Mit Beiträgen von: Daniela Bailer-Jones, Paul A. Boghossian, Ansgar Beckermann, Jonathan Dancy, Hans-Johann Glock, Jane Heal, Frank Jackson, Pierre Jacob, Janet A. Kourany, Brian P. McLaughlin, Margaret Morrison, Jan Narveson, Julian Nida-Rümelin, Cassandra L. Pinnick, Wolfgang Prinz, Michael Ruse, Ludwig Siep, Wolfgang Spohn, Larry Temkin und Holm Tetens.
Gehirn und Willensfreiheit
Bewusst erlebten Willensentscheidungen gehen neuronale Bereitschaftspotentiale zeitlich voraus. Was bedeutet das für unser Verständnis menschlicher Freiheit? Wie verhält sich der Eindruck, "frei" entscheiden zu können, zur naturgesetzlichen Beschreibung des Menschen als materielles System? Diese im Kern alte Debatte hat durch die Neurowissenschaft der Gegenwart eine erneute Zuspitzung erfahren. Im vorliegenden Buch sind aktuelle Beiträge renommierter Autoren aus Psychologie, Philosophie des Geistes, Natur- und Rechtsphilosophie, Biologie, Soziologie und Moraltheologie versammelt. Dabei steht zum einen die Frage im Vordergrund, welche Vorstellungen menschlicher Freiheit mit einem determinierten Naturgeschehen verträglich sind und welche aufgegeben werden müssen. Zum anderen wird das Problem verfolgt, welche Grundlage für die Zuschreibung der Urheberschaft eigener Handlungen und damit für die persönliche Verantwortung des Menschen bleibt. Die Lösung dieses Problems entscheidet über die philosophische Begründung strafrechtlicher Praxis. Es genügt nicht, einen Standpunkt zu haben. Wer die Debatte um die Willensfreiheit verstehen will, muss die Argumente kennen. Dazu lädt dieses Buch ein. Mit Beiträgen von: Bernulf Kanitscheider Matthias Kettner Sabine Maasen Reinhard Merkel Wolfgang Prinz Eberhard Schockenhoff Holm Tetens Bettina Walde Wolfgang Walkowiak Franz Wunketits
Hauptvorträge und ausgewählte Kolloquiumsbeiträge zu GAP.6 /Main Lectures and Colloquia Talks of GAP.6
Das Verhältnis von Grundlagenforschung und anwendungsorientierter Forschung ist dabei, sich zu Ungunsten der Grundlagenforschung zu verschieben, und auch die Philosophie ist von diesem Wandel betroffen. Zum einen sind die Wissenschaften ein zentraler Gegenstand philosophischen Nachdenkens. Zum anderen wird auch von der philosophischen Grundlagenreflexion zunehmend erwartet, nicht bei grundlegenden Prinzipien inne zu halten, sondern bis zu den Anwendungsproblemen weiter zu denken. Als erste hat sich die philosophische Ethik für die Anwendungsprobleme geöffnet, steht doch neben der altehrwürdigen Moralphilosophie inzwischen die 'angewandte Ethik' hoch im Kurs. Der Trend hat jedoch bei der Ethik nicht Halt gemacht, sondern inzwischen auch andere wichtige Teildisziplinen der Philosophie erfasst, wie etwa die Wissenschaftstheorie oder die Philosophie des Geistes. ///// Ziel der Hauptvorträge und Kolloquiumsbeiträge der GAP.6 Konferenz war es, die Diskussion zum Verhältnis von Grundlagenreflexion und Anwendungen in den Naturwissenschaften, aber auch in der Psychologie und Ökonomie oder der öffentlichen Bildungs- und Wertedebatte voranzubringen. ///// Mit Beiträgen von: Dieter Birnbacher, Michael Bishop, Nancy Cartwright, Gerd Gigerenzer, Alvin Goldman, Norbert Hoerster, Philip Kitcher, Jeff McMahan, Ulrich Nortmann, Philip Pettit, Bettina Schöne-Seifert, Ulf von Rauchhaupt

Judgment  245 Giuliano Bacigalupo Lichtenberg’s Point  265 Boris Hennig Holm Tetens’ rationale Theologie: Einige Verständnisfragen  287 Michael Samhammer Book Review Godehard Brüntrup and Ludwig Jaskolla (eds.), Panpsychism: Contemporary Perspectives  301 Robert Merrihew Adams

In: Grazer Philosophische Studien
Author: Sven Grosse

, Einführung in die Wissenschaftstheorie, Darmstadt, 2. Aufl. 2008, 33. Am konsequentesten ist die Ablehnung des Wissenschaftsstatus der christlichen Theologie und der Metaphysik in der Philosophie des Wiener Kreises gediehen. Kritisch bemerkt Holm Tetens: „Zugleich ist dem Glauben an Gott, der Erlösung

In: Theologie und Wissenschaftstheorie
Author: Joachim Knoll

stets die Frage gestellt, ob damit nicht sogleich auch Humboldt verabschiedet werde. Oder anders gewendet, ist heute Reform wenn es um die Substanz der Universität geht, ohne Hum- boldt überhaupt vorstellbar? 13 In diesem Sinn fragt der Berliner Philosophie- professor Holm Tetens denn auch bündig

In: Zeitschrift für Religions- und Geistesgeschichte
Author: Sven Grosse

die Ursache angeben kann. In der Begriffsbestimmung, die Holm Tetens gibt, sind somit das Ideal der Wahrheit – überhaupt etwas wahres sagen zu wollen – und das Ideal des Erklärens, das den Grund für die Existenz von etwas, von dem man spricht, hier genannt 3 . Aristoteles fährt nun fort, dass es nicht

In: Theologie und Wissenschaftstheorie
Author: Sven Grosse

. Holm Tetens bestimmt einfacher gefasst ein „Ideal der Wissenschaft“ als Ideal (1) der Wahrheit, (2) der Begründung, (3) der Erklärung und des Verstehens, (4) der Intersubjektivität, (5) der Selbstreflexion: die Wissenschaft muss auch sich selbst als solche prüfen 3 . Diese Kriterien sind durchaus

In: Theologie und Wissenschaftstheorie