Author: Roland Boer

The unexpected value of Stalin’s early theoretical work on the national question relates to its sustained attack on culturism – a notably persistent tendency even in our own time. By culturism I mean the propensity to identify an intangible ‘culture’ as the basis for collective identity, to

In: The Soviet and Post-Soviet Review

The most common explanation for Stalin’s rise to power – which achieved canonical status in the West during the Cold War and which remains influential today – attributes his political success during the nep primarily to patronage. On this view, Stalin utilized his position as General Secretary

In: The Soviet and Post-Soviet Review

1 The Problem of Historical Memory On December 21, 2018, the anniversary of Stalin’s birth, the event “Two Carnations for Comrade Stalin” achieved a new record since its inception in 2010; 13,500 carnations were placed before the statue of the “comrade”. People with red flags and portraits

In: Russian Politics

-secret, accurate, clandestinely-obtained documents – 242 Stalin Politburo resolutions for 1934–1936 on foreign policy, and a collection of 34 pieces of espionage correspondence from 1934–1935 that traveled between the Moscow foreign office ( Narkomindel  – NKID ) and its branch in the Soviet Embassy in Vienna 1

In: Canadian-American Slavic Studies
Everyday Stalinism II
Parts I & II

Includes both Everyday Stalinism collections published to date:
Part I, and
Part II.
Author: Olga Velikanova

persistent application of extrajudicial practices, before and after, as evidence of the emergency model of Stalin’s power technology. 5 In 1927 the situation within different areas of life—political, economic, and social—proved to be very far from the conventional representation of the NEP period as one of

In: The Soviet and Post-Soviet Review
Die sowjetische Osteuropapolitik und die Reaktionen des Westens 1939-1949
September 1939: mit ihrem jeweiligen Einmarsch in Polen zerstörten Nazideutschland und die UdSSR die Ordnung von Versailles und lösten den blutigsten Konflikt des 20. Jahrhunderts aus. Während Deutschland besiegt und geteilt wurde, stieg die Sowjetunion zur zweiten Supermacht auf und wurde zur Herrscherin über einen ganzen Kranz von Satellitenstaaten. Wie kam es zu dieser ungeheueren Machterweiterung? Ging sie planvoll vonstatten oder „gelang“ sie nur durch Fehler und Irrtümer der anderen Akteure? War der sowjetische Kurs eher defensiv oder aggressiv? Erstmals ist es heute möglich, ein multidimensionales Bild dieses zentralen Abschnitts der europäischen Geschichte im 20. Jahrhundert zu zeichnen. Bislang geheime Planungspapiere, Memoranden und Anweisungen, vom Autor in russischen und anderen osteuropäischen Archiven erschlossen, belegen strategische und taktische Überlegungen der höchsten Kreml-Instanzen. Sie dokumentieren katastrophale und überraschende sowjetische Erfolge. Westliche Illusionen und Ängste trugen erheblich zum Aufstieg der UdSSR zur alleinigen Ordnungsmacht in Osteuropa bei, wie überhaupt die gegenseitigen Wahrnehmungen als Ursache für die Teilung Europas und den Ausbruch des „Kalten Krieges“ von zentraler Bedeutung waren. Gerade mit dieser Analyse der interdependenten Perzeptionen leistet das Buch einen bedeutsamen Beitrag zum Verständnis der sowjetischen Politik und der internationalen Beziehungen im Zweiten Weltkrieg sowie in der unmittelbaren Nachkriegsperiode.
Teamarbeit und Tyrannei im Kreml
Jahrzehntelang galt Stalin als unumstrittener Diktator der Sowjetunion. Daher beurteilten viele Historiker seine engsten Vertrauten lediglich als Ja-Sager und Statisten auf der politischen Bühne. Die Autorin korrigiert diese Sichtweise, indem sie aufzeigt, dass hinter Stalin eine Gruppe loyaler Anhänger stand, die zusammen mit ihm ein Team bildeten, das vom Ende der 1920er Jahre bis zu seinem Tod eine ebenso bemerkenswerte wie erschreckende Effizienz an den Tag legte.
Stalins Entourage fürchtete und bewunderte ihn gleichermaßen; der Despot wiederum hatte nur diese Gefolgsleute als soziales Umfeld. Die Leser begegnen dem Geheimdienstchef Beria, den die anderen Mitglieder nach Stalins Tod eilends hinrichten lassen. Molotov, die Nr. 2 nach Stalin, bleibt Teil der Mannschaft selbst nachdem seine Ehefrau ins Exil geschickt wird. Ordshonikidse entwickelt bei der Industrialisierung des Landes unternehmerische Ambitionen. Andreev, der Chef der Parteikontrollkommission, hat auf den Reisen zu blutigen Säuberungen in der Provinz sein Grammophon dabei.
Es sollte der aufbrausende Nikita Chrustschow sein, der vier Jahre nach Stalins Tod dessen Mannschaft endgültig auflöste, nachdem der Übergang zu einer kollektiven Staatsführung gelungen war. Von den 1920er Jahren bis zu Stalins letzten, von paranoiden Ängsten geprägten Jahren entsteht ein neues Bild des Herrschers der UdSSR und seines Umfeldes.

… The elimination of Stalin and his clique via the normal democratic means guaranteed by the rules of the party and the Soviet Constitution is completely impossible. … The Party has two choices: to continue meekly to endure the mockery of Leninism, terror, and to wait calmly for the final

In: Russian History
Author: Charters Wynn

attendant hardships and suffering, as well as the brutal terror that followed, could have been prevented if the defenders of NEP within the Party leadership had been able to block Joseph Stalin and his supporters’ drive to power. While historians have argued, from various perspectives that the Stalinist

In: Canadian-American Slavic Studies