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It has been evident for many years that no authoritative, reliable, and up-to-date reference work on Buddhism yet exists in any language. Brill’s Encyclopedia of Buddhism aims to fill that gap with a comprehensive work, presented in two phases: a series of six thematic volumes including an index volume, addressing issues of global and regional importance, to be followed by an ever-expanding online resource providing access both to synthetic and comprehensive treatments and to more individuated details on persons, places, texts, doctrinal matters, and so on.
Illustrated with maps and photographs, and supplemented with extensive online resources, the print version of the thematic encyclopedia will present the latest research on the main aspects of the Buddhist traditions in original essays written by the world’s foremost scholars. The encyclopedia aims at a balanced and even-handed view of Buddhist traditions, presenting the most reliable accounts of well-known issues and filling gaps in heretofore-neglected areas. In doing so, it emphasizes that Buddhism is simultaneously constituted by a plurality of regional traditions and a far-reaching phenomenon spanning almost all of Asia, and more recently far beyond as well.
Volume I, published in 2015, surveys Buddhist literatures, scriptural and nonscriptural, and offers discussions of the languages of Buddhist traditions and the physical bases (manuscripts, epigraphy, etc.) available for the study of Buddhist literatures. Subsequent volumes will address issues of personages, communities, history, life and practice, doctrine, space and time, and Buddhism in the modern world.

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Michael Haneke

Einführung in seine Filme und Filmästhetik

Susanne Kaul and Jean-Pierre Palmier

Hanekes Filme sind preisgekrönt und umstritten. Sie sind formbewusst gestaltet und stellen auf provokative Art moralisch brisante Themen dar. Die erzählten Geschichten sind sowohl realistisch als auch modellhaft. Sie bieten keine offensichtlichen psychologischen Erklärungen und gesellschaftlichen Lösungen für die dargebotenen Charaktere und deren Konflikte.
Dieses Buch erklärt die Formstrenge sowie die Medienreflexivität der Filme Hanekes und diskutiert auch die Fragen nach der Gewaltdarstellung und der moralischen Wirkung.
Alle Filme Hanekes, bis hin zu Happy End, werden analysiert. Darüber hinaus werden auch die frühen Fernsehfilme Hanekes und seine Operninszenierungen in den Blick genommen. Die Interpretationen liefern Informationen zu den Produktions- und Rezeptionshintergründen der Filme sowie eingehende Analysen der Handlung und der audiovisuellen Gestaltung. Jedes Film-Kapitel wird zudem mit einer exemplarischen Szenenanalyse abgeschlossen.
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Lose Leute

Figuren, Schauplätze und Künste des Vaganten in der Frühen Neuzeit

Anhand von literarischen und historischen Textzeugen des 16. bis 18. Jahrhunderts beschreibt das Buch ›lose Leute‹ und ihre Künste jenseits der abwertenden Sammelkategorie des Vagabunden. Erstmals systematisch sichtbar gemacht wird auf diese Weise die kulturdynamische Bedeutung frühneuzeitlicher Mobilität.
›Lose Leute‹: Mit dieser Formel Harsdörffers unternimmt das Buch die (literar-)historische Bestandsaufnahme eines Gattungs- und Medienhorizonts des Vaganten, der sich von indizierenden Quellen (z. B. Liber vagatorum) über fiktionale Genres (z.B. Schelmenroman, Fastnachtspiel) bis zu ephemeren Textzeugen (z.B. Flugblatt, Theaterzettel) erstreckt. Im Mittelpunkt steht die Rekonstruktion zeitgenössischer Existenz- und Ausdrucksformen des Vaganten in Literatur, Musik und bildender Kunst. Auf diese Weise konturiert sich frühneuzeitliche Mobilität als neuer Forschungsgegenstand.
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Disasters of War

Perceptions and Representations from 1914 to the Present

Experiences of war and violence are engraved in historical memory for generations, influencing individual as well as collective attitudes in different conflicts.
Starting with World War I, the contributions in this volume examine such complex interrelationships using concrete examples, such as the presentation of soldiers and veterans in modern German art, the theatre of Brecht and Heiner Müller as well as representations of war in film and literature. The authors focus on the perception and cultural processing of war and violence and reveal astonishing examples of their aftereffects in the period from 1914 to the present.
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Series:

Margalit Finkelberg

In The Gatekeeper: Narrative Voice in Plato’s Dialogues Margalit Finkelberg offers the first narratological analysis of all of Plato’s transmitted dialogues. The book explores the dialogues as works of literary fiction, giving special emphasis to such topics as narrative levels, focalization, narrative frame, and metalepsis.


The main conclusion of the book is that in Plato the plurality of the speakers’ opinions is not accompanied by a plurality of points of view. Only one perspective is available, that of the narrator. Contrary to the widespread view, Plato’s dialogues cannot be considered multivocal, or “dialogic” in Bakhtin’s sense. By skillful use of narrative voice, Plato unobtrusively regulates the readers’ reception and response. The narrator is the dialogue’s gatekeeper, a filter whose main function is to control how the dialogue is received by the reader by sustaining a certain perspective of it.
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Zwischen Biafra und Bonn

Hungerkatastrophen und Konsumkritik im deutschen Katholizismus 1958–1979

Johannes Stollhof

Hungerkatastrophen der sogenannten „Dritten Welt“ prägten die Wahrnehmung einer ganzen Generation in der Bonner Republik: Das „Biafrakind“ weckte enorme Emotionen und forderte zu umfangreichen Hilfsaktionen heraus, „Biafra“ wurde aber auch zur Chiffre für die neue Herausforderung globaler Gerechtigkeit.

Erstmals werden in diesem Band die Auswirkungen des weltweiten Hungerszenarios auf den Katholizismus in Deutschland behandelt. Im Kontext neuer gesellschaftlicher Bewegungen trat in Teilen engagierter Katholiken die politische Aktion für die „Dritte Welt“ an die Stelle des traditionellen Verständnisses karitativer Fürsorge und Hilfe und löste im Kampf um gerechtere Utopien heftige Konflikte aus. Ihr Engagement trug kirchlichen Institutionen jedoch auch viele Sympathien ein und ermöglichte ihnen bis heute geltenden Einfluss im entwicklungspolitischen Bereich.
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Die Messen an der Petersbasilika zu Rom im 18. Jahrhundert

Die Entwicklung der Vertonungen des Ordinarium Missae von 1743 bis 1798

Gunnar Wiegand

St. Peter galt in ihrer spirituellen Bedeutung als Haupt- und Musterkirche des Christentums, heutzutage wird sie gar als bedeutendste neuzeitliche Kirche Roms angesehen.
Das Domkapitel wählte für das Profiensemble der »Cappella Giulia« nur die besten Bewerber in das Amt des Kapellmeisters, sodass die Messen den neuesten musikalischen Geschmack widerspiegelten.
Der Band lädt Musikwissenschaftler und andere an klassischen Klängen Interessierte dazu ein, eine neue musikalische Facette des Vatikans kennenzulernen, denn er präsentiert zum ersten Mal die faszinierende Musik, die zu den Messen in der Basilika erklungen ist, identifiziert sämtliche vertonte Messordinarien, die zwischen 1743 und 1798 entstanden sind, ordnet sie in den historischen Kontext ein und charakterisiert sie exemplarisch.
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Katholische Arbeiter im Mutterland der Reformation

Konfession und Arbeitsmigration in Sachsen 1871–1914

Benjamin Gallin

Die Arbeitsmigration brachte im späten 19. Jahrhundert Bewegung in die konfessionelle Landkarte Mitteldeutschlands: Als „boomende“ Industrieregion zog das Königreich Sachsen nach 1871 massenhaft katholische Arbeiter aus dem Habsburgerreich und den preußischen Ostprovinzen an.

Die Migranten kamen in ein Land mit einem ausgeprägten protestantischen Bewusstsein und zugleich in eine Hochburg der sozialdemokratischen Arbeiterbewegung. Im Mittelpunkt der Studie stehen die Vorstellungen religiöser und gesellschaftlicher Zugehörigkeit, die sich in dieser Situation herausbildeten. Methodisch innovativ und sprachlich gewandt gelingt es dem Autor, die Integrationsprozesse einer sozialen und religiösen Minderheit historisch verstehbar zu machen.