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Spaces for Performance, Patronage and Urban Musical Experience
Editor:
Listening to Confraternities offers new perspectives on the contribution of guild and devotional confraternities to the urban phonosphere based on original research and an interdisciplinary approach. Historians of art, architecture, culture, sound, music and the senses consider the ways in which, through their devotional practices, confraternities acted as patrons of music, created their identity through sound and were involved in the everyday musical experience of major cities in early modern Europe. Confraternities have been studied from many different angles, but only rarely as acoustic communities that communicated through sound and whose musical activities delimited the urban spaces in which they were active and were listened to by the inhabitants of the cities in which they often formed interclass social groups.

Contributors include: Nicholas Terpstra, Emanuela Vai, Ana López Suero, Henry Drummond, Ascensión Mazuela-Anguita, Ferrán Escrivà-Llorca, Noel O’Regan, Magnus Williamson, Xavier Torres Sans, Erika Honisch, Alexander Fisher, Konrad Eisenbichler, Daniele Filippi, Dylan Reid, Elisa Lessa, Antonio Ruiz Caballero, Juan Ruiz Jiménez, Sergi González González, and Tess Knighton
Akademisierung und Professionalisierung »weiblicher Berufe« am Beispiel der Katholischen Fachhochschule Nordrhein-Westfalen 1970–1989
Von der Mütterlichkeit zur Partnerschaft, von der Berufung zum Beruf, von der Helferin zur akademischen Fachkraft – den Wandel katholischer Frauenleben von den 1960er- bis zu den 1980er-Jahren untersucht dieser Band. Wie positionieren sich katholische Frauen zwischen Kirche und gesellschaftlichen Entwicklungen? Welche Gestaltungsmacht entwickelten sie und welche Begrenzungen akzeptierten sie? Der Band analysiert erstens das weibliche Rollen- und Berufsverständnis von katholischen Frauen anhand der Zeitschrift „Die christliche Frau”, zweitens den Übergang des Berufs der Seelsorgehelferin zu dem der Gemeindeassistentin/-referentin, drittens die Praxis der theologischen Ausbildung von Frauen zu Gemeindereferentinnen sowie viertens die Erschließung des Hochschulraums der Sozialen Arbeit durch Frauen. Das Untersuchungsfeld der Studien bildet die 1971 gegründete Katholische Fachhochschule Nordrhein-Westfalen.
Augustinus’ Konstruktion des Pelagianismus und die Entwicklung seiner Gnadenlehre nach 418
Augustinus und der Pelagianismus stehen für zwei konträre Positionen christlicher Theologie. Der Pelagianismus ist dabei eine häresiologische Konstruktion von Augustinus, die Auseinandersetzung mit dem Pelagianismus prägte wiederum Augustinus’ Gnadenlehre nachhaltig. Die vorliegende Monographie stellt ausgehend von der Analyse der Schrift „Contra duas epistulas Pelagianorum“ dar, wie Augustinus zwischen 411 und 421 den Pelagianismus als Häresie definierte und zugleich seine Gnadenlehre weiterentwickelte. Als Grundlage verwendete Augustinus dabei das soteriologische Konzept von Heilsstadien. Mit diesem gelang es ihm, verschiedene Themenfelder wie Gnaden- und Sündenlehre, Paulusexegese und Christologie zu verknüpfen und antipelagianisch zu profilieren. Damit findet sich in den antipelagianischen Schriften eine Synthese von Augustinus’ später Theologie, wodurch sich viele Querbeziehungen zwischen Augustinus’ Antipelagianismus und Auseinandersetzungen mit anderen Häresien aufzeigen lassen.
„Entwicklungszusammenarbeit“ durch das Prisma der Hüttenwerke Bhilai und Rourkela 1955–1965
Der Kampf um die sogenannten Herzen und Köpfe während des Kalten Krieges erlebte im Indien der späten 1950er Jahre einen direkten Vergleich zwischen Ost und West. Zeitgleich wurden ab 1955 in zwei bis dato unbekannten indischen Dörfern zwei Hüttenwerke errichtet – in Rourkela mithilfe der Bundesrepublik, in Bhilai mit Unterstützung der Sowjetunion. Der sich daraufhin entwickelnde Wettlauf umfasste nicht nur technische Aspekte, sondern auch Transfers im Bereich der auswärtigen Kulturpolitik sowie beim Faktor Mensch. „Moskau – Indien – Bonn“ zeichnet die Verbindungen und Verflechtungen der drei Länder im Rahmen der zwei Hüttenwerkprojekte nach und stellt sie in den Kontext einer internationalen Entwicklungszusammenarbeit.
Das Auge und der Blick
Author:
Der Mensch ist ein Augentier. Schon die vorsokratische Philosophie feierte den Sehsinn als den edelsten, womit das Auge zum herausgehobenen Gesichtssinn wurde. Gleichwohl wurde von der Antike an, im Deutschen Idealismus und in der Aufklärungsphilosophie das Sehen gegenüber dem begrifflichen Erkennen abgewertet, was im Zusammenhang mit der Verachtung des Leibes und der Sinne steht. Eine angemessene Würdigung erfährt das Sehen in der Phänomenologie der Wahrnehmung von Merleau-Ponty, bei Bergson und bei Sartre, dessen Blicktheorie für eine Subjekt- und für eine Intersubjektivitätstheorie grundlegend ist. Die Studie belegt, dass das Sehen für unser Erkennen, unseren Weltzugang und unsere Existenz grundlegend und nicht zu ersetzen ist.
Von Markus bis zum lukanischen Doppelwerk
Als die Evangelien verfasst wurden, stand das frühchristliche Denken schon in Beziehung zu den antiken Erinnerungskulturen und den vielfältigen Traditionen hellenistischer Geschichtsschreibung. Dennoch ist bisher wenig darüber geschrieben worden, wie sich das frühchristliche Geschichtsbewusstsein literarisch entwickelt hat. In dieser Studie untersucht Eve-Marie Becker die verschiedenen Kontexte und Formen, in denen Geschichte in der hellenistischen Literaturtradition geschrieben und gedeutet wurde, und konzentriert sich dabei speziell auf die Zeit, in der die neutestamentlichen Schriften entstanden: von der Mitte des ersten bis zum frühen zweiten Jahrhundert. Während Becker Ansätze frühchristlichen Geschichtsbewusstseins schon bei Paulus entdeckt, beschreibt sie die konzeptionellen Ursprünge geschichtsschreibender Literatur von Markus zu Lukas. Becker zeigt, wie die früheste christliche Erzählliteratur das "christliche" Denken über Geschichte formt und fortan prägt.
A poet’s witness account of the Nazi genocide of Roma
Ratfale Jasfa (Romani: ‘Tears of Blood’) is a poem by the Romani poet Papusza (Bronisława Wajs) who survived the German occupation and the Second World War in Volhynia, currently Ukraine. It is also the earliest known testimony by a Romani genocide survivor and a Romani woman. This book introduces the recently re-discovered manuscript which is three times longer than the previously known text. The volume includes a transcript of the poem in Romani, a translation into English, extensive historical-philological commentaries, alongside stand-alone chapters on the poet, manuscript and the historical context.
Geschichte und Geschichten
Author:
Zum 100. Geburtstag des Hörspiels legt Günter Peters eine Geschichte dieser Kunstgattung vor, die seit ihrer Entstehung eine breite thematische Palette und ein vielfältiges Formenrepertoire entwickelt hat. Flankiert von der Kritik am Rundfunk als bloßem Distributionsapparat und der Utopie einer absoluten Radiokunst erkunden Autor:innen die Möglichkeiten des Mediums von den zartesten Regungen der Stimme bis zum volltönenden Geräusch der Welt. Als die Nazis den Rundfunk erobern, stagniert das Hörspiel im Anpassungszwang der Autor:innen, die dennoch versuchen, es am Leben zu erhalten. Nach dem Krieg erlebt das Hörspiel im Leitmedium Radio seine Blüte. Dabei spiegelt sich der Gegensatz von West und Ost auch in der Hörspielästhetik. In den 70er Jahren gerät das literarische Hörspiel in die Defensive gegenüber dem klang- und sprachexperimentellen Neuen Hörspiel. Aber durch diesen Streit öffnet sich die Hörspiellandschaft zu grenzenlosen Möglichkeiten, das Leben im Akustischen zu spiegeln.
Eine Bildgeschichte des gemalten Vorhangs
Series:  Bild und Text
Author:
Im Akt der Enthüllung lässt ein beiseite geschobener Vorhang etwas zum Vorschein kommen, das zuvor verborgen war, und löst dadurch nicht nur das Interesse aus, dieses weiter zu ergründen, sondern lenkt auch unser Sehen. Dabei wird ersichtlich, mit welchen Mitteln ein Betrachter verführt wird, sich ein Bild anzusehen und wann welche Praktiken bestimmen, ob etwas in einem Bild zu sehen gegeben wird oder nicht gezeigt werden darf. Das vorliegende Buch fragt danach, auf welche Weise ein Vorhang im oder vor dem Bild die Begegnung mit dem Bild provoziert. Denn im Gegensatz zu einem distanzierten Sehen fordern die Vorhänge in den hier behandelten Kunstwerken vom 15. bis zum 19. Jahrhundert (u.a. Vermeer, Tizian, Velázquez, Manet, Cézanne) den Betrachter dazu auf, sich auf das im Bild Gezeigte einzulassen. Es ist ein Sehen, das zwischen dem Davor-Stehen und Sich-im-Bild-Bewegen zu pendeln beginnt. Ein Bild besteht somit weniger darin, Bedeutungsträger zu sein, sondern vielmehr darin, ein Zusammenspiel mit dem Betrachter und ein Sehen im Bild zu entfachen, dessen Reiz im Schauspiel des Halbversteckten liegt.
Before the invention of synthetic sponges, divers culled the seabeds of the Aegean for animal sponges or "sea gold" to supply global demand, while risking paralysis or death from decompression disease. This is a study of sponge diving and the impact of the industry on the inhabitants of Kalymnos and Mediterranean. It is a record of the 10,000 divers who died, the 20,000 who were paralysed between 1886 and 1910, and the women who were there to sustain them when they returned home.